Aug. 22, 2021 – A Blog to Relax and Smile

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Relaxing at sunrise

Hello Together,

Hope all is well with you and you’re “enjoying” the “back to normal” as good as possible!

I know there’d be a lot to say about vaccinations, elections, economy and emissions … and even more so about how people are changing and often not to the better 😦 But, maybe it’s just me?!

That’s why I’ve decided to give you the update you’ve been waiting for and keep this post really short and fun … Bugsy and Natures Beauty 🙂


Bugsy

The little man is still adapting to new situations and working with a dog with his background is certainly new and challenging and we’re learning from him too.

Having him here certainly also showed us that the past 1 ½ years without a dog after Emmy left us were important, but also proved that we are “dog people” and don’t mind adapting our lives to have a dog around.

He’s been in and out of the vet’s office as the “upset stomach” which the adoption organization tried to convince us was causing the constant diariaah, sending us on a wild goose chase switching foods and telling us to be patient. Our request to take him to a vet was denied and instead we were told that this was normal for those rescues. Well, the day after we adopted him I had a vet appointment and it turns out that he (although over vaccinated and full of all kind of preventive treatments) still had Guiardia and is on antibiotics for the past weeks.

It’s getting better and despite the “poop problem” he’s gained more than 8 pounds and got almost 6 inches taller!

He’s a fun little guy, fast and willing to learn, sits, stays, lays, fetches, heels, gives paw and I take him with me wherever I can and expose him to everything imaginable, trying to desensitize him as good as possible.

He loves people which we are used to from Emmy, but he also likes to swim and loves other dogs … which neither Emmy nor our other dog before, Rottweiler Lilly, did! So, this is really new and something we have to get used to 😉

Next week  he’s up for his first recall class … it’s hard to train a dog properly if you don’t have the necessary distraction and that’s something we really have to get him used to do among other dogs.

So, for him it’s gonna be “off to school” too  😉


The other thing that took our minds off all of the work and things going on in the world are our surroundings. And as I know that you all enjoy them too I’ll leave it at that and here we go without further ado 🙂


Coming to the End

We hope that you all are standing strong, stay happy and healthy and would like to thank you for taking your time to stop by for a visit here 🙂

See ya soon and only the best from us to you – your restless-roots


Deutsche Version

22. Aug. 2021 – Ein Blog zum Entspannen und Laecheln

Hallo Zusammen,

Wir hoffen, dass es Euch Allen gut geht und Ihr den Weg zurueck zum “neuen Normal“ so gut es geht „geniessen“ koennt!

Ich weiss, es gaebe eine Menge ueber Impfungen, Wahlen, Wirtschaft und Emissionsausstoss zu sagen … und, mehr noch dazu, wie die Menschen sich veraendern und oft nicht zum Besseren … aber, vielleicht sehe ich das ja auch nur so ?! 😦

Darum habe ich mich jedenfalls heute entschlossen, Euch nur die Updates zu liefern, wofuer die meisten sich bestimmt interessieren und mich ansonsten kurz zu fassen … also, geht’s um: Bugsy, ein bisschen Emmy und Naturfotos 🙂


Bugsy

Der kleine Mann hat sich gut eingelebt, aber, muss sich noch an so manch neue Situation gewoehnen, was fuer einen Hund mit seiner Vergangenheit manchmal nicht so einfach ist und … wir lernen auch viel von ihm!

U. a. das die letzten 1 ½ Jahre seitdem Emmy nicht mehr da ist, es zwar gut war, dass wir uns diese Zeit genommen haben, aber definitiv „Hundemenschen“ sind, denen es nichts ausmacht, Ihr Leben mit Hund zu planen.

Er war inzwischen auch oft beim Tierarzt, da er, seitdem er hier ist, permanent Durchfall hat, von dem die Tierrettungsgesellschaft uns versucht hat zu ueberzeugen, dass alle Hunde den wegen des Stresses haben und wir Geduld haben sollten. Sie schlugen alle moeglichen Futterversuche vor, haben aber einen Arztbesuch abgelehnt. Na ja, am Tag nachdem wir ihn adoptiert hatten, waren wir sofort beim Arzt und, obwohl er, wegen des Transports, bis unter die Haarwurzeln geimpft und mit allen moeglichen Entwurmungsmitteln behandelt worden war, stellte sich bei der Stuhlprobe heraus, dass er Giardien (eine Wurmart) hat und nun seit 2 Wochen mit Antibiotikum behandelt wird.

Es wird nun langsam aber sicher besser und wir haben uns nicht zu grosse Sorgen gemacht, denn, trotz des Durchfalls hat er fast 4 kg in den letzten 7 Wochen  zugenommen und ist fast 16 cm gewachsen!

Er ist wirklich ein lustiger, kleiner Kerl. Schnell, lernwillig, macht Sitz, Platz, Bleib, bei Fuss, Pfote und holt Stoeckchen und ich nehme ihn ueberall mit hin, um ihn so gut wie moeglich an alles zu gewoehnen und zu desensibilisieren.

Er liebt Menschen, was wir ja von Emmy gewohnt sind, aber, er schwimmt auch gern und mag andere Hunde … etwas, das weder Emmy, noch unser Rottweiler Lilly, mochten und somit auch fuer uns eine ganz neue Situation darstellt 😉

Naechste Woche haben wir uns fuer die Hundeschule angemeldet, um Rueckruf zu lernen … nicht, dass er das nicht hier zuhause schon macht, aber, dies unter Ablenkung und, wenn andere Hunde da sind, zu ueben … da muessen wir halt zu „Plan B“ greifen.

Also, muss auch Bugsy bald zur Schule … ohne Schultuete 😉


Emmy Buch

Ich moechte an dieser Stelle allen, die sich das Emmy Buch besorgt und dann auch noch eine Bewertung abgegeben haben, von ganzem Herzen danken!

Es sind Kommentare dabei, die mir wirklich die Traenen in die Augen getrieben haben, weil ich gesehen habe, dass diese Menschen das Buch genau so verstanden haben, wie ich versucht habe, meine Empfindungen auszudruecken. Hier ein paar Beispiele:

Selten so ein beeindruckendes Hundebuch gelesen. Es ist in jeder Zeile voller Liebe, die die Autorin ihrem Hund entgegenbringt und die der Hund tausendfach zurückgibt. So etwas hört nie auf und füllt auch das Herz des Lesers mit ganz viel Freude. Zusätzlich erfährt man, was die Tiertherapie mit alten oder kranken Menschen macht. Sie ist ein Segen für alle, die das in einer Leidenssituation erfahren dürfen …Ursula S.

Wir haben dieses Buch gekauft, da wir Halter eines BM- Welpen sind und überlegen, wie wir ihn später auf eine gesunde Art auslasten können. Dieses Buch um das BM- Mädchen Emmy ist einfach nur herzergreifend geschrieben, die Geschichten darin fast unglaublich. Wer Hunde und vorallem BM mag, dem wird Emmy ganz schnell ans Herz wachsen. Für die letzten 25 Seiten habe ich daher auch sehr lange gebraucht, da das unausweichliche Ende immer näher rückte. Ich kann Emmy’s Geschichten nur empfehlen, denn sie hat es einfach verdient, dass wir Menschen sie kennenlernen.Lars J.

Ich versuche das Buch auf meine, sehr unprofessionelle und auf mangelndes Wissen beruhende  Weise, weiter zu vermarkten und bin jedem, der es weiterempfiehlt, oder, als Geschenk weitergibt, unendlich dankbar. Wer mich ein wenig kennt, weiss auch, dass es mir dabei nicht darum geht Geld zu verdienen, denn, die Verdienstmargen bei Buechern sind laecherlich und wenn man, wie ich, das Buch im Selbstverlag rausbringt, dann ist es fraglich, ob man die Kosten dafuer ueberhaupt rausbekommt, vielmehr geht es darum, die „tierisch/menschliche“ Seite von dem, was Emmy und „ihre Menschen“ zusammen erlebt haben und, die einfach das Herz beruehren, zu versuchen, Aussenstehenden naeherzubringen. Und vielleicht dadurch das Thema „Therapietiere“ irgendwann zu unserem Alltag gehoeren zu lassen!

Also, wenn Ihr jemanden kennt, von dem ihr meint, den koennte dieses Thema interessieren … es ist ein schoenes Geschenk und die Geschichte kommt von Herzen.

Danke 🙂 !

Link zum Shop


Wie immer, gab und gibt es hier reichlich Arbeit und manchmal wuenscht man sich einfach mal einen freien Tag … aber, da das nicht geht, sind wir doch mehr als froh, das wir einfach nur vor die Tuer treten muessen und dort alles finden, was wie ein Kurzurlaub wirkt 😉 Und da wir wissen, dass Ihr das auch moegt, kommen wir, ohne weitere Worte, zu den Naturfotos der Woche 🙂


Wir kommen zum Ende

Wir hoffen, dass Ihr alle ein schoenes und erholsames Wochenende habt und danken Euch dafuer, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, hier vorbeizuschauen 🙂

Lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen & passt gut auf Euch auf – Eure restless-roots

July 25, 2021 – Sometimes “failing” is a good thing!

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Hello Together,

I hope you’ve been doing well and have had a chance to enjoy things going back to some kind of “normal”!

We’ve had things planned out and thought we were on track, but then something happened and although we tried so hard to focus on facts and details trying really hard only to stick to our plan … we failed.

But did it ever happen to you that although you failed, it just felt so right and good ?!

Well, we failed miserably, but it comes with laughter and just that warm feeling in our hearts, because we are “foster fails” 😉


Bugsy

Yes, the little guy who was supposed to stay with us for a while, get settled and prepared for his new forever home, grabbed a piece of our hearts and just wouldn’t let go. And for those of you who might not know the story, here’s a link to that blog post.

We still didn’t want to listen though, rather kept reminding ourselves that we had plans for the near future that would mean not being able to take care of him as we usually would.

Everybody who met  him and us together on the other hand said they couldn’t believe how attached this little guy was to us and how remarkable his improvement was considering us only having him for a couple of weeks and that we’d seem to be the only ones not realizing that this pup was meant to be with us.

We understood what people were saying and deep inside we felt it too, but just wanted the best for this little dog that has already endured so much.

It was actually when some friends said that they understood why we were hesitating, but shouldn’t forget, no matter where Bugsy would find a forever home … there was so no thing as a “perfect” home. There would always be something were adjustments and compromises would have to be made and if, as in our case, this would mean that he might have to travel in a plane once a year for a couple of hours, but therefore spend every other single minute with us, the people he’d trust and be so attached to … well, that would be a no brainer to them.

There was a person who was interested in adopting him too, but I learned that she’d be at work every day for 6 hours and he’d be crated for that time, she had a busy social life, where he’d have to stay alone, and he’d be in a crate overnight. Don’t get me wrong, there’s nothing wrong with crating a dog! It’s a great, safe place and I crate train our dogs too. But they don’t have to spend the majority of their days in there.

So, Frank and I sat down debating about what to do and I admit, Bugsy sitting in front of us looking from one to the other the whole time as if he knew what this was about, didn’t help … or it did, depending from which point of view you see it 😉

The match ended : Frank and Manuela = 0, Bugsy = 1 (won …pun intended 😉 )

We don’t know yet how we’re going to deal with what we’ve originally planned for the future, but hey, if there’s one thing we’re really good at it’s pivoting our lives 😉

He’s still a challenge, makes us wonder and brought back some much needed laughter … so it’s safe to say that he needs us, as much as we need him.

Welcome to the family Bugsy


Pipe

And there is this other little miracle that happened this week … do you still remember when we saved the little gosling we named Pipe? Here’s a link to that blog post and here’s the video we had made.

So, we had dropped off Pipe at Hope for Wildlife and received a number where we could contact them three month later to see what has become of him.

Those three month were over on Monday July, 19 and I had marked my calendar so I wouldn’t forget to contact them.  But when we got up in the morning and looked out on the lake, we couldn’t believe it … there was a Canada goose paddling up and down right in front of the house!

I sat down immediately and sent an email to the “outcome” center there, submitted the number that they had assigned to Pipe, asked what had become of him and told them about the lone, grown Canada goose on the lake.

The immediately wrote back …

“Hello Manuela,

This young gosling was examined by our medical team upon arrival and appeared to be in good condition. She was transferred to our duckling & gosling nursery where she grew up alongside many other geese her age. The flock proceeded to our outdoor gosling unit once they grew bigger and developed their feathers and spent several weeks out there learning to swim, preening, and fly. Finally, the flock of geese was released back to the wild!

Thank you so much for helping this little one in her time of need! She now has a new family and is free 🙂 The gosling you saw was likely not her, as she is quite a bit bigger now and was released with a flock in Porters Lake, and the flock tends to stick together. But you never know, it’s possible she returned to where she was born.”

Well, we don’t have a clue if it’s really her, but why does a single Canada goose show up here every morning, swim up and down in front of the house and then disappear only to return next morning?

It’s weird, but we like to think it’s Pipe coming back to say “Hello” 🙂


Coming to the End

So, this blog was all about these two animals.

Both rescues.

Both having touched our hearts when these were broken for the past year.

One returning just to say “Hi”

 the other, being part of our pack now.

The void in our hearts that Emmy left, can’t be filled by him. But that’s okay.

Family photo at the Grand Canyon

Thanks for stopping by, stay safe and only the best from us to you – your restless-roots 🙂


Deutsche Version

25. Juli 2021 – Manchmal tut es gut zu “Versagen”

Hallo Zusammen,

Ich hoffe, dass es Euch gut geht und Ihr schon die Gelegenheit hattet, das “neue normal” ein wenig zu geniessen!

Wir hatten ja schon einige Dinge die wir hier geplant hatten, angefangen umzusetzen und lagen ja eigentlich gut im Plan. Haben versucht zielgerichtet zu arbeiten und wirklich nur so zu funktionieren, wie es der Verstand uns sagte … und haben volle Lotte versagt.

Aber, ist es Euch schonmal so gegangen, dass etwas, was Ihr Euch vorgenommen habt, voellig daneben gegangen ist, aber, es sich dabei einfach nur gut und richtig angefuehlt hat?!

Na ja, wir haben klaeglich und auf ganzer Linie bei dem was wir uns vorgenommen hatten, versagt, aber, uns dabei so wohl wie lange nicht mehr gefuehlt und bekennen nun mit einem Lachen im Gesicht, das wir als „Pflegeeltern“ voellig ungeeigent sind 😉


Bugsy

Ja, der kleine Kerl, den wir aufgenommen hatten, damit er erstmal nach der Rettung von den Bahamas (wer die Geschichte noch nicht kennt, hier der Link zum letzten Blog) erholen konnte, den wir auf ein neues, permanentes Zuhause vorbereiten sollten, hat sich ganz still und leise einen Platz in unseren Herzen erobert.

Wir haben wirklich die letzten Wochen versucht, nur unseren Verstand einzusetzen, uns daran zu erinneren, dass wir noch ein paar Plaene haben, die uns, nach unserem Standard, nicht so um kuemmern lassen wuerden, wie wir es erwarten wuerden.

Jeder, der uns allerdings mit ihm zusammen getroffen hat, meinte aber, dass es unfassbar waere, wie sehr er an uns haengen wuerde und, nach all dem was er hinter sich hat und in welchem Zustand, koerperlich und seelisch, er hier vor drei Wochen angekommen war, wie er sich in der kurzen Zeit entwickelt haette und ob wir nicht mitbekommen wuerden, dass dieser Hund fuer uns bestimmt sei?!

Wir verstanden ja, was Alle meinten, und tief im Innern fuehlten wir ja auch so, aber, wir fanden, dass er mehr verdient hat, nachdem er schon so viel mitgemacht hatte.

Es war, als uns Freunde dann sagten, dass sie unsere Bedenken und Vorstellungen vom “perfekten Leben” fuer Bugsy nachvollziehen koennten, wir sollten aber nicht vergessen, dass, egal wo sein neues Zuhause sei, es niemals “PERFEKT” sein wuerde. In jedem Haushalt wuerde es etwas geben, wo Kompromisse eingegangen werden muessten und, wenn das, wie in unserem Fall, bedeuten wuerde, das er hin und wieder mal fuer ein paar Stunden in einem Flugzeug verbringen muesste, aber, ansonsten immer mit uns zusammen sein koennte, also, den Menschen, zu denen er inzwischen so viel Vertrauen aufgebaut haette, dann braeuchten sie nicht lange darueber nachdenken, welches Zuhause fuer ihn richtig waere.

Es gab ja auch eine Dame, die daran interessiert war ihn zu adoptieren! Ich erfurh aber, dass sie jeden Tag zur Arbeit gehen muesste und er dann fuer 6 Stunden in seiner Hundebox bleiben muesste, sie einen Sohn haette, mit dem sie immer zum Fussballtraining und –spielen muesste, wo er dann auch nicht mit koennte und, ebenso wie nachts, dann wieder in der Transportkiste allein bleiben muesste.  Versteht micht nicht falsch, ich bin ein absoluter Befuerworter von Hundeboxen! Es ist ein toller, ruhiger und sicherer Platx fuer einen Hund und all unsere Hunde haben ihre Boxen geliebt. Aber, sie muessen nicht den Grossteil ihrer Tage darin verbringen!

Also, setzten Frank und ich uns hin, waegten das Fuer und Wider hin und her ab und ich gebe zu, dass Bugsy, der die ganze Zeit vor uns sass und uns abwechselnd, wie bei einem Tennismatch, beobachtete, als ob er wuesste worum es ging, nicht gerade hilfreich war … na ja, oder doch, je nachdem von wessen Standpunkt man es aus betrachtet  😉

Das Ende vom Lied: Bugsy gewann das Match nach Punkten 🙂

Wir haben noch immer keine Ahnung, wie wir all das Regeln werden, was jetzt auf uns zukommt, aber, wenn es eine Sache gibt, bei der wir gut sind und woraus eigentlich ja unser ganzes Leben besteht, dann ist es Improvisation 😉

In manchen Bereichen ist er noch immer eine Herausforderung, bringt uns zum Ueberlegen, aber, hat auch das Lachen in unseren Alltag wiedergebracht … also, kann man mit Sicherheit behaupten, dass er uns genauso braucht, wie wir ihn.

Willkommen in Deiner neuen Familie Bugsy 🙂


Pipe

Dann gibt es da noch dieses andere, kleine Wunder, dass diese Woche passiert ist … koennt Ihr Euch noch daran erinnern, dass wir vor ein paar Monaten das kleine Gasekueken, das wir “Pipe” nannten, gerettet hatten? Falls nicht, hier der Link zu dem Blogpost und auch das Video, dass wir erstellt hatten.

Na ja, wir hatten Pipe ja bei einer Wildtierrettungsstation abgeliefert und dabei auch eine Nummer erhalten, wo wir uns drei Monate spaeter melden koennten, falls wir wissen wollten, was aus dem kleinen Kerl geworden ist. Und, natuerlich wollten wir das!

Die drei Monate waeren am 19 Juli rumgewesen und ich hatte mir den Tag auch im Kalender vermerkt, damit ich es nicht vergessen wuerde, mich dort zu melden.

Letzen Montag war es also soweit und als wir morgens aufstanden und aus dem Fenster auf den See sahen, dachten wir, uns trifft der Schlag … da war eine ausgewachsene Canada Gans, die vor dem Haus hin und her paddelte!

Ich habe mich natuerlich sofort hingesetzt und die Wildtierstation angeschrieben, die Nummer, die man Pipe gegeben hatte vermerkt und gefragt, was eigentlich aus ihm geworden war und auch gleich berichtet, dass eine ausgewachsene Canada Gans, heute bei uns aufgetaucht waere.

Ein paar Stunden spaeter haben die auch tatsaechlich gleich geantwortet und teilten mir Folgendes mit:

„Hallo Manuela,

das Gaensekueken wurde nach Ankunft von unserer medizinischen Abteilung untersucht und war in gutem Zustand. Es war ein Weibchen und wurde dann zur Aufzuchtstation gebracht, wo sie mit anderen Gaesekuekenwaisen in ihrem Alter aufwuchs. Als diese gross genug waren, wurden sie im Aussenbereich untergebracht, wo sie dann lernten zu schwimmen, fressen und fliegen. Schliesslich wurden sie dann wieder in die Freiheit entlassen.

Vielen Dank fuer Deine Hilfe, fuer das kleine Kueken dagewesen zu sein, als sie Hilfe brauchte. Sie hat nun eine neue Familie und ist frei!Wir gehen eigentlich davon aus, dass sie es nicht sein koennte, die bei Euch aufgetauchst ist, denn sie wurde mit der ganzen Gaeseschar in Porters Lake (das ist ca. 150 km von uns entfernt) freigelassen und normalerweise bleiben die Gaese zusammen. Aber, sicher kann man sie sein, vielleicht ist sie ja auch an den Ort, wo sie geboren wurde, zurueckgekehrt!“

Wir haben keine Ahnung, ob sie es nun ist, oder nicht, aber, warum sollte eine einzelne Canada Gans hier auftauchen und seit Montag jeden Tag in der Frueh bei uns vor dem Haus auf und ab schwimmen … jeden Morgen!?

Ist schon komisch, aber, wir finden den Gedanken, dass „Pipe“ zurueckgekommen ist, um noch eine kleine Zeit hier zu verbringen, bevor sie auf die grosse Reise in den Sueden geht, einfach nur schoen 🙂


Wir kommen zum Ende

So, dieser Blog war nun nur ueber diese zwei Tiere, Bugsy und Pipe.

Beide aus dem Bereich der Tierrettung.

Beide haben unser Herz beruehert, das im letzten Jahr einfach nur zerbrochen war.

Ein Tier kam zurueck, um einfach nochmal „Hallo“ zu sagen.

Ein Tier ist nun Teil unseres Rudels

Das fehlende Teil in unseren Herzen, das Emmy hinterlassen hat, kann er nicht ersetzen.

Aber, das ist Okay!

Die Drei Musketiere am Grand Canyon

Vielen Dank, dass Ihr Euch wieder die Zeit genommen habt, hier vorbeizuschauen, lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen und bis zum naechsten Mal …

nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots 🙂

 Kleiner Nachtrag noch von mir:

All denen unter Euch, die sich das Emmy Buch besorgt haben … vielen, vielen Dank fuer Euer Interesse an Emmchen und Ihrer Geschichte! Die wundervollen Bewertungen und Eure Unterstuetzung bedeutet mir mehr als ich sagen kann !

Taschenbuch

Hardcover

E-Buch

Versand innerhalb Deutschlands ueber den Verlag ist kostenlos.

July 11, 2021 – Dog Fostering – A Whole New Experience!

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Hello Together!

I hope you’re all doing well and enjoying the (very) slow return to the new kind of normal!

Around here the days (and nights ) have changed due to our potcake  😉 And in case you have no clue what a “potcake” is, here’s the link to the last blog post that should bring you up to speed 🙂


Bugsy

Last time we were preparing a bit for our foster puppy, but besides this enclosure we actually didn’t do much … and we’ve already taken it down again, because besides the crate, we don’t need it.

For the organization that made this rescue from the Bahamas happen it was the third time and on this flight 70 dogs and 120 cats from shelters and kill stations. Of course this meant that a lot of people would be at the airport and as we all not only drove there to pick up our fosters, but be provided with food for the first couple of weeks, there was some help needed.

For Frank and me it was a no brainer to offer our help as we think this is part of recuing, but quickly found out that this was only us. I mean when it came to helping unload the trucks with the food to give out to the foster parents there where some people who offered to help. And I’d say it was a “sign” that the first bag I grabbed held my name  🙂

But when it came to cleaning the 70 transport boxes the dogs had been in, and I don’t want to get into details on what they looked like after those scared dogs had spent the past 14 hours in there, the few people who had offered to help, weren’t to be seen anywhere anymore 😦

We had also brought our own cleaning materials and just went to work in the airport hanger, grabbing one kennel after the other and doing what had to be done and after 1 ½ hours all 70 kennels were ready to go again.

It was a bit of a frenzy anyhow out there people all excited and anxious, but never having been a part of something like this before myself, was stunned when I saw the dogs. The cats stayed in their crates and were just picked up, but the dogs were so scared, confused and some just completely shut down and had to be pulled out of the crates. Some of them covered in poop and pee, so we did clean them up a bit before we gave them to their fosters. Others so traumatized that they actually wouldn’t walk and had to be carried.

Because of all of the cleaning we were the last people around and when we finally looked out for our foster dog, someone held the little paralyzed puppy in his arms and it was such a sad sight. I told Frank to take him and go out to just get away from all of the noise while I cleaned the last couple of kennels. When I was done and came out of the hanger I heard a woman say “Oh my, this is just such a sweet sight, can I take a picture?”

And when I looked around what she meant I saw Frank just sitting on the ground in the middle of the huge empty parking lot with our puppies head tucked under Franks face and both not moving an inch.

Although I’ve had dogs around me for most of my life and due to my work as a dog behavioral therapist seen a lot of different kinds of challenges that dogs had … this is a whole new ballgame!

These dogs are like creatures from another planet and of course each and every one of them cope differently with their new life.

But with Bugsy, he was scared of everything and no wonder … he’d never heard the wind in the trees, was raised on a concrete floor in the shelter and freaked out when his feet touched grass the first time. Almost dropped dead when the first bird chirped and flew over his head and I could go on and on with this.

But, I’ve also never seen a dog try so hard to overcome these obsticles, offer us his full trust and just trying to leave behind him what he’s endured. And seeing the scars, bit wounds and calluses on this only 4 month old dog … man, he’s been through a lot!

He’s made me throw everything I thought I knew about dogs over board and start to think out of the box to make him understand this whole new scary world.

It’s only been two weeks since we picked him up at the airport and he still has a long way to go, still doesn’t want to go out when it’s dark, jumps at each and every noise, loves to meet people, but gets so submissive that he has that little “fear tinkle” coming out …. But hey, he’s getting there and even makes us see our surroundings with different eyes, not speaking of the laughs we get watching this adorable little Potcake with the heart of a lion.

We’re working hard to give him the best possible basics for him to succeed in the forever home we hope he’ll get soon as this little guy has stolen our hearts and will make someone a great companion 🙂


Emmy

Speaking of hearts … there’s not one day I don’t think about Emmy, but I’m happy to say the I just published the German edition of the “Emmy book” 🙂

It’ll take a bit until I’ve translated it, but I’m working on it and will give you an update as soon as it’s available!


Coming to the End

This really was an “all about dogs” blog, but I hope you had some fun and if you have any questions about fostering or adoptions please let me know! I’d love to help more people getting the awesome experience we’re having thanks to this while also helping an animal in need 🙂

Thanks so much for your time and we hope you’ll have a wonderful weekend ahead of you!

Enjoy life and only the best from us to you – your restless roots 🙂


Deutsche Version

11. July 2021 – Pflegehund und Emmy Buch … Der etwas andere Blog!

Hallo Zusammen!

Hoffentlich geht’s Euch Allen gut und Ihr geniesst die langsame Rueckkehr ins neue “normale” Leben!

Hier haben sich die Tage (und Naechte) aufgrund unseres Potcakes geaendert 😉 Und falls Ihr nicht genau wisst, was ein Potcake ist, hier nochmal der Link zum letzten Blog, wo Ihr mehr dazu erfahren koennt 🙂


Bugsy

Letztes Mal haben wir uns ja noch auf unser Pflegekind vorbereitet, aber bis auf die Unterkunft, konnten wir nicht viel tun.

Die Gruppe von Freiwilligen, die sich nun zum 3. Mal dieser Aufgabe widmete, hatte fuer diesen Transport 70 Hunde und 120 Katzen, die aus Tierheimen oder Toetungsstationenn kamen, zusammenbekommen. Das bedeutete natuerlich auch, dass sich am Flughafen mehr als 400 Leute einfanden, denn viele kamen mit der ganzen Familie, um ihre Pflegetiere in Empfang zu nehmen. Da die Organisation fuer alle Tiere auch das Futter fuer die ersten Wochen bereitstellt, hatten sie im Vorfeld gefragt, ob ein paar von uns Pflegefamilien vielleicht beim Ausladen und verteilen des Futters helfen wuerden.

Fuer Frank und mich war das eigentlich voellig klar, dass man mithilft, fanden aber schnell heraus, dass das offensichtlich von Anderen nicht als selbstverstaendlich angesehen wurde. Als es darum ging, das Futter auszuladen, waren allerdings ein paar Leute anwesend und ich sah es natuerlich wieder als ein „Zeichen“, als, die erste Tuete, die ich griff und ausladen wollte, meinen Namen trug 🙂

Aber, als es dann darum ging, die 70 Transportboxen der Hunde zu reinigen (die Katzen wurden samt Kiste verteilt), hatten es alle eilig mit ihren Pflegehunden nach Hause zu kommen. Die Tiere hatten locker 14 Stunden darin verbracht, uebereinander in dem kleinen Flugzeug gestapelt und waren total veraengstigt … was das fuer Auswirkungen auf Magen, Darm und Blase hat … na ja, da braucht man nicht viel Phantasie um sich auszumalen, wie die Kisten innen aussahen und warum Frank und ich ploetzlich allein dastanden.

Fuer uns ist es aber so, dass das einfach dazugehoert, wir hatten sogar unsere eigenen Reinigungs- und Putzmittel eingepackt und 1 ½ Stunden spaeter, waren die Boxen wieder blitzblank und fertig fuer den naechsten Transport.

Ausserhalb des Flugzeughangers ging es natuerlich drunter und drueber, weil all die Leute ganz gespannt auf ihre Tiere warteten. Da wir selbst sowas auch noch nie mitgemacht hatten, waren wir allerdings sprachlos, als wir die Hunde nun „live“ erlebten. Diese waren teilweise so verstoert, dass sie nicht aus den Boxen wollten, die fuer die letzten 14 Stunden ihr kleiner Hafen der Sicherheit waren und ein paar mussten herausgezogen werden.  Manche waren von ihren eigenen Faekalien besudelt, also saeuberten wir sie bestmoeglich, bevor wir sie an ihre Pflegefamilien uebergaben. Andere waren wieder so traumatisiert, dass sie nicht laufen konnten und getragen werden mussten.

Aufgrund des Putzens, waren wir so mit die letzten Leute vor Ort, und als wir uns dann irgendwann nach unserem Pflegehund umsahen, sahen wir jemanden, der einen kleinen, voellig veraengstigen Hund auf dem Arm hielt. Dieses traurige Buendel war dann also unser, namens Bugsy. Ich sagte zu Frank, dass er ihn schon einmal in Empfang nehmen und aus dem lauten Flugzeughanger bringen sollte, waehrend ich noch ein paar Transportboxen reinigen musste. Als ich dann fertig war, aus dem Hanger ging und nach Frank Ausschau hielt, hoerte ich eine Frau sagen „Ach Du meine Guete, was fuer ein herzerweichender Anblick! Darf ich ein Foto machen?“

Als ich mich umdrehte und ihn ihre Richtung sah, verstand ich auch was sie meinte. Frank sass auf dem Boden des riesigen, nun verlassenen, Flughafenparkplatzes, den Kopf vornuebergebeugt, mit dem kleinen Hund, der seinen Kopf an seinen gelehnt hatte und beide ganz einfach so dasassen ohne sich einen Zentimeter zu bewegen.

Ich habe Hunde und andere Tiere fast mein ganzes Leben um mich gehabt und ja auch waehrend der Arbeit mit den Hunden meiner Kunden, so Einiges gesehen was die Herausforderungen angeht, die Hunde so haben koennen … aber, das hier war eine ganz andere Hausnummer!

Diese Hunde sind wie Kreaturen von einem anderen Planeten und natuerlich geht jeder von ihnen mit dieser neuen Situation auf ganz eigene Art um. Je nachdem natuerlich auch, was er von seinem Umfeld vermittelt bekommt.

Mit Bugsy war es so, dass er sogar Angst vor seinem eignen Schatten hatte und wen wundert es auch … Er hat noch niemals den Wind in den Baumwipfeln rauschen gehoert, hat die 4 Monate seines Lebens nur in Zwingern mit Betonboden verbracht und wollte keinen Fuss auf unseren Kiesweg oder gar Rasen setzen und fiel fast tot um, als ein zwitschernder Vogel ueber seinen Kopf hinwegflog … und das sind nur ein paar der Dinge, die fuer ihn komplett ausserirdisch waren.

Aber, ich muss gestehen, dass ich auch noch nie einen Hund gesehen habe, der so hart an sich gearbeitet hat, um diese Aengste zu ueberkommen. Er hat sein volles Vertrauen in uns gesetzt und es bricht mir fast das Herz, wenn er mich ansieht und versucht etwas zu tun, was ihm solche Angst macht … und wenn es nur sowas ist, wie im Dunkeln draussen neben mir zu sitzen und den Lauten der Nacht zu lauschen. Ich kann es ihm aber auch nicht verdenken, wenn ich die ganzen Narben sehe, mit denen er uebersaeht ist und Liegeschwielen, die kein 4 Monate alter Hund haben sollte. Was muss dieser kleine Mann schon durchgemacht haben!

Sein Verhalten hat mich dazu veranlasst, alles, was ich sonst machen wuerde, zu vergessen und mir andere Wege einfallen zu lassen, wie ich sein Vertrauen in den Menschen und sein eigenes Selbstvertrauen aufbauen kann, damit er sich in dieser grossen, neuen Welt besser zurechtfindet und lernt, dass sein Leben jetzt gut ist und er Hund sein darf.

Es sind nun zwei Wochen seitdem er bei uns eingezogen ist und er hat noch einen langen Weg vor sich. Dunkelheit ist noch nicht sein Ding, bei Geraeuschen macht er einen Satz, will gern zu Menschen hin, ist aber so unsicher, dass, sobald sie ihn anfassen, eine kleine „Angstpfuetze“ entsteht … aber, wir haetten nie gedacht, dass er sich in der kurzen Zeit schon so positiv entwickelt und muessen zugeben, dass seine ganze Art auch uns dazu veranlasst, unser Umfeld mit anderen Augen zu sehen! Von dem Lachen, das dieser kleine „Potcake“  mit dem Herz eines Loewen, bei uns ausloest, wenn wir seine Kapriolen beobachten, mal ganz zu schweigen 🙂

Er und wir arbeiten jedenfalls hart daran, ihm die beste Grundlage zu verschaffen, damit er hoffentlich bald ein tolles, neues Zuhause finden wird, wo er seinen neuen „Menschen“ genauso das Herz stiehlt, wie er es bereits bei uns getan hat und denen er dann ein toller Weggefaehrte sein wird 🙂


Emmy

Das wir gerade von “gestohlenen Herzen” sprechen … es vergeht trotzdem kein Tag, an dem ich nicht an Emmy denke und mir bewusst wird, welch einen Platz Tiere in unserem Leben haben, aber auch, welche Verantwortung wir ihnen gegenueber haben!

Ich habe all meine Hunde geliebt, aber, Emmy … ich koennte hier so viel darueber schreiben, aber, das habe ich ja schon  😉

Ja, fuer die, die es noch nicht mitbekommen haben, hier nochmal ganz offiziell: Das Emmy Buch ist erschienen 🙂

Fuer diejenigen unter Euch, die sich dafuer interessieren, klickt hier zum Link fuer das E-Buch.

Wer lieber ein „richtiges“ Buch in den Haenden halten moechte, es ist auch

als Taschenbuch

und Hardcover erhaeltlich!

Falls Ihr Euch dafuer interessiert, tut Euch den Gefallen und bestellt direkt bei dem Verlag „Tredition“, denn, bei Amazon ist es zwar aufgefuehrt, aber erst in 4 – 6 Wochen erhaeltlich!!

Und, beim Verlag ist auch der Versand innerhalb Deutschlands kostenlos!

Nicht vergessen,  wer den „Bullmastiff nicht im Sack kaufen will“ … ja, dort gibt es auch eine Leseprobe und hier auch nochmals der kurze Trailer zum Buch

Denjenigen unter Euch, die es schon bestellt haben, an dieser Stelle meinen und Emmys herzlichsten Dank fuer Euer Interesse und Vertrauen … es bedeutet mir mehr als ich sagen kann!!!

Wir kommen zum Ende

Dies war ja nun mal wirklich ein Blog rund um den Hund, aber, ich hoffe, Ihr hattet trotzdem ein wenig Spass daran und solltet Ihr Fragen zu Hundeadoptionen oder Pflegestellen haben, lasst es mich nur wissen!  Ich wuerde gern Menschen, die sich einen Hund anschaffen wollen, aber Fragen oder Bedenken zu Hunden aus Rettungsstationen (und da ist es ja egal, aus welchem Land die Hunde kommen) haben, helfen, diese zu beantworten und einem Tier in Not ein tolles Zuhause geben!

Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt vorbeizuschauen und wir wuenschen Euch von ganzem Herzen ein hoffentlich erholsames und sonniges Wochenende!

Nur das Beste von uns fuer Euch – Eure restless-roots 🙂

Apr. 11, 2021 – It’s All About Wood

Hier geht’s zur deutschen Version

Hello Together,

I know it’s been quite a while since the last post and I hope you all are still healthy and happy….well, I know the “happy” part is quite the challenge during these times and I hope you all find the inner strength and support among family and friends that you might need!

Here all is well and I admit that I think that we here in Nova Scotia are doing really good compared to not only the rest of the country, but most of the world and I admire everyone who’s standing strong, dealing with what’s thrown at them and still making the best of life and being kind to others 🙂


We’ve been crazy busy the past couple of weeks. For me it was finishing my first webinar about “Guide to how to find the perfect piece of land in Nova Scotia and finally live your dream”.

As I’ve never dealt with Power Point, had no clue how to record or edit a presentation, write the script and worst of all, speak into a microphone without messing up every second sentence….I was definitely out of my comfort zone 😉

But, it’s finished and a couple of people who’ve seen it really like it and have offered to advertise it. Right now it’s up for legal review on the Mastermind.com platform where it’ll be available, so I’ll tell you more as soon as it’s official.

And after all…it was kind of fun and I already have the next projects in minds 😉

Here at home Frank was so busy working on our living edge book shelf and it’s still going to take a while until it’s finished, because this really is a piece of work he’s creating there! But it’s going to be a one of a kind piece and after five years I can’t wait to finally get my books out of the moving boxes.

But it’s not only going to be a bookshelf, but will have a space for a really special item that we’ve been carrying around for years……the old ring phone that had been installed 1953 and I later grew up with! Still needs a bit of TLC but it’ll look great.

Well, we didn’t have a “Model T” car (I know, the pickup was an “AA” model, but Jim Bob had a model T) but looking back it was kind of like the old TV series “The Waltons” 😉

We also had a chance to go back in time when we got this absolutely beautiful red pine log that a friend of Franks hat cut and was kind enough to give us

It was only after I posted a photo on Facebook that another friend mentioned that it kind of had the looks of Mr. Magoo….and we had to laugh so hard, because it’s true!!

And although we already have an idea what we might want to do with a part of the tree, I’d asked for some suggestions and was really overwhelmed with what people came up with! But noticed that most people think it’s just about peeling the stump, cutting off a slice and it’s ready to work on or even sale.

Well, green, fresh cut logs shrink and crack. So, even if we’d be able to get through that stump with a blade like this (which might not even be big enough, and getting a straight cut is a hole other thing!)

A 2 inch slab would probably take about a year until it’s dried so far that it’s safe to work on it without it sapping. And….these slabs are 3 years old and look how they split, despite drilling a “relief” hole to control where it might split.

And this one, was even covered with this special liquid to prevent green wood from splitting….well, didn’t work so well 😉

Some people also wonder why our walls in the house aren’t attached to the ceiling, have gaps over our doors and windows and have no furniture attached to the walls and if there’s something we have to screw into a log, the screw is attached to a piece of wood with a slit so the screw can slide down when the logs shrink while the moisture dries out of the wood.

If we wouldn’t do this and fit everything to match right now…. Windows and doors won’t open anymore after a while or even worse would be crushed. We’re lucky we don’t have any stairs in the house, because they can’t be fastened permanently until the logs have finished drying and shrinking…which will take up to five years!

So, there’s a lot more to working with wood than meets the eye 😉

Speaking of “eyes”…..hope these sunset photos are a treat for the eye 🙂


Coming to the End

I hope you had some fun and your mind got a break from what’s going on out there in the world.

Let’s hear what you’re all up to and doing to keep your sanity these days?! I always love getting new ideas!

Until then…thanks for taking your time to stop by, stay safe, be kind and enjoy life…because even if it’s not perfect at the moment….it’s too short to waste a minute!

All the best from us to you – your restless-roots 🙂


Deutsche Version

11. Apr., 2021 – Diese Woche….nix als Holz

Hallo zusammen,

Ich weiß, dass seit dem letzten Blog eine ganze Weile vergangen ist und ich hoffe, dass Ihr alle noch gesund und munter seid. Nun, ich weiß, dass der „muntere“ Teil in diesen Zeiten eine ziemliche Herausforderung darstellt und ich hoffe, dass Ihr alle die innere Stärke und Unterstützung bei Familie und Freunden findet, die Ihr vielleicht braucht!

Hier ist alles in Ordnung und ich gebe zu, dass ich denke, dass wir hier in Nova Scotia nicht nur im Vergleich zum Rest des Landes, sondern zum größten Teil der Welt wirklich gut abschneiden, und ich bewundere jeden, der stark genug ist, mit all dem, was ihm so vorgesetzt wird umzugehen und immer noch das Beste aus dem Leben zu machen und freundlich zu anderen zu sein!


Wir hatten in den letzten paar Wochen super viel zu tun. Ich habe endlich mein erstes Webinar zum Thema „Leitfaden, wie man das perfekte Stück Land in Nova Scotia findet und endlich seinen Traum lebt“ fertiggestellt.

Da ich mich noch nie mit Power Point befasst habe, keine Ahnung hatte, wie man eine Präsentation aufzeichnet oder bearbeitet, das Skript schreibt und am schlimmsten in ein Mikrofon spricht, ohne jeden zweiten Satz durcheinander zu bringen … Ich war definitiv außerhalb meiner Komfortzone; -)

Aber es ist fertig und ein paar Leute, die es bereits gesehen haben, haben angeboten, es auch auf ihren Internetseiten anzubieten. Derzeit steht eine rechtliche Überprüfung auf der Mastermind.com Plattform an, auf der es angeboten werden wird und ich werde Euch dann weitere Informationen geben, sobald es offiziell ist.

Und, obwohl mir die ganze Zeit der Kopf geraucht hat, hat es doch Spaß gemacht und ich habe bereits die nächsten Projekte im Kopf 😉

Hier zu Hause war Frank beschäftigt, an unserem Bücherregal zu arbeiten, und es wird noch eine Weile dauern, bis es fertig ist, denn das ist wirklich ein ziemliches Projekt, was er sich da vorgenommen hat. Aber es wird ein echtes Unikat und nach fünf Jahren kann ich es kaum erwarten, meine Bücher endlich aus den Umzugskartons zu holen.

Aber es wird nicht nur ein Bücherregal sein, sondern auch Platz für ein ganz besonderes Objekt, das wir seit Jahren mit uns herumtragen … das alte Klingeltelefon, mit dem ich aufgewachsen bin!

Ja, wo ich im ländlichen Ontario aufgewachsen bin, war dies das einzige Telefon, das zu dieser Zeit verfügbar war. Jeder Anruf musste von einer Telefonisten in der Zentrale  weitergeleitet werden und die gesamte Gemeinde konnte jeden Anruf mithoeren! Ich kann mir nicht vorstellen, was heutzutage passieren würde, wo alle so auf ihre “Datenschutzrechte” bestehen  😉

Nun, wir hatten kein altes ” Ford Model T” Auto , aber rückblickend war es ein bisschen wie in der alten TV-Serie “The Waltons”…und ja, ich weiss, dass deren Pickup ein Model AA war und nur Jim Bob das Model T fuhr 😉

Wir hatten auch die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen, als wir diesen wunderschönen Rotkiefernstamm bekamen, den ein Freund von Frank geschnitten hatte und uns schenkte.

Erst nachdem ich ein Foto auf Facebook gepostet hatte, erwähnte ein anderer Freund, dass es irgendwie wie Mr. Magoo aussah… und wir mussten so hart lachen, weil die Aehnlichkeit wirklich verblueffend ist !!

Und obwohl wir bereits eine Idee haben, was wir mit einem Teil des Baumes machen möchten, hatte ich um einige Vorschläge gebeten und war wirklich überwältigt von dem, was sich die Leute ausgedacht haben! Es ist jedoch aufgefallen, dass die meisten Leute denken, es geht nur darum, den Stamm zu schälen, eine Scheibe abzuschneiden, und er ist bereit, daran zu arbeiten oder sogar zu verkaufen.

Nun, grüne, frisch geschnittene Stämme schrumpfen und reissen. Selbst wenn wir mit einem Saegeblatt wie diesem durch diesen Baumstumpf kommen könnten (die möglicherweise nicht einmal groß genug ist und einen geraden Schnitt zu bekommen, ist eine andere Sache!)

Eine 5 cm dicke Scheibe davon würde wahrscheinlich etwa ein Jahr brauchen, bis sie so weit getrocknet ist, dass es sicher ist, daran zu arbeiten, ohne dass sie harzt. Und… diese Platten hier sind 3 Jahre alt und guckt mal, wie die gerissen sind…

Und dieser war sogar mit dieser speziellen Flüssigkeit bedeckt, um zu verhindern, dass grünes Holz splittert … nun, es hat nicht so gut funktioniert 😉

Einige Leute fragen sich auch, warum unsere Wände im Haus nicht an der Decke befestigt sind, Lücken über unseren Türen und Fenstern haben und keine Möbel an den Wänden befestigt sind. Wenn wir etwas in einen Baumstamm schrauben müssen, geht die Schraube durch ein Stueck Holz mit einem Schlitz , damit die Schraube nach unten rutschen kann, wenn die Stämme schrumpfen, während die Feuchtigkeit aus dem Holz trocknet.

Wenn wir das nicht tun würden und jetzt alles passend machen würden … Fenster und Türen öffnen sich nach einer Weile nicht mehr oder würden noch schlimmer zerquetscht werden. Wenn man sichergehen will, sagt man, dass man den Staemmen ca. 5 Jahre geben sollte, bis sie soweit getrocknet sind, dass man das Haus fertigstellen kann.  Zum Glueck haben wir keine Treppe im Haus…die kann man solange naemlich auch nicht permanent zwischen den Stockwerken befestigen.

Die Arbeit mit Holz behinhaltet also doch mehr als man vielleicht denkt und man muss da immer ein Auge drauf haben.

Apropos “Augen” … hoffentlich sind diese Sonnenuntergangsfotos ein Genuss für das Auge 🙂

Wir kommen zum Ende

Ich hoffe, Ihr hattet ein bisschen Spaß und Euer Kopf hat eine Pause von dem bekommen, was da draußen auf der Welt vor sich geht.

Lasst uns hören, was Ihr so tut, um in dieser Zeit nicht komplett durchzudrehen!. Ich liebe es immer, neue Ideen zu bekommen 😉

Bis dahin … danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, vorbeizuschauen, lasst Euch nicht unterkriegen, seid nett zueinander und vergesst nicht das Leben zu genießen … denn auch wenn es im Moment nicht perfekt ist … es ist trotzdem zu kurz, um eine Minute davon zu verschwenden!

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots 

Mar. 14, 2021 – Why “Perfection” Is Only An Illusion

Hier geht’s zur deutschen Version

Perfect Sunset at Bagpipe lake

Hello Everybody,


I hope that you are all doing well and that you bravely get up every morning and face the new day with a smile!
I can’t believe that it’s been a year since the world changed and I’m noticing how much my sense of time has also changed …. or is that the thing about getting older 😉


I noticed this again the other day when I received a reminder that last week it has been a bit more than four years since I published my first blog and created this website. In case you’d like to have a look at one of the first posts…click here

At first, I had to laugh, but then I remembered that I didn’t just start this because I liked to write and so many people were asking about what we were doing here and it was easier to keep everyone up to date than always writing emails but it was also a kind of “mental therapy” for me.

I don’t want to go into details, but, it was the first winter since arriving here in Nova Scotia, the winter was hard and the water pipes in the camper where we lived were constantly frozen. Friends suggested that we move temporarily to a small hut owned by their friends, which we did, only to find out that it was not winter-proof either and that the pipes in the bathroom were frozen. But at least we had water in the kitchen and the toilet worked … so, for us a 100% improvement 😉

Unfortunately, Emmy got Lyme Borreliosis and had a stroke, the hut could only be heated with a small propane stove and even at full power we never had more than 12 degrees Celsius in the house. The propane tank was empty every week, which in the end was us had cost a small fortune, but Plan C didn’t exist so we stayed.

Since Emmy’s rehabilitation required my full attention and time, Frank was either at work or tried to get ahead somehow on the construction site despite the snow and cold, which among other things caused him to fall from the roof of the shed he was just building and crack a few ribs, but whining won’t change a thing, so just keep going …. well, I needed something to keep myself from going crazy … so I started trying to make a website. I only had a contract for broadband internet because there was no TV, cell phone or anything else in the house.

I don’t even know how many hours I spent with Emmy cuddled up in blankets in front of the small stove and chatting with the provider’s support center because I had no idea what I was actually doing and really have no hand for this stuff.

And my childhood friend Petra in Berlin was the one who kept sending me encouraging emails in between and saying that I could manage it and should not give up. And so this website was created during months of  crying and laughing.

Why I’m telling you this … because as I thought about it, it struck me that this is actually part of all of our lives.

We have an idea, then we set about putting it into practice. We curse, we laugh, we cry and we tear our hair …. sometimes we give up, sometimes we realize that the idea we had is not the right one for us and change direction and get a lot of well-intentioned advice from others, who hold us back rather than doing good ….. but when we have made it … then everything falls into place and all the hardships and challenges don’t seem to have been that bad anymore .

And that applies to everything we tackle, try and set ourselves as a goal.

I just have to laugh a lot at my own  words, because I know how difficult it is to implement … I have just finished writing my “Emmy Book”, thought that writing it would have been the hardest part … what do I know … proofreading, editing, Publisher or self-publication and how does it all work ?! There’s nothing like “ just publish a book” … but maybe it’s good that I didn’t think about it beforehand, otherwise I might not have even started 😉

At the moment all in German, but I’m working on an English version

And, because I seem to suffer from some kind of self-overestimation, I also started doing a webinar ….. no, of course I have no idea what to do and PowerPoint … what the heck is that ?!

Anyway, it has cost me a few months now, but, I’m in the last few moves and with what is going on here in Nova Scotia in the real estate market, here comes my webinar “How to find the perfect piece of land in Nova Scotia “Maybe just right for one or the other 😉

Is it “perfect” … no, definitely not, but, it will be as good as I can somehow make it and improvements can always be incorporated later.

In the past, the hair on the back of my neck would have stood up if someone had said that they were going to offer something that’s not “perfect,” but, in a course I took a while ago, Tony Robbins said something that made me think a lot because I didn’t understand it at first

“Perfection is the lowest bar you can set yourself up to if you want to achieve something!

Why … because there is no such thing as “perfection”. If you do something, you will always find something, at some point, that you can change or do better.

If you start something and only want to implement it when it is “perfect”, then you stand in your own way and will probably hesitate for so long that you never realize it.

Doing something and putting it into practice is better than waiting for perfection and not putting anything into practice!”

It is similar to the words that the last team owner of the race team I worked for said to me and that I wrote down on the website in the “About” section:

“Albert, you kicked my butt a long time ago and said that I should stop trying to do everything 100% in advance and also said:

“Damn stop procrastinating and just  start …… then you can see what needs to be done and then you can always change it”

I didn’t want to believe it ….. but he’s right 🙂


Otherwise, of course, we were also busy and now not only the kitchen counter is done, but also our first bar stool, which was only built from the remains of the logs of our log house. If you are interested, we also accept orders and are happy to create work according to customer requirements 😉

But, as always, my favorite part of the blog comes last … photos and videos from nature …

And this week I have a real “treat”!

Some of you might already have seen it if you’re are on our YouTube channel and if you’re on a desktop right now…just click the orange link below and you can subscribe right away!

https://bit.ly/3bK1ydv

And don’t forget to klick on the notification button to get an message when we’ve uploaded something new!

Anyhow, here’s the video of the week … a bobcat came to visit us and walked around the property for almost an hour less than 30 m away from us, sunbathing on the rocks and chasing squirrels (no, it didn’t get any ;-)) and then …. took off over the frozen lake !! Even for us it was breathtakingly beautiful to experience and if the picture quality is not so great … that’s just how it is when you make “action videos” 😉

As winter is coming to an end, here is a video from one of my last walks across the lake and here too are some really nice impressions that you might not otherwise see every day

And for the photo friends among you … of course, there is also a “lookup”

Oh, and before I forget…do any of you know the song “What a difference a day makes…24 little hours” ? Well, this is exactly how I felt when I saw that yesterday I was still going for a walk on the frozen lake and 24 hours later this is what it looks like….. Well, I think my days of going for a walk on the lake have definitely come to an end 😉

Coming to the end

When I started writing this blog, I really wanted to make it a short one, but for some reason this never happens  😉

Anyhow thank you for stopping by and I hope you enjoyed this blog!

By the way, I have now heard from some people that they did not even know that you could subscribe to our newsletter, notifying you with a short email, that a new blog is out … so, here is a link where you can enter your email address .Oh, and don’t worry … as you may have already noticed, we don’t have any advertising on our pages, so you won’t be “junked” by any companies with emails 😉

Take good care of yourself and enjoy life, because it’s too short to waste a minute!

Only the best from us to you – your restless roots


Deutsche Version

14. Maerz 2021 – Warum “Perfektion” nur eine Illusion ist

Perfect Sunset at Bagpipe lake

Hallo Zusammen,

Ich hoffe, dass es Euch Allen gut geht und Ihr noch tapfer jeden Morgen aufsteht und dem neuen Tag mit einem Laecheln begegnen koennt!!

Ich kann gar nicht glauben, dass es nun schon ein Jahr her ist, seitdem die Welt sich veraendert hat und stelle immer wieder fest, wie sehr sich mein Zeitgefuehl veraendert hat….liegt das nur am Aelterwerden?


Mir ist das gerade neulich wieder aufgefallen, als ich eine Erinnerungsmitteilung bekommen habe, dass es letzte Woche nun schon etwas mehr als vier Jahre her ist, seitdem ich meinen ersten Blog, bzw. diese Webseite veroeffentlich habe. Und hier mal ein Link zu einem der ersten Blogs

Erst musste ich grinsen, aber, dann ist mir auch wieder eingefallen, dass ich das hier nicht nur angefangen habe, weil ich gern schreibe und so viele Menschen gefragt hatten, was wir hier eigentlich machen und es einfacher war, so alle auf dem Laufenden zu halten, als immer Emails zu schreiben, sondern es auch eine Art „Mental Therapie“ fuer mich war.

Ich will gar nicht ins Detail gehen, aber, es war der erste Winter seit Ankunft hier in Nova Scotia, der Winter war hart und uns sind staendig die Wasserleitungen im Camper wo wir damals gewohnt hatten, eingefroren. Bekannte schlugen uns vor voruebergehend in eine kleine Huette von deren Freunden zu ziehen, was wir auch taten, nur um festzustellen, dass auch diese nicht winterfest war und im Bad die Leitungen einfroren. Wir hatten aber wenigstens Wasser in der Kueche und das Klo funktionierte…also, fuer uns eine 100%ige Verbesserung 😉

Leider erkrante Emmy in der Zeit an Lyme Borreliose und hatte einen Schlaganfall, die Huette war nur ueber einen kleinen Propanofen zu beheizen und selbst bei voller Leistung hatten wir nie mehr als 12 Grad im Haus und der Propantank war jede Woche leer, was uns im Endeffekt ein kleines Vermoegen gekostet hatte, aber, Plan C gab es nicht.

Da Emmys Rehabilitation meine volle Aufmerksamkeit und Zeit verlangte, Frank entweder auf der Arbeit war, oder versuchte trotz Schnee und Kaelte irgendwie auf der Baustelle voranzukommen, was u. a. dazu fuehrte, dass er einmal vom Dach des Schuppens den er gerade baute, fiel und sich ein paar Rippen anbrach, aber, Heulen gilt nicht, also, einfach weitermachen….naja, ich brauchte jedenfalls ein Ventil um nicht den Verstand zu verlieren…also, fing ich an zu versuchen eine Webseite zu machen. Ich hatte nur einen Vertrag fuer Breitbandinternet, denn im Haus gab es weder TV noch Handy oder irgendetwas Anderes.

Ich weiss gar nicht, wie viele Stunden ich mit Emmy eingekuschelt in Decken vor dem kleinen Ofen verbracht habe und mit dem Hilfscenter des Anbieters verbracht habe, weil ich keine Ahnung hatte, was ich eigentlich da machte und wirklich kein Haendchen fuer diese Technik habe.

Und meine Kindheitsfreundin Petra in Berlin war diejenige, die mir Zwischendurch immer wieder ermutigende Emails schickte und sagte, dass ich das schon hinkriege und nicht aufgeben soll. Und so entstand dann in monatelanger Kleinarbeit zwischen Heulen und Lachen diese Webseite.

Warum ich das erzaehle….weil mir, als ich so darueber nachdachte auffiel, dass das eigentlich Teil unseres Lebens ist.

Wir haben eine Idee, dann machen wir uns daran sie in die Tat umzusetzen. Wir fluchen, wir lachen, wir weinen und wir raufen uns die Haare….manchmal geben wir auf, manchmal stellen wir fest, dass die Idee die wir hatten, doch nicht das richtige fuer uns ist und aendern die Richtung und bekommen lauter gutgemeinte Ratschlaege von Anderen, die uns oft ehr zurueckhalten, als guttun…..aber, wenn wir es dann geschafft haben….dann faellt alles von uns ab und all die Strapazen und Herausforderungen scheinen gar nicht mehr so schlimm gewesen zu sein.

Und das gilt fuer Alles, was wir Anpacken, Versuchen und uns als Ziel setzen.

Ich muss gerade sehr ueber meine Worte lachen, denn ich weiss, wie schwer das Umzusetzen ist….gerade habe ich mein „Emmy Buch“ fertiggeschrieben, dachte, damit waere das Groebste Ueberstanden….Pustekuchen…Korrekturlesungen, Lektorat, Verlag oder Selbstpublikation und wie geht das Alles ?!  Nix da, mal eben ein Buch veroeffentlichen ….aber, vlt auch gut, dass ich das nicht vorher bedacht habe, sonst haette ich vielleicht gar nicht erst angefangen 😉

Emmy Ebook Cover

Und, weil ich scheinbar unter irgendeiner Art von Selbstueberschaetzung leide, habe ich auch noch angefangen ein Webinar zu machen…..nee, natuerlich hab ich keinen Schimmer, was man da machen muss und PowerPoint …was ist das denn ?!

Egal, hat mich jetzt ein paar Monate gekostet, aber, ich bin in den letzten Zuegen und bei dem, was hier in Nova Scotia gerade los ist auf dem Immobilienmarkt, da kommt mein Webinar „How to find the perfect piece of land in Nova Scotia“ vielleicht fuer den Einen oder Anderen gerade recht 😉

Erstmal nur auf englisch, aber, dann gibt’s auch bald ‘ne deutsche Version

Ist es „Perfekt“…nein, ganz bestimmt nicht, aber, es wird so gut wie ich es nur irgendwie machen kann und Verbesserungen kann man immer noch spaeter einarbeiten.

Frueher haetten sich mir die Nackenhaare hochgestellt, wenn jemand gesagt haette, er bietet etwas an, das nicht „Perfekt“ ist, aber, in einem Lehrgang an dem ich vor einer Weile teilnahm, hat Tony Robbins, etwas gesagt, was mir sehr zu denken gegeben hat, weil ich es erst nicht verstanden habe

„Perfektion ist die niedrigste Latte, die man sich setzen kann, wenn man etwas erreichen will!

Warum….weil es „Perfektion“ nicht gibt. Wenn man etwas tut, wird man immer irgendetwas, irgendwann finden, was man veraendern, oder besser machen kann.

Wenn man etwas anfaengt und es erst dann in die Realitaet umsetzen will, wenn es „Perfekt“ ist, dann steht man sich selbst im Weg und wird wahrscheinlich so lange Zoegern, dass man es nie verwirklicht.

Etwas zu tun und in die Tat umzusetzen, ist besser, als auf Perfektion zu warten und nichts in die Tat umzusetzen“

Es ist aehnlich der Worte, die der letzte Teambesitzer zu mir sagte und ich auch hier im Blog in dem „About“ Teil niedergeschrieben habe:  

„ Albert, du hast mir vor langer Zeit “in den Hintern getreten” und sagtest, dass ich aufhoeren sollte, alles immer schon im Vorfeld 100%ig machen zu wollen und meintest

“Leg verdammt noch mal los und fang einfach an……dann siehst Du schon noch, was gemacht werden muss und kannst dann immer noch was aendern!”

Ich wollte es nicht glauben…..aber recht hat er 🙂 !


Ansonsten waren wir nebenbei natuerlich auch noch fleissig und nun ist nicht nur der Kuechentresen fertig, sondern auch unser erster Barhocker, den nur aus Resten von den Staemmen unseres Blockhauses gebaut worden ist. Bei Interesse nehmen wir uebrigens auch Bestellungen an und erstellen auch  Arbeiten  gern nach Kundenwunsch 😉

Aber,  wie immer kommt mein Lieblingsteil des Blogs zuletzt….Photos und Videos aus der Natur….

Und diese Woche habe ich einen echten „Leckerbissen“!

Manche von Euch kennen es bereits, wenn Ihr auf unserem Youtube Kanal unterwegs seid und falls nicht, dann gleich mal auf den Orangefarbenen Link klicken und eintragen, damit Ihr immer auf dem Laufenden seid!!

https://bit.ly/3bK1ydv

Hier jedenfalls das Video der Woche….als uns ein Luchs besuchen kam und fast eine Stunde keine 30 m von uns entfernt auf dem Grundstueck herumgestromert ist, ein Sonnenbad auf den Felsen genommen und nach Eichhoernchen gejadgt hat (nein, es hat keins erwischt 😉 ) und dann….ueber den da noch gefrorenen See gelaufen ist!! Selbst fuer uns war es atmenberaubend schoen zu erleben und falls die Bildqualitaet nicht so doll ist….so ist das halt, wenn man „Actionvideos“ macht 😉

Da der Winter zum Ende kommt, hier auch noch ein Video von einem meiner letzten Gaenge ueber den See und auch hier gibt es ein paar wirklich schoene Eindruecke, die man sonst vielleicht nicht jeden Tag bekommt

Und fuer die Fotofreunde unter Euch….na klar, gibt’s da auch noch einen „Nachschlag“

Und kennt Ihr das Lied “What a difference a day makes…24 little hours”…naja, hier die abgewandelte Waldbewohnerversion…wie ein am Tag zugefrorener See, sich innerhalb von 24 Std. veraendert! Meine Wanderungen auf dem Eis sind jedenfalls definitiv zuende 😉

Wir kommen zum Ende

Als ich anfing diesen Blog zu schreiben, wollte ich eigentlich nur ein paar Worte auf’s Papier bringen…aber, ich glaube, das werd ich nie hinbekommen 😉

Vielen Dank jedenfalls, dass Ihr bis zum Schluss geblieben seid und ich hoffe, dass Ihr ein wenig Spass beim Lesen gehabt habt.

Ich habe uebrigens jetzt von einigen Leuten gehoert, dass sie gar nicht wussten, das man sich fuer einen Newsletter einschreiben kann, wo man eine kurze Email bekommt, dass ein neuer Blog raus ist…also, hier mal ein Link, wo Ihr Euch eintragen koennt. Ach ja…und keine Sorge…wie Ihr vielleicht schon festgestellt habt, haben wir keinerlei Werbung auf unserern Seiten, also werdet Ihr auch nicht von irgendwelchen Firmen mit Emails „zugemuellt“ werden 😉

Passt gut auf Euch auf, lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen und geniesst die Zeit, denn das Leben ist zu kurz um auch nur eine Minute zu verschwenden!

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots

Dec. 20, 2020 – Are You in the Holiday Spirit?

Hier geht’s zur deutschen Version

Hello Together,

can you believe it’s Christmas time again?!

I mean this year just fly by on one side and just didn’t seem to want to end on the other….

Do you know what I mean?


But it’s the same at the beginning of every year….some people have a good one, some people not so much. We suffer, we struggle, we laugh, we cry, we love, we mourn…somehow it’s all tied together, every day changes and we never know what we’ll have to deal with until it hits us…good or bad.

Growing up my parents really put in a lot of effort to always make Christmas a special time, creating lots of memories for me, baking, singing, going out chopping a tree, skating on the lake, decoration, crafting gifts and cherishing the moments of just being together with family and friends.

I was always able to keep this feeling alive, even after my parents passed, family got smaller, or us moving around the world…..didn’t matter for the past ten years it still was always us three “Musketeers”…playing in the snow, celebrating life and sitting under the Christmas tree together

But without Emmy this year I just didn’t get the hang of it. Everything just felt wrong and even my most cherished task of going out and searching and cutting our own tree was just that….a task.

We got it in the house and it was the first time I can remember I just didn’t feel like decorating it. But last week I got down my 5 boxes of decorations and just wanted to get over with it.

And what happened of course the first one I opened let me sit down and cry for an hour, because right on top was everything Emmy used to wear when we went to the nursing home to deliver the presents. Her antlers, the red and white bracelets with the little bells and all of the other things. And then right next to that was my box with the Christmas cards.  As some of you know I collect and saved all of the Christmas cards I got for the past 30 years. Like this one my mom had sent me and it’s dated Dec. 9th, 1993! These days people don’t seem to write them anymore, which is a shame, but, I have a huge box full and usually I hang them on the wall or around the doors, because I just love the look and it’s also nice to see who sent them and what was written.

So there I was, sobbing my eyes out, drowning in memories of Emmy, all of the people I’d lost over the years and almost determined, for the first time in my life, not to have a tree and just try to avoid all of the pain and loneliness I felt.

So there I was sitting beside the naked tree, slowing packing everything back into the box. Last thing I grabbed was one of the little bracelets and while lifting it up the little bells started to ring and I stopped and starred at it, looked at the tree, the Christmas cards, an idea started to form and I got up and started to decorate the: Christmas Memory Tree

Of course it has the lights and all of my old ornaments I usually hang, but I also included some cards I like and are dear to me. And I also hung up Emmy’s antlers and the bracelets….without which I’d maybe not come up with the idea 😉

So now, we’re still sad, but every time we look at the tree there is a feeling of family and friends being with us, seeing the cards and remembering who used to think of us during this time….and of course Emmy who made this time so special to so many people and always made me smile.

I know it’s not easy this year and even harder for people who’re alone…so maybe you have some little treasures or photos hidden somewhere and can create your own path on memory lane during the holidays! It’s worth a try 😉


From us to you:

We appreciate you taking your time to stop by more than we can say, so “Thank You!”

Stay safe and only the best from us to you


Deutsche Version

20. Dez. 2020 – Seid Ihr in Weihnachtsstimmung?

Hallo Zusammen,

Wie heisst der Spruch “Ja, ist denn scho’ Weihnachten?”

Ich meine, auf der einen Seite ist das Jahr nur so verflogen, auf der anderen Seite zog es sich hin wie Kaugummi an der Sohle…..Ihr wisst schon was ich meine, oder ?!


Jedes Jahr ist es dasselbe…manche Menschen haben ein gutes Jahre, andere nicht. Wir Leiden, wir Lachen, wir Lieben, wir Trauern…irgendwie haengt Alles zusammen, jeden Tag aendert sich etwas und wir wissen nicht was uns bevorsteht, bis es uns trifft….gut oder schlecht.

Als ich aufwuchs, haben meine Eltern sich immer viel Muehe gegeben die Weihnachtszeit zu etwas Besonderem zu machen, Erinnerungen fuer mich zu schaffen. Wir haben gebacken, gesungen, haben eine Eisbahn auf dem See angelegt, dekoriert, Karten und Geschenke gebastelt, oder sind rausgegangen und haben einen Weihnachtsbaum geschlagen, waren Schlittenfahren und haben einfach die Zeit genossen zusammen, oder mit Familie und Freunden zu sein.

Selbst als meine Eltern verstorben waren, die Familie kleiner wurde, oder wir um die Welt herumgezogen sind, habe ich es immer geschafft, mir dieses besondere Gefuehl fuer die Weihnachtszeit zu erhalten, denn, die letzten 10 Jahre waren wir “drei Musketiere” es, die im Schnee spielten, durch dick und duenn gingen und zusammen unter’m Weihnachtsbaum sassen

Aber, ohne Emmy dieses Jahr habe ich einfach nicht die Kurve gekriegt. Alles fuehlte sich falsch an und sogar die geliebte Aufgabe rauszugehen und in einer der Weihnachtsbaumfarmen einen dieser wunderschoenen Baeume auszusuchen und zu schlagen, war ploetzlich nur noch das: eine Aufgabe.

Wir waren aber draussen und der erstbeste Baum den ich sah, haben wir uns mitgenommen, nur um ihn dann zuhause aufzustellen, wo er dann stand und ich mir nur dachte, dass ich null Bock hatte, den zu schmuecken. Aber, letzte Woche zwang ich mich, die sonst so geliebten fuenf Kisten mit Weihnachtsdeko runterzuholen und es hinter mich zu bringen.

Ich setzte mich also hin, oeffnete die erste Kiste, sah hinein und sass dann erstmal eine Stunde da und hab mir die Augen aus dem Kopf geheult. Ganz obendrauf lagen naemlich das Geweih, die rot/weiss Baendchen mit den Gloeckchen und noch ein paar andere Dinge, die Emmy immer trug, wenn wir zu Weihnachten mit dem Waegelchen im Heim waren um die Geschenke auszuliefern.

Genau daneben lag dann die Kiste, in der ich seit mehr als 30 Jahren Weihnachtskarten sammele, die ich von meiner Mutter, Verwandten, Freunden und bekannten geschickt bekommen habe. Eine Karte von meiner Mutter traegt das Datum vom 9. Dez. 1993! Ich hebe diese Karten nicht nur auf, um sie jedes Jahr auf’s Neue um Tuerrahmen oder an Waende als Deko zu haengen, sondern lese sie auch hin und wieder gern, denn ein handgeschriebener Weihnachtsglueckwunsch ist fuer mich um so vieles persoenlicher und bedeutungsvoller, als die heutigen E-Mail oder Whatsapp Nachrichten, die teilweise sogar ja einfach nur ein Foto enthalten, das kommentarlos weitergeleitet wird.

Da sass ich also, heulte mir die Augen aus, ertrank in Erinnerungen an Emmy und all die Menschen, die ich ueber die Jahre verloren hatte und war entschlossen, zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich keinen Weihnachtsbaum haben wollte, einfach, um irgendwie diesen Schmerz und die Einsamkeit nicht staendig vor haben zu muessen.

Den nackten Baum neben mir stehend, fing ich also an, all die Dinge wieder in die Kiste zu packen. Als Letztes lag noch eines der kleinen Baender mit dem Gloeckchen auf dem Boden. Als ich es aufhob fing es leise an zu laeuten. Ich hielt inne und starrte es an, blickte auf den nackten Baum und die Kiste mit den Weihnachtskarten und mir fing an zu daemmern, was ich tun koennte. Ich stand auf und fing an ihn zu dekorieren….meinen “Erinnerungsweihnachtsbaum”

Natuerlich kamen auch die meisten ueblichen Ornamente und Lichterketten ran, aber, es kamen nun auch ein paar Karten die mir am Herzen liegen ran und Emmy’s kleines Geweih und die Baendchen mit den Gloeckchen durften auch nicht fehlen, ohne die ich vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen waere;-)

Jetzt ist es also so, dass immer wenn wir unseren Baum ansehen, wir die Karten von Menschen sehen, die an uns gedacht haben und natuerlich auch Emmchen, die diese Weihnachtszeit ja nicht nur fuer uns, sondern so viele andere Menschen auch zu etwas Besonderem gemacht und mich immer zum Laecheln gebracht hat.

Ich weiss, dass diese Jahreszeit schon normalerweise fuer viele Menschen die allein sind schwer ist und dieses Jahr noch mehr eine Herausforderung darstellt…also, vielleicht habt Ihr ja auch irgendwo ein paar “Schaetze” oder Fotos vergraben, die Ihr irgendwo aufstellen und in Euch ein paar schoene Erinnerungen hervorrufen und Euch ueber diese Zeit helfen koennen, waehrend dieser doch eigentlich so schoenen und besinnlichen Zeit. Einen Versuch ist’s wert 😉


Von Uns an Euch

Ihr wisst es vielleicht nicht, aber, wir wissen es mehr zu schaetzen als wir sagen koennen, dass Ihr Euch immer die Zeit nehmt vorbeizuschauen und daher von ganzem Herzen “Dankeschoen!”

Bleibt gesund, nur das Beste von uns an Euch, lasst Euch nicht unterkriegen und

Oh, und ehe ich’s vergesse….wer Lust hat, es sind wieder zwei deutsche Video’s auf Youtube….falls Ihr ueber die Feiertage so gar nicht wisst, was Ihr machen koennt 😉

Dec. 13, 2020 – Are You Happy With Your Life?

Hier geht’s zur deutschen Version

Hello Together,

I hope you’re all healthy and keeping your heads up these days?


I know it isn’t easy! And yes, I might live in the woods, get these amazing sunsets and should be one of the happy go lucky people during this time….but it really doesn’t matter how or where you live….we all have our struggles and personal fights we have to face!

So, what do I have to whine about….if I see it from the outside…nothing! It’s probably the same as most people think and feel about you! And let’s be honest how often have we listened to people thinking “oh my, what do they have to complain about…they can be happy they’re not living my life”

So, if we just try to see it objectively for a moment….we don’t have a clue what the other person is struggling with, as much as they haven’t walked in our shoes! But it’s hard to see and accept another person’s problems when we’re trying to deal with our own stuff and the mountain in front of us seems so high. And each and every one of us has our own way of dealing with problems!

I’m sure you’ve had your fair share and I’ve got to admit that I really had a tough year too. Not so much because of the pandemic, but because of losing Emmy.

I don’t want to bore you with any details, but since she’s gone I realized that most of my already very little social life out here in the woods, has almost completely vanished. I have no reason anymore to leave the house, but for maybe going out once or twice a month to get groceries.

Of course there’s a lot of work to do outside, but most of it requires Frank’s expertise. So, I started to get into learning how to build up my online business, trying to pivot, enrolled for courses about marketing, pitching, building up a community, getter better in writing, learning how to build an email list, how to grow my followers on Instagram, Facebook and Pinterest, enrolling with motivational, inspirational and growth influencers and so on and so on.

It got to the point that I spent 12 – 14 hours a day in front of the laptop, trying to soak up all the information, learning things I’ve never heard before and sometimes didn’t even care about, but thought I’d have to know to succeed.

I slept less than ever before (which is bad as I already hardly sleep 5 hours a day), beat myself up because I just didn’t understand and to understand better, enrolled in even more courses and webinars, cried a lot because I just couldn’t understand things and felt so stupid. Started my mornings being horrified of opening my (in the meantime) five different email accounts to sometimes find 50 or more emails waiting to be answered or viewed.

But I didn’t want to give up, I’m not a quitter, I just HAD to understand and learn all of this….because if others could do it, why couldn’t I? So, I kept on going 7 days a week, from morning to night, month after month.

If I did take a minute for myself, of course I noticed that I wasn’t happy. Things didn’t work out the way I wanted and no matter how hard I tried, the worse things seemed to get…..and the worst of all was….I was simply unhappy and had to admit that I was doing most of this to get over the emptiness of being without Emmy. It’s like putting a band aid on a cut and being afraid to pull it off, because you don’t know what to do next in case it hasn’t healed and opens up again.

So, a couple of weeks ago I started taking a long hard look at myself and my life….because let’s face it….I have a lot of great advice on hand for others….but as we all know….it’s sometimes hard to apply it to our own lives 😉 And so I decided… now it’s time to de-clutter!

No, not only my brain, but my storages, my crafts, my business, my feelings….my life!

Why am I telling you this….

We all have things we’re just covering up by doing something else, procrastinating, avoiding, blaming others, because then we don’t have to deal with it. Accepting that some things just are what they are and learn to deal with it. Let people out of our lives, because they don’t serve us well. Setting our priorities new….but most important of all… thinking about what’s really important in life!! 

And….Netflix, cellphone, Alexa, and getting 5000 followers on Twitter = wrong answer 😉

And don’t try to do all at once….start with something small and do a bit every day! Oh, and one more other really important thing…..never, ever think, or let other people tell you that what you’ve done so far was a waste of time!!! Never think or believe it…..because it’s an experience you made and that you’ll always take something away from! The only waste would have been, not having tried!!

Take this pandemic and start to “de-clutter” and when things get better, and they will….you’ll already be in a better place to enjoy and embrace it!


And now to come to a peaceful end, I hope you’ll enjoy these photos

Take care, stay safe,be kind to yourself and others and thanks so much for stopping by!! I really appreciate this !

All the best from us to you – your restless-roots


Deutsche Version

13. Dez, 2020 – Bist Du Gluecklich mit Deinem Leben?

Hallo Zusammen,

Ich hoffe, dass Ihr Alle gesund und munter seid und Euch nicht unterkriegen lasst?


Ich weiss, dass ist nicht einfach! Und ja, ich lebe im Wald und sehe all diese tollen Sonnenuntergaenge und sollte wahrscheinlich diejenige sein, die waehrend dieser Zeit nichts zu Jammern haette, aber, es ist wirklich egal, wie oder wo man lebt….wir haben Alle unsere eigenen persoenlichen Herausforderungen, denen wir uns stellen muessen.

Also, was hab ich wohl zu Jammern…wenn ich’s von Aussen betrachte…Nichts! Da geht’s mir so wie bestimmt viele Menschen ueber Euch denken! Und wenn wir mal ehrlich sind, wie oft haben wir selbst schon Anderen zugehoert und bei uns gedacht “Oh man, was hat der denn zu Jammern! Der hat ja keine Ahnung, was ich durchmache!”

Also, wenn wir mal versuchen es ganz Objektiv zu betrachten…wir haben doch wirklich keine Ahnung, was Andere gerade mitmachen und wie’s ihnen geht! Aber, es ist zugegebenermassen auch immer schwer zu akzeptieren, dass es anderen vielleicht auch gerade nicht gut geht, wenn wir selbst unser Paeckchen zu tragen haben und der Berg von Problemen vor uns so hoch ist, dass wir selbst nicht druebersehen koennen!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihr Alle auch ein hartes Jahr hinter Euch habt! Ich kann das verstehen, denn, mir geht’s genauso. Gar nicht mal wegen der Pandemie, sondern weil Emmy nicht mehr da ist.

Ich will niemanden mit Details langweilen, aber, ich musste feststellen, dass, seitdem sie weg ist, mein ohnehin so gut wie nicht Vorhandenes, soziales Umfeld, nun fast gar nicht mehr existent ist.

Ich habe keinen Grund mehr das Haus zu verlassen, ausser 1 – 2 mal im Monat um einzukaufen. Natuerlich haben wir immer reichlich Arbeit draussen, aber, das meiste davon verlangt doch nach Franks Fachwissen.

Deshalb hatte ich ja angefangen die Online Schule zu besuchen, damit ich lerne, wie man ein Onlinegeschaeft aufbaut, wie man Werbung macht, welche Zweige es noch gibt, wie man eine Gemeinschaft aufbaut, bessere Texte schreibt, auf Instagram, Facebook und Pinterest postet und wirbt, wie man ein Emailliste aufbaut, Automationen erstellt, noch Kurse bei Motivations- und Inspirationscoaches und Influencern gebucht, um den naechsten Level zu erreichen, und so weiter und so fort.

Es kam schnell an den Punkt, wo ich jeden Tag 12 – 14 Stunden vor dem Rechner gesessen habe und versucht habe, alles aufzunehmen und notieren und mir Dinge ins Gehirn zu haemmern, von denen ich vorher nie gehoert und die mich auch nie interessiert hatten, nur, weil ich dachte, dass wuerde dazu gehoeren und ich muesste das wissen und koennen.

Ich habe weniger geschlafen als je zuvor (was fuer jemanden, der ohnehin keine 5 Std Schlaf bekommt, dann schon an die Substanz geht), habe angefangen, mich selbst fertigzumachen, weil ich manche Sachen einfach nicht verstanden habe und mich dann in noch mehr Kurse eingeschrieben, in der Hoffnung, dass irgendwie einzuhaemmern.  Mehr geheult als jemals zuvor, weil es dann trotzdem nicht geklappt hat und ich mir vorkam wie der letzte Idiot. Morgens schon mit dem Horror vor Augen, meine inzwischen fuenf Email Konten aufzumachen und dann 50 oder mehr Emails vorzufinden, die alle beantwortet werden mussten.

Aber, ich wollte nicht aufgeben! Ich bin niemand der aufgibt! Ich musste das einfach verstehen und lernen, denn, wenn Andere das koennen, dann muss ich das doch auch hinkriegen!?!

So machte ich weiter. Sieben Tage die Woche, vom fruehen Morgen bis in die Nacht, Monat fuer Monat.

Wenn ich mir dann mal eine Minute fuer mich genommen habe, hatte ich nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern sah auch, das ich nicht gluecklich war. Und nicht nur das, sondern ich musste zugeben, dass ich das inzwischen einfach nur weiter durchzog, um mich vom Verlust von Emmy abzulenken. Es war wie ein Pflaster, das eine Wunde zusammenhielt und ich hatte Angst es abzureissen, weil ich mir nicht sicher war, ob es Zusammengeheilt war und wenn nicht, was ich machen sollte, falls die Wunde wieder auffreissen wuerde.

Vor ein paar Wochen habe ich mich also entschlossen, dass Pflaster abzureissen, sprich…ich bin mit mir mal hart ins Gericht gegangen und habe mich entschlossen, Tabula Rasa zu machen. Denn, ich kann nicht immer nur gute, schlaue Ratschlaege erteilen, sondern, auch wenn’s schwerfaellt, muss diese jetzt mal selbst in die Tat umsetzen!

Es ist Zeit zum Entruempeln! Nicht nur meine Gedanken, sondern auch woertlich, meinen Betrieb, meine Werkstatt, meine Schubladen, die Umzugskisten die nun seit 2016 ungeoeffnet im Schuppen stehen, etc, etc……also, einfach mein Leben!

Warum erzaehle ich Euch das Alles…

Wir haben Alle Dinge, die wir irgendwie umgehen, nur um uns nicht damit befassen zu muessen.Dinge, die wir immer wieder verschieben, weil’s angeblich gerade nicht passt, Dinge die wir einfach vermeiden, Dinge, die wir Anderen in die Schuhe schieben, damit wir sie einfach los sind, auch, wenn’s eigentlich unsere Verantwortungen sind! Trauen uns nicht, Menschen Adieu zu sagen, obwohl wir wissen, dass sie uns nicht gut tun und druecken uns davor unsere Prioritaeten neu zu setzen, weil es vielleicht unbequem sein koennte, obwohl wir wissen, dass es uns eigentlich gut tun wuerde und wirklich wichtig fuer unser Wohlbefinden und unser Leben ist!

Und….Netflix, Handys, Alexa und 5000 Follower bei Twitter zu haben = Nein, Nicht Wichtig 😉 !!

Diese Pandemie gibt uns die Zeit mal nachzudenken, zu Entruempeln! Und hey….es muss nicht alles auf einmal sein….einfach nur mit kleinen Dingen anfangen, sonst verliert man nur gleich wieder die Lust!

Oh, und bevor ich’s vergesse….denkt NIEMALS, dass der Versuch etwas zu tun, was nicht geklappt hat, eine Zeitverschwendung war!

Denkt es nicht und lasst Euch das ja nicht von Anderen Leuten weissmachen!! Es wird immer etwas haengenbleiben von dem ihr Zehren koennt und der einzige Fehler den ihr haettet machen koennen ist, es erst gar nicht zu versuchen!!! Also, Kopf hoch, Brust raus, Abklopfen, Kroenchen geraderuecken und weitermachen 😉

Und wenn die Dinge dann wieder besser werden (und das werden sie!)….stehen wir dann schon in den Startloechern und sind auf jedenfall besser dran, als zuvor 🙂 !!


Und um die Gedanken etwas herunterzufahren, hier natuerlich dann auch noch ein paar Fotos der Woche


Passt auf Euch auf und seid nett zueinander und vielen Dank fuer’s Vorbeischauen!

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots 🙂

P.S. Falls jemand noch Interesse hat….hier mein erstes Video auf deutsch!

Sorry, falls es mittendrin etwas wackelt, aber, ich hab ‘nen Krampf im Arm bekommen beim Aufnehmen….auch noch etwas, was auf die Liste muss …“Armmuskulatur staerken” 😉

Nov. 29, 2020 – Have you Ever Dreamt about Living by a Lake in the Woods?

Hier geht’s zur deutschen Version

Hello Together,

Hope you and your families are doing well and standing strong!!


This brings me back to my initial question….have you ever thought about getting out of the city, living on a lake in the woods, away from neighbors and bylaws, sitting outside by the fireplace, enjoying nature, eating smores with your family and hitting the hay in your cottage, or tiny home? Secretly admiring people who live like that and probably don’t even know how good of a life they’re living?

Well, let me tell you something…..you’re right…it’s a great life!

But….yes, there’s always a “but”….it comes at a price….and I’m not necessarily talking about money or endless hours of work to get there, but also taking matters in your own hands and doing your due diligence!

What I mean by this…I’m in a couple of these “off grid” groups on Facebook. Not because I’m bored and have too much time on my hands, but rather because each now and then there are some really interesting posts where you can get good ideas or insights in new developments to everything off-grid related.

Since our “new normal” started there are also more and more people getting on those sites asking for advice and don’t get me wrong….it’s always great to ask questions and learn from people who’ve done it and can save you some time and effort with some things!

And of course I completely understand that there are people being sick and tired of their lives and thinking that getting out there living off the grid in a tiny home is just the dream come true situation and want to pursue it!

Some of them even already bought properties, but then….ups…how go on from there…oh, yeah, let’s go on Facebook and ask the others (and yes, this is from a real post!)

No, I’m not kidding…..posts like these are popping up more and more and I’m even more fascinated by how many people take their time to answer to this, than the person posting it!

“Hi, I just found this group and I need help.

I don’t want to live in the city anymore. I got a loan from my bank and bought a piece of property and want to build a tiny home there. I also quit my job because my boss and collogues hate me and I’m sick and tired of getting pushed around.

So, now I have this property and have to get a tiny home on it as quick as possible because I need a place to live in the winter.

How do I do something like this? And what kind of skills do I need to live off grid. Also, how do I earn money out there?

Please help me so I won’t have to bury my dream and can survive the winter”

Don’t get me wrong I’m all about supporting a person in need or if they have questions….but….hey, I don’t even know where the person lives…so what kind of a tiny house they’ll need. I mean Arizona needs something else than the Yukon. How can I give advice about bylaws, if I’m from a different province or even country? And asking how to earn money….I mean….for real ?!

Then also for some reason most people think “tiny home” equals “cheap and easy way of building”. Well, it can, but again, all depends on what you want, are you able to build it yourself, which standards are you used to?!

We’ve lived in a tiny home for almost 12 years (no, not the little cabin above 😉 ) and learned quickly that it can become rather costly, because with a tiny home, you don’t grab things “off the shelf” there’s a lot of custom built interior necessary and if you’re not a handyman…..it’s gonna cost you!

If you want to do the “off-grid thing” alone it’s hard! For us it was a team effort….still is to this day!

To wrap it up….I get that people want to change their lives, live their dreams, have more quality times with their family and friends and it’s okay to have questions and ask for advice….but, you really first have to put in some thoughts yourself, do research, ask yourself what you really want and need and do your due diligence!

Because others can help you….but as for every situation in life…. you’re responsible for the outcome!!

If it doesn’t work, you can’t blame others if you rather chose to go the path with the least resistance and only rely on what others said!

Also what a lot of us forget :

So, don’t forget….“please” and “thank you”…..little words with huge impact 😉

Other Things Around Here

Well, I’m not about to say “thanks” to this little guy…

I understand that he tries to get into the bird feeder and also that he likes to have a warm and cozy place for the winter….but hey….pulling out our sheep wool insulation…. We’ll have a serious conversation about this 😉

Did you know that in the old days when they didn’t have survey sticks or markers they actually took advantage of other options, like the ones here… nope, these are not marks from bears scratching the trees. We found that while walking down what we thought was our property line and sure enough it’s the property line! In the old days they used to take an axe or knife and mark trees and these marks served as property boundary signs

And in case you aren’t following us on IG or FB….here are two video’s I took….one a little more about some thoughts I had, and the other ….well, let’s just say it’s something you don’t get to see every day 😉

Coming to the End

Well, I hope there was something in this week’s blog post you liked and want to come to the end with some things Mother Nature held for us this week….

Thanks so much for stopping by and spending some time here with us!

Stay safe, stay warm, be kind and have a peaceful

1. Advent – your restless-roots 🙂

PS. And don’t forget….time’s running, so in case you still need some last-minute stocking stuffers….I got you covered, who doesn’t love decorative, awesomely scented soaps! Handmade by me

Natures Art by Restless-Roots


Deutsche Version

29. Nov. 2020 – Habt Ihr auch schon einmal vom Leben im Wald an einem See getraeumt?

Hallo Zusammen,

Hoffe, Euch und Euren Familien geht’s gut und Ihr lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen !!


Das bringt mich nun auch zum Titel zurueck….habt Ihr jemals davon getraeumt aus der Stadt rauszukommen, im Wald an einem See zu wohnen, weg von Nachbarn und Vorschrift, draussen am Lagerfeuer, die Natur geniessend, Wuerstchen am Feuer roesten mit Euren Familien und Freunden und die Nacht dann in Eurem Haus oder “tiny home” gemuetlich zu verbringen? In Gedanken die Menschen ein wenig Beneiden, die so leben und gar nicht wissen, wie gut sie’s haben?

Also, lasst mich mal Eines dazu sagen….Ihr habt Recht…es ist ein tolles Leben!

Aber, ja, wie immer gibt’s ein “Aber”…im Leben gibt’s nichts umsonst…und ich spreche nicht unbedingt nur vom Geld, oder den endlosen Arbeitsstunden die diese Leben zusaetzlich erfordert, sondern auch, dass es bedeutet im Vorfeld Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um dieses Leben zu ermoeglichen.

Was ich damit meine ist Folgendes:

Ich bin in ein paar dieser “Off-Grid” Facebook Gruppen. Nicht weil ich vor lauter Langeweile nichts mit mir anzufangen weiss, sondern weil dort hin und wieder mal ein paar wirklich interessante Posts mit wissenswerten Details zu dieser Art des Lebens und technischen Neuerungen, eingestellt werden.

Seitdem nun aber das weltweite “neues Normal” angefangen hat, kommen mehr und mehr Leute auf diese Seiten die um Rat fragen. Nee, nee, bekommt das jetzt nicht in den falschen Hals….es ist super Fragen zu stellen und von Menschen zu lernen, die schon Erfahrung haben und die Einem Zeit und Fehler zu machen ersparen koennen! Gar nichts Falsch damit, im Gegenteil!

Und natuerlich verstehe ich auch, dass die Menschen teilweise ihre Lebensweise satt haben und denken, dass sie das was ihnen fehlt beim off-grid Leben in einem Tiny Haus wiederfinden koennten und diesen Traum gern verwirklichen wollen!

Manche haben sogar schon Grundstuecke gekauft, aber dann…ups…wie geht’s eigentlich weiter….ach, was soll’s gehen wir mal zu “Onkel Facebook” und fragen, was zu tun ist (und ja, das Folgende ist einer der vielen Posts, die dort inzwischen zuhauf zu finden sind)

“Hallo, ich habe gerade die Gruppe gefunden und brauche Hilfe.

Ich wollte nicht mehr in der Stadt wohnen, also habe ich mir einen Kredit genommen ,  ein Stueck Land gekauft und will nun ein Tiny Haus bauen. Ich hab auch noch meinen Job gekuendigt, weil mein Chef und meine Kollegen mich hassen und ich es leid bin immer nur herumgeschubst zu werden.

Nun habe ich also das Grundstueck und muss so schnell wie moeglich dieses Tiny Haus raufbekommen, weil ich einen Platz brauche, wo ich im Winter leben kann.

Wie faengt man sowas an? Was muss ich eigentlich fuer so ein Leben Off-Grid wissen, brauche ich dafuer irgendwelche Kenntnisse? Ausserdem, wie kann man Geld verdienen wenn man Off-Grid lebt?

Bitte, helft mir, damit ich meinen Traum nicht begraben muss und den Winter ueberstehen kann.”

Nein, das ist kein Scherz! Posts wie diese sind nun Alltag und kommen aus der ganzen Welt, aber was mich fast noch mehr fasziniert ist die Tatsache, wie viele Menschen auf diese Post eingehen und antworten!

Versteht mich nicht falsch, ich bin die Erste die da steht und hilft, wenn Hilfe gebraucht wird, oder jemand Fragen hat…aber, ich kapier es nicht….ich weiss nicht wo die Person lebt, also, was fuer eine Art Haus brauchen die eigentlich….denn ob Arizona oder Yukon….da sind die Prioritaeten definitiv andere! Wie kann ich einen Rat ueber Vorschriften oder Gesetze geben, wenn doch schon jede Provinz oder Staat, oder gar Land seine eigenen hat. Und dann die Frage, wie man Off-Grid eigentlich Geld verdient….nee, oder?!

Was mich dann auch noch immer verbluefft….aus irgendeinem Grund denken die meisten Leute das “Tiny Haus” gleich “billige, schnelle Hausalternative” ansehen. Aber, auch da kommt’s doch wieder ganz darauf an, was will ich eigentlich, welchen Lebensstandard habe ich?

Wir haben fast 12 Jahre in einer Art tiny Haus gelebt (nein, nicht in dem auf obigen Foto 😉 ) und als wir es ausgebaut haben, haben wir sehr schnell gelernt, dass das gar nicht so einfach ist und kostspielig werden kann, denn Schraenke, etc. mal eben aus’m Moebelmarkt kaufen ist nicht….da muss Vieles angefertigt werden und wenn man nicht handwerklich halbwegs begabt ist, dann muss man es machen lassen….und wir wissen ja, was gute Handwerker (so sie ueberhaupt zu bekommen sind) kosten! 

Ausserdem, wenn man das “off-grid Ding” alleine durchziehen will, ist das hart! Bei uns hat’s nur funktioniert, weil wir es als Team angegangen sind und so funktioniert es auch nur bis heute …

Aber, um das jetzt mal zusammenfassend zum Ende zu bringen…Ich kapier natuerlich, dass Menschen ihr Leben aendern wollen, ihre Traeume ausleben moechten, mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen wollen und es ist voellig okay Fragen zu haben, oder um Hilfe zu bitten!

Aber, man muss sich wirklich erstmal selbst hinsetzen und ein paar Gedanken machen, Pro und Contra durchgehen und dann offene Fragen recherchieren, sich fragen, was man wirklich will, erwartet und ob man das leisten kann und will! Einfach die Arbeit im Vorfeld reinstecken die es erfordert!!

Denn, andere Menschen koennen Dir zwar helfen und das gilt fuer alles im Leben, aber, fuer das Ergebnis bist nur Du verantwortlich!! Wenn etwas schiefgeht, kannst Du nicht Andere beschuldigen, nur weil Du lieber den Weg des geringsten Widerstands gegangen bist…Du bist fuer Dein Leben  verantwortlich, sonst niemand!!

Und hier ist noch etwas, was oft vergessen wird:

Und….”Bitte” und “Danke” sind kleine Worte, die jeder von uns gern hoert 😉


Was sonst noch hier so los war

Ich verstehe ja, dass sich nicht nur das Streifenhoernchen, das Ihr letzte Woche kennengelernt habt, sich hier wohlfuehlt, sondern auch sein Kollege das Eichhoernchen. Wobei der etwas frecher ist und auch “kopfstellt” um ins Vogelfutterhaus reinzukommen 😉

Aber, als ich heute morgen rauskam und er dabei war die Schafswolle, die wir als Isolierung um Tueren und Fenster haben und diese leider noch nicht verkleidet sind, am rausziehen war….nee, da war dann doch Ende mit lustig 😉

Wusstet Ihr eigentlich, dass man frueher, als Grundstuecke vermessen wurden und es noch keine Staebe oder Plastikmarker gab, fuer die Markierung der Grenzen seine ganz eigenen Mittel und Wege hatte?!

Auf den ersten Blick koennte man denken, dass dies hier an den Baeumen Kratzspuren von Baeren sind, aber, nein, die Vermesser der alten Tage, haben mit einer Axt oder Messer tiefe Kratzer in die Baeume von verschiedenen Seiten geritzt und somit die Grenzen markiert.

Wir hatten diese auf einem Gang ueber unser Grundstueck gefunden, als wir naemlich gerade dabei waren nach Grenzmarkern zu suchen!

Fall Ihr uns uebrigens nicht auf Instagram oder Facebook folgt….hier sind noch zwei neue Video’s. Eines davon mit ein paar Gedanken und das Andere…..sagen wir einfach mal, ich bin mir nicht sicher, wie viele unter Euch sowas schon einmal gesehen, oder gehoert haben 😉

Wir kommen zum Ende

Ich hoffe mal, dass Ihr bei Eurem Besuch heute hier etwas gelesen oder gesehen habt, was Euch gefallen hat und hier natuerlich noch ein paar Eindruecke von Mutter Natur’s Kreativitaet

Vielen Dank, dass Ihr hier wart und etwas Zeit mit uns verbracht habt 🙂 !!

Bleibt gesund, lasst Euch nicht unterkriegen und habt einen schoenen 1. Advent – Eure restless-roots 🙂

Nov. 22, 2020 – Lesson learned from a Chipmunk!

Hier geht’s zur deutschen Version

Hello Together,

How have things been lately for you and your families?


With numbers rising (kinda sad that we don’t even have to mention what numbers are meant… everyone in the world just knows) of course people start feeling the pressure again and reacting accordingly.

There is still so much unknown, insecurity, devastation, sadness and anger…..masks yes or no, vaccination yes or no, lockdown …does it make sense or ruin the economy, etc, etc., etc.

And you know what….I think there just is no ONE right answer. It all depends on your point of view, situation, understanding, belief and willingness to maybe reset your mind to be able to just accept some things that will make you cope better with the way your life is right now!

Let me give you a short example Nature just showed me:

Living in the middle of nowhere of course we also have critters like mice around here. I don’t mind them outside, but inside….not so much.

So I in spring I set up some traps and thought it might be a good idea to also set up some outside to prevent them coming in in the first place. So I tucked one in a tight corner under the deck.

When I came out of the house later on I was totally baffled to see a small chipmunk beside the trap, his little front legs curled around his head and slightly rocking forward and back in agony.

What I hadn’t considered was that of course a chipmunk was small enough to get into that corner to and would definitely go for the “invitation” of a nice chunk of Nutella too.

Obviously the little guy had tried to get some of the good stuff, triggered the trap and good hit on the head hard by the metal slamming down.

I felt terrible not having considered that and this small creature now having to suffer because of my stupidity.

I got some gloves and picked him up to evaluate the damage and see if it might be better to bring him down. He just curled up even more holding his head and I could only see there was a bash on top, but not how deep or serious it was.

I decided to set him down on some moss under a tree and give him a while to recover. He hobbled around in a circle, which definitely wasn’t a good sign, before stopping and just rocking forward and back again.

You know how birds sometimes crash into the window, fall down, but after you give them some time, recover and fly away. Well, I thought I’d give him an hour or two and in case he’d still be there end his pain, or, let nature take over and maybe he’d be lunch for another animal out there. I know sounds harsh, but that’s what we call “nature”.

Anyhow after an hour or so I went back and he was gone. I was quite certain that he’d been snatched by another animal, as I’d also seen an eagle fly over that spot after I left.

I felt absolutely horrible having caused this little guy so much pain and of course removed the outside traps. But, as time went by I forgot about him, being busy with so many other things.


Now with fall turning into winter I set up a little birdfeeder and of course the blue jays came first and made a huge mess with throwing around seeds! Just when I wanted to go out and put up the feeder somewhere else, I saw two chipmunks running up the deck and starting to clean up what the blue jays had scattered around. I have these huge glass patio doors so I, took my camera and sat down on the floor to watch them and maybe get some nice photos.

One was quite large and had a nice bushy tail and gobbled up everything he could find and ran away again. The other was smaller, had a really thin scrawny looking tail and when it stopped running to sniff around I could see that he was limping a bit.

This didn’t hold him back though from hopping from left to right, grabbing whatever he could find.  Through the window I was only 3 ft apart and when he turned around to his left side I could see that his eye was kind of droopy and not as far open and bright as the right one.

That’s when the little voice inside of my head started, but I just didn’t want to hear it…..until he turned around and looked right at me, with his two different eyes and….a scar right over his forehead!

The fur had grown back a bit, but it was the same shape I’d seen months before and had forgotten about.

He just sat there, with his bash on the head, his two different eyes, the scrawny little tail, tilted head and watched me through the window while I burst out in tears and smiled at me…..yeah I know the last part is wishful thinking, but, it felt like this 😉

Of course, he turned around with that little limp and started shovelling in the seeds only to take off with a sprint as if he’d just won the grand prize.

He’s back each now and then and I really enjoy watching him, because he always reminds me of something that resonates with all of us….

You work hard, feel confident and think you can take what you deserve.

Out of nowhere you get that huge slap on the head, it hurts, you don’t understand why it’s happened and how it could happen to you, just as you thought you’d have a grab on life.

You’re in pain, you struggle and you’re left with bruises and all banged up.

But, you get up, you fight back, surrender is not an option, you get a new mindset, don’t give up, adapt, pivot and…..after a while start to rise again….you limp, you have some scars and your vision of life has changed, but you see that if you pull through, there will be a reward waiting for you.

A new life….certainly a different life….but you can make it a good life, thrive and be happy! But you have to put in the effort!


(Fun) Facts about Covid and Nova Scotia ……(this next part is only meant to lighten up the mood 😉 )

I know a lot of people living in all parts of the world and tell me how terrible their governments are dealing with the situation and for some reason, everybody thinks we here in Nova Scotia don’t have a clue of what’s going on in the world…..kind of being the “cherry on top of a sundae” 😉

Our neighbors on the other side of the boarder seem to even just have noticed that there is such a thing like an “Atlantic Bubble” and putting a focus on us here in Nova Scotia! Some of you might have seen the news a couple of days ago where they actually had a story about how we are seen by the US media in the meantime!

I had to stop the TV and take screenshots of the cutout of two of the newspapers reporting on how we deal with things in our “parallel dimension” 🙂

And honestly, no matter how often I read this….I laugh my butt off because (and I’m speaking more for us rural folks) it’s so true….and someone told me that I should feel offended by this….but I think it’s hilarious 🙂 !!!!

And to those of you how think we don’t have to deal with any kind of restrictions or regulations….

Frank has one of those “snore machines” and it was due for a maintenance, so after making an appointment to drop it off (yes, you need an appointment so they can prepare for you to just drop it off at the door), I went there, put on my mask, rang the doorbell and a very kind young lady told me to put it on the table. When I asked her if I could pick it up next week, she kindly informed me “ Oh, no. First the machine will have to go into a 5 day isolation room and then we’ll be able to go forward, so it’ll take a while. We’ll call you”

 I would have loved to see my face at that moment!!  Welcome to Nova Scotia 😉


Coming to the End

No worries…….I didn’t forget the people who just stop by for the photos…..hope you enjoy 🙂

I know you all have a lot on your mind and wanted to thank you for stopping by !

Wish you a wonderful weekend, take care, stay safe and be kind to each other.

All the best from us to you – your restless-roots 🙂

PS. In case you haven’t seen the latest videos and yes, one is about me and Neil Armstrong…..and yes, it’s fun 😉


Deutsche Version

22. Nov. 2020 – Was man vom Streifenhoernchen lernen kann!

Chipmunk

Hallo Zusammen,

Wie ist’s Euch und Euren Familien so in letzter Zeit ergangen?


Mit steigenden Zahlen (schon traurig, dass man diese Worte noch nicht einmal mehr naeher erlaeutern muss und jeder weltweit weiss, was gemeint ist !) fuehlen die Menschen natuerlich wieder den Druck steigen und reagieren entsprechend.

Es gibt noch immer so viel Unwissen, Unsicherheit, Verzweiflung, Traurigkeit und Wut….Masken Ja oder Nein, Impfung Ja oder Nein, Lockdown…macht er Sinn, oder nur die Wirtschaft kaputt, etc, etc.etc…

Und es gibt einfach KEINE richtige Antwort darauf, denn die Meinung dazu ist von Mensch zu Mensch, Situation zu Situation, Ansicht, Glaube, Empfindung und Bereitschaft evt. die eigene Meinung zu aendern oder anzupassen, oder auch einfach mal einen Kompromiss einzugehen, wenn man dadurch jemand anderem helfen kann, abhaengig. Manchmal kann man sogar sein Leben einfacher machen, indem man manche Dinge einfach akzeptiert wie sie sind.

Kleines Beispiel aus der Natur gefaellig:

Hier mitten im Wald gibt’s natuerlich so einiges Getier, wie auch Maeuse. Draussen ist mir das ziemlich egal, aber im Haus….nicht so sehr 😉

Ich habe im Fruehjahr also ein paar Fallen aufgestellt und dachte so bei mir, dass es auch eine gute Idee waere, vlt. draussen ein paar aufzustellen, damit die kleinen Scheisser erst gar nicht ins Haus kommen. Also, habe ich eine in eine Ecke unter der Terrasse aufgestellt.

 Als ich dann spaeter rauskam war ich voellig platt ein kleines Streifenhoernchen neben der Falle zu sehen, die kleinen Vorderbeine umklammerten den Kopf und es schaukelte vor und zurueck und wimmerte leise.

Ich hatte ueberhaupt nicht daran gedacht, dass andere Tiere auch den Geruch von Nutella unwiderstehlich finden wuerden und klein genug waeren, um auch in die Ecke zu kommen.

Scheinbar hatte der kleine Kerl versucht sich etwas Suesses einzuverleiben, die Falle dabei ausgeloest und dabei den Metalbuegel mit voller Wucht auf den Kopf bekommen.

Ich fuehlte mich furchtbar, das ich das nicht bedacht hatte und er nun wegen meiner Dummehit so leiden musste.

Ich holte mir ein paar Handschuhe und hob ihn auf um ihn genauer untersuchen zu koennen und zu sehen, ob es evt. besser waere, seinem Leid ein Ende zu bereiten. Aber, er rollte sich nur noch mehr zusammen und das Einzige was ich erkennen konnte, war eine Platzwunde auf dem Kopf, aber nicht, wie tief oder ernsthaft es war.

Dann ging ich zu einem Baum und setzte ihn darunter auf dem Moos ab, um ihm einen Moment zu geben um sich zu sammeln, aber, dort hoppelte er nur im Kreis herum, hielt an, umklammerte seinen Kopf und wiegte wieder vor und zurueck.

Vielleicht habt Ihr ja schonmal erlebt, wie ein Vogel gegen die Scheibe fliegt, herunterfaellt und einfach eine Weile braucht, bevor er wieder davonfliegt….naja, ich dachte mir, dass ich dem kleinen Mann mal 1 -2 Stunden Ruhe goenne, sehe, ob er noch da waere, oder ich ihn ggfs. doch von seinem Leid erloesen wuerde, oder, der Natur ihren Lauf lasse und er evt. doch fuer ein anderes Tier dann ein “Mittagessen” darstellen wuerde. Ich weiss, es hoert sich gemein an, aber, dass ist es, was man wirklich “Natur” nennt.

Naja, ich bin also nach einer Stunde oder so wieder hin und er war weg. Ich war mir inzwischen relative sicher, dass ein anderes Tier sich in geschnappt hatte, denn kurz nachdem ich weggegangen war, hatte ich einen Adler ueber der Stelle kreisen sehen.

Ich fuehlte mich einfach nur schrecklich, dass ich durch meine Bloedheit ihm so viel Schmerz bereitet hatte und habe natuerlich gleich die Fallen draussen alle entfernt.  Ich habe noch oft an ihn gedacht, aber, wie’s dann so ist, die Wochen und Monate vergingen und der Vorfall geriet in Vergessenheit.


Jetzt, wo der Herbst langsam zum Winter wird, habe ich mal wieder ein kleines Vogelfutterhaus aufgestellt und natuerlich waren unsere Eichelhaeher wieder die Ersten, die darueber hinwegfielen und eine riesen Sauerei hinterliessen mit all den Koernern die sie herumgeworfen hatten. Gerade als ich rausgehen wollte, um das Futterhaeuschen woanders aufzustellen, sah ich zwei Streifenhoernchen ueber die Terrasse rasen und aufzusammeln, was die Eichelhaeher verstreut hatten. Ich hab mir dann meinen Fotoapparat geschnappt und sass keinen 1 m von den Hoernchen entfernt hinter meiner Terrassentuer und beobachtet sie und hoffte auf ein paar nette Fotos.

Einer war ziemlich gross, hatte einen tollen buschigen Schwanz und “inhallierte” alles was er nur finden konnte und war genau so schnell wieder weg, wie er gekommen war. Der Andere war kleiner und hatte dieses duenne Schwaenzchen mit kaum Fell dran und als er stoppte und herumschnupperte, sah ich, dass er ein wenig humpelte.

Das hielt ihn aber nicht davon ab, mal rechts und mal links herumzuhopsen und an Koernern aufzunehmen was er nur konnte. Er war nun keinen Meter mehr von mir entfernt und durch die Scheib konnte ich sehen, dass sein linkes Auge anders aussah, als ob es mal verletzt war und nicht ganz so strahlend wie das rechte.

Da war es dann, das meine innere Stimme anfing zu fluestern, aber, ich es noch nicht hoeren wollte….bis er sich dann herumdreht und mir genau in die Augen sah….mit seinen zwei verschiedenen Augen und…einer Narbe ueber der Stirn!

Das Fell war zwar etwas nachgewachsen, aber, die Narbe hatte dieselbe Form die ich Monate zuvor gesehen und glaubte vergessen zu haben.

Da sass er nun, mit seiner Narbe auf der Stirn, seinen zwei verschiedenen Augen, dem duennen, fast felllosen Schwaenzchen, Kopf zur Seite geneigt und mich durch die Scheibe ansah, waehrend ich in Traenen ausbrach  und mich anlaechelte …..ich weiss, der letzte Teil ist Wunschdenken, aber, so fuehlte es sich an 😉

Dann drehte er sich mit dem kleinen Humpelschritt um, fing wieder an die Koerner und Samen in sich reinzuschauffeln, nur um dann mit dicken Backen loszuflitzen als ob er im Lotto gewonnen haette.  Er kommt nun regelmaessig vorbei und ich geniesse es immer ihm zuzuschauen, denn er erinnert mich an etwas, das auf uns Alle zutrifft…..

Du arbeitest immer hart, fuehlst Dich sicher, bist selbstbewusst und denkst, dass Du Dir nimmst, was Dir zusteht

Aus dem Nichts heraus bekommst Du ploetzlich einen Schlag ins Gesicht. Es tut weh. Du verstehst nicht was oder gar warum es Dir passiert ist, wo Du doch gerade dachtest, dass alles wie geplant laufen wuerde.

Du bist verletzt, verstehst die Welt nicht mehr und liegst am Boden.

Aber, Du stehst wieder auf, kaempfst, zeigst der Welt den Mittelfinger, denn Aufgeben ist keine Alternative. Du setzt Deine Prioritaeten neu, gibst nicht auf, passt Dich an, veraenderst Dinge, die nicht mehr haltbar sind….und nach einer Weile geht es langsam wieder bergauf…Du humpelst, behaeltst ein paar Narben bei und Deine Sicht hat sich veraendert, aber, Du siehst, dass wenn Du dranbleibst und durchziehst, der Lohn auf Dich wartet.

Ein neues Leben…ganz sicherlich ein anderes Leben….aber, Du kannst es zu einem guten Leben machen, dabei wachsen und gluecklich sein! Aber, Du must es Wollen und Einsatz zeigen!


(Spassige) Tatsachen ueber Corona und Nova Scotia (und ja, der naechste Teil ist wirklich nur dazu da, Euch ein wenig zum Lachen zu bringen ;-))

Wir kennen ja wirklich viele Menschen, die auf vielen Kontinenten leben und berichten, wie furchtbar ihre Regierungen alle mit der derzeitigen Situation umgehen und scheinen aus irgendeinem Grund zu Glauben, dass wir hier in Nova Scotia nicht wirklich mitbekommen, was so “draussen in der richtigen Welt” los ist…..als waeren wir hier so das “Prinzesschen auf der Erbse” 😉

Sogar unsere “Nachbarn” auf der anderen Seite der Grenze scheinen nun mitbekommen zu haben, dass es sowas wie unsere sogenannte “Atlantik Blase” (also die drei Provinzen New Brunswick, Prince Edward Island und Nova Scotia) gibt und setzen sogar noch Eines drauf und erkennen Nova Scotia ins Besondere an, wie wir hier vor ein paar Tagen in den Nachrichten mitgeteilt bekommen haben.

 Es gibt naemlich vom grossen Bruder drueben inzwischen Berichte in den Medien, die uns hier und unseren Umgang mit der Pandemie besonders hervorheben.

Als dies in den Nachrichten kam, musste ich sofort ein paar Fotos von den entsprechenden Ausschnitten aus den Zeitungsberichten nehmen….von dem Bericht ueber unser “Paralel Universum” genannt “Nova Scotia” 😉

Uebersetzt heisst es soviel wie: Diese magische, Virus-freie Welt ist nur eine Tagesfahrt entfernt vom Empire State Building – in einem Paralleluniversum das man Nova Scotia nennt. 🙂

Und ganz ehrlich….egal, wie oft ich das lese, ich lach mich schlapp, denn (und damit meine ich wirklich mehr die Menschen hier in unserer laendlichen Gegend) es trifft den Nagel sowas von auf den Kopf…..jemand sagte mir, dass es doch wohl ehr beleidigend waere….aber, ich finde man sollte sich nicht selbst so ernst nehmen und finde es zum totlachen….

Uebersetzt heisst es : Fast unbemerkt, aber, so moegen sie es….Atlantik Canada, ein Aussenposten des leisen Gehorsams und alternden, laendlichen Gleichmuts, hat sich zum Paradies waehrend der Pandamie entwickelt. 🙂

Und fuer die unter Euch, die denken, dass wir keinerlei Regeln und Vorschriften unterworfen sind…

Frank hat eines von diesen “Schnarchgeraeten” und das war nun fuer eine Wartung faellig. Also, hab ich zum Abgeben einen Termin gemacht (ja, einfach nur um etwas an der Tuer abzugeben, muessen wir einen Termin haben), bin dann dort hin, habe artig meine Maske aufgesetzt, an der Tuer geklingelt und nachdem mir eine nette, junge Dame die Tuer aufgemacht hat, habe ich das Geraet auf dem Tisch abgestellt (denn um es anzufassen, musste sie sich erst Handschuhe holen um es dann in eine Plastiktuete zu packen). Als ich sie dann fragte, wann ich es in der kommenden Woche wieder abholen koennte, hat sich mich freundlich aber bestimmt davon in Kenntnis gesetzt “Nein, so geht das nicht. Er muss die Maschine fuer 5 Tage in ein Isolationszimmer und erst dann koennte man die Wartung in Angriff nehmen. Wir melden uns dann”

Ich haette in dem Augenblick zu gern mein Gesicht gesehen!!

Willkommen in Nova Scotia 😉

Kleiner Nachtrag…..auch bei uns im Paradies steigen die Zahlen nun leider auch wieder 😦


Wir kommen zum Ende

Keine Sorge…..hier natuerlich noch die Fotos fuer die unter Euch, die nur auf der Suche nach etwas Natur sind 🙂