Sept. 18, 2022 – Personal Responsibility

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Hello Together,

The leaves are starting to change colors and I can’t believe how fast the Fall season is approaching!


I know you all can probably relate to that feeling and I hope the past couple of months didn’t only hold you “hostage” working non-stop! Although I do understand that these days it’s hard to take and make time to enjoy life, family, and friends.

Costs of living are out of control no matter where you are living, the work environment has changed for a lot of us, tensions are growing and people are getting more and more unhappy. Well, at least most of them.

I often hear from people “oh, you can be so happy you’re out there alone in the woods and don’t have to deal with any of this. I’d love to be able to live like that!” or “Wow, you look different and happy! I’d love to do something too!”

In the old times I’d start to explain, why living like this isn’t an everyday delight and it’s not for the faint of heart and why and how those people could do it themselves if they wanted to live like this… but, especially the ladder part, nobody wants to really listen to or take into consideration. But why?

Well, I admit living out here alone with not a lot of distractions from the outside, forced me to take time to think and see things in life and people around me differently … but especially the past 6 months starting on our new health and business “adventure” taught me, that it’s not up to me to explain this to anyone who doesn’t seriously want to make a change … who doesn’t want to take the responsibility for their own life.

People seem to give up more and more of that responsibility to others, no matter if it’s the government, health care system, you name it … or other people in general. And then, blame everyone else for their situation, but themselves … so again … why?

Oh, and don’t get me wrong … of course there are things we can’t influence or change, have to “go with the flow” or just suck it up and pull through …. but there are tons of things we have the power to change … we just have to take action and … responsibility for our own lives!

Doesn’t matter if it’s your job … you don’t like it … well, think about what you’d like to do and make time to visit courses, read about it (when was the last time you read an educational book?)! Oh, you’re so busy you wouldn’t know when to do this? Well, in the evening most of us sit for at least 2 – 3 hours in front of the TV …. What about just taking 1 of those hours and doing something to educate yourself? Not just streaming the life of others, but actually doing something for yourself? Taking … responsibility!

It’s not easy to take responsibility, but if you don’t take action and change whatever you don’t like, to finally get to where you would like to be … nobody else is going to do it!

Find your “WHY” !

And no, it’s not easy to change!

It takes perseverance, strength and the ability to stand up again and again, because things will happen that knock you down!

People will tell you you’re wrong, stupid, not good enough … even if they mean well … turn around and look for people who understand and support you …. Those are the ones that will help you get where you want to be!

It took a while for us too, but we found our “WHY” and found a solution that helped us not only get mentally and physically but also financially on the path we were looking for, while being able to help others … Doesn’t get any better than that 😊


Nature

Well, this might be the part that most of you are actually looking forward to, so … welcome to the woods and things Mother Nature (and our little bundle of joy ,Bugsy) spoiled us with so far these past couple of months😉

But let’s start with some new creations matching the time of year

“Fallen Leaves” soap creations

And some before:

And after:

And after 🙂


Coming to the End

We would like to thank you for taking your time to stop by here today and if there’s ever anything we can help you with, or if you have any questions or suggestions … we’d love to hear from you!

Until then have a wonderful weekend, take care, stay curious and true to yourself, and never forget to

“Enjoy life, as it’s too short to waste a minute … but also embrace the moment!”

All the best from us to you – your restless-roots


Deutsche Version

18. Sept. 2022 – Eigenverantwortung

Hallo Zusammen,

Die Blaetter fangen an sich zu verfaerben und ich kann es gar nicht glauben, dass der Herbst im Anmarsch ist!


Wahrscheinlich koennt Ihr alle das Gefuehl nachvollziehen und ich hoffe, dass die vergangenen Monate Euch nicht nur mit Arbeit im Griff hatten! Wobei ich es gut nachvollziehen kann, dass es in der heutigen Zeit und Situation schwer ist, sich Freizeit mit Familie und Freunden, zu goennen.

Lebenshaltungskosten sind ausser Rand und Band, egal, wo man auf der Welt lebt. Das berufliche Umfeld, oder die Art und Weise, wie und wo man sonst gearbeitet hat, hat sich auch fuer viele von uns veraendert und Spannungen und die Unzufriedenheit vieler Menschen waechst mehr und mehr.

Immer oefter bekommen wir von Leuten zu hoeren „Oh, Ihr koennt Euch so gluecklich schaetzen, dass Ihr da allein mitten im Wald lebt und Nichts von irgend dem, was so abgeht mitbekommt. Ach, was wuerde ich nicht dafuer tun, um auch so leben zu koennen!“, oder, „Ihr seht aber gut aus und so gluecklich. So moechte ich auch mal leben koennen!“

Frueher haette ich angefangen zu erklaeren, warum das hier nicht so einfach ist, wie’s aussieht und die Leute doch auch die Moeglichkeit haetten sowas zu tun, sogar Vorschlaege und Plaene ueberlegt, wie sie auch sowas umsetzen koennten … aber, insbesondere Letzteres, das wollten die Meisten gar nicht hoeren, oder in Erwaegung ziehen. Aber, Warum?

Ich gebe Eines gern zu, naemlich, dass das Leben hier draussen, allein im Wald, ohne irgendwelche „hausgemachten“ Ablenkungen von Aussen, mich gezwungen haben, mir die Zeit zu nehmen, mich, die Menschen in meinem Umfeld und das Leben generell, gruendlich unter die Lupe zu nehmen und mit anderen Augen zu betrachten. Besonders die letzten 6 Monate, wo wir unser neues „Gesundheits- und Geschaeftsabenteuer“ angefangen haben, haben mir aber ganz klar vor Augen gefuehrt, dass es nicht mir obliegt, anderen etwas zu erklaeren, oder, zu versuchen einen Weg aufzuzeigen, wenn sie selbst nicht ernsthaft eine Veraenderung in Betracht ziehen … Menschen also, die nicht selbst die Verantwortung fuer ihr Leben in die Hand nehmen wollen.

Irgendwie scheint es fuer viele Menschen Usus geworden zu sein, anderen die Verantwortung fuer ihr Leben zu uebergegen, ganz egal, ob es die Regierung, Gesundheitsystem, oder wem auch sonst, ist. Und dann natuerlich als Folge, auch diese fuer die eigene Situation verantwortlich machen … fuer das, was mit und in ihrem Leben passiert … aber, wieder … warum ist das so?

Versteht mich nicht falsch … natuerlich gibt es Dinge, auf die wir keinen direkten Einfluss haben, oder, die wir aendern koennen, Situationen, wo man einfach mit dem Strom schwimmen muss, oder, die Situation akzeptieren muss, wie sie ist! Aber, es gibt viele Dinge, auf die wir selbst Einfluss und die Macht haben, diese zu aendern … wir muessen nur die Initiative ergreifen! Ergo: die Eigenverantwortung fuer unser Leben!

Dabei ist es egal, ob es sich um einen Job handelt, den du nicht ausstehen kann … denk mal drueber nach, was du gern machen wuerdest und nimm dir die Zeit um z B Kurse zu besuchen, ein Buch darueber zu lesen … wann war das letzte Mal, dass Du ein Buch in die Hand genommen hast, um etwas zu lernen?

Oh, aber Ela, ich habe keine Zeit fuer sowas … in der Regel sitzen die Meisten von uns abends mind. 2 – 3 Std vor dem Fernseher oder dem Computer … wie waer’s einfach mal 1 Stunde davon zu nehmen und etwas fuer die eigene Weiterbildung zu tun?

Nicht nur das Leben anderer in dieser Kiste zu verfolgen, sondern, tatsaechlich etwas fuer sich selbst zu tun … also, Eigenverantwortung zu uebernehmen?

Es ist nicht einfach, diese „Eigenverantwortung“ zu uebernehmen, aber, wenn man selbst nicht „aus’n Puschen kommt“ und anfaengt zu veraendern, was man nicht mag, um endlich das zu bekommen, was man will … niemand Anderes wird es fuer dich tun!!

Finde Dein „Warum“!!

Und, Nein, es ist nicht einfach sich und sein Leben zu veraendern!!

Es verlangt Durchhaltevermoegen, Willen und die Faehigkeit immer und immer wieder aufzustehen, denn, eines ist sicher … Dinge werden passieren, die dich in die Knie zwingen!

Andere Menschen werden dir erzaehlen (auch wenn’s vlt. gutgemeint ist), dass du falsch liegst, du eine dumme Entscheidung triffst, nicht gut genug bist … dreh dich um und suche nach Menschen, die dich verstehen, bereits da sind, wo du hinmoechtest ….denn, das sind die Menschen, die dir helfen werden dorthin zu kommen, wo du hinwillst!

Obwohl wir schon viel gemacht haben und uns vor der Eigenverantwortung nicht scheuen, haben auch wir noch immer nach unserem „Warum“ gesucht. Aber, wir haben es gefunden und fuer uns bedeutete es, dass wir gesuender sind, als noch vor 10 Jahren, finanziell nun auch eine neue Perspektive haben und sogar die Moeglichkeit haben, anderen Menschen auch zu helfen, die ihr Leben veraendern wollen und bereit sind Eigenverantwortung zu uebernehmen … besser geht’s einfach nicht 😊


Natur Pur

Nun, kommen wir endlich zu dem Teil, dem die Meisten von Euch wirklich entgegensehen … also, Wilkommen im Wald und all dem, womit Mutter Natur (und unser kleines Energiebuendel, Bugsy) uns in den letzten Monaten erfreut haben 😉

Dazu gehoert auch noch eine neue Version unserer “Fallen Leaves” Seifen, die sich grosser Beliebtheit erfreuen

Und unsere Vorher/Nachher Arbeiten, halten uns auch auf Trab

Und nun aber wirklich zur Natur 😉


Wir kommen zum Ende

Vielen Dank, dass ihr euch mal wieder die Zeit genommen habt, hier vorbeizuschauen und wenn es jemals irgendetwas gibt, wobei wir euch helfen koennen, ihr Fragen oder Vorschlaege habt … wir freuen uns immer, von Euch zu hoeren!!

Bis dahin, habt ein wunderschoenes Wochenende, passt auf euch auf, bleibt neugierig und euch selbst treu und vergesst niemals …

„Geniesst das Leben, es ist zu kurz um auch nur eine Minute zu verschwenden, aber, vergiss nicht, auch die kleinen Dinge im Leben zu sehen und schaetzen“

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots

Feb. 26, 2022 – February – My “Challenge” Month

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Home of Off Grid Living - Restless Roots

Hello Together,

It’s been way too long again and I hope you’re all healthy and safe?!

Originally this post was meant to be about asking if you have some days or months in the year that just seem to be more filled will memories, good or bad, than others?

Because for me it’s definitely the month of February!


I want to give you a quick glimpse of why it’s so emotional for me … for example:

This year in February it’s been 25 years since my mom decided that she just couldn’t take the new and at some point anyhow terminal diagnosis, and ended her time on this earth on her own terms. She’d been struggling with cancer for the past 20 years. It started with breast cancer and spreading through her body year after year, while she was fighting it with any kind of traditional or experimental treatments you can imagine. She was always dedicated to showing cancer the middle finger although it was physically and mentally exhausting. But when she started developing headaches and the scan showed that it had spread into her brain and spine and it was only a matter of time until she’d be solely dependent on other people to take care of her and a long and painful process of dying slowly lay ahead of her … she decided to go over the rainbow bridge.

Although it hurt like hell, I admire her  (and my dad who did the same a couple years later due to terminal pancreatic cancer) for her courage and support the decision she made on that day in February 25 years ago.


Then of course it’s been two years now on Feb. 4th,  that we had to let our “soul dog” Emmy go over that same rainbow bridge and I completely underestimated the pain and loneliness of her not being with me after more than 10 years and all of the amazing things I was allowed to do and experience with her as a dog therapy team and during our adventurous time travelling and moving to three different countries. I still can feel that deep, dark hole I fell into for the first year after she was gone and even after two years I’m right at the edge looking down each now and then.

The decision to write a book about her was my kind of “self-therapy”, so I was really surprised and so grateful, when people who bought and read it, told me how deeply touched they were by her story.

There’s still not a day I miss her and that pain will always be there, but I’m just so blessed to have been allowed to spend these years with her.

Although I must say that it also led to the decision that Frank and I never wanted to have a dog again!

But while I was still in that deep, dark hole at the beginning of last year, I stumbled upon a post where an organization here in Nova Scotia was looking for fosters for a load of dogs they rescued from the Bahamas and, after long discussions, Frank and I decided that it would maybe be good for us to foster a dog. No, not adopt … just foster 😉

We didn’t know what we’d get (in case you’d like to read the whole story here’s the link), but on June 26th out of 120 dogs, someone handed us this little, scared, bundle and these photos still break my heart, although at that time I didn’t even know what this little dog named “Bugsy” had been through during his short of life.

As we’d picked him up on June 26th and he was about 4 months old at the time we got him, we decided that Feb. 26 would be his birthday.

So, today’s the day this little guy is turning 1 and he’s officially our new pack member 🙂

He’s had his share of challenges that haven’t made it easy, but everything we’ve put into getting him where he is … he’s already “paid” back a hundred times and we can’t wait to see which adventures we’ll be allowed to experience as a pack 🙂


So … as said in the beginning ( in way more detail) this was what I wanted to post about and why February is my “challenge” month … but now, although personal experiences we make shouldn’t just be set aside as “not important” … I find my original topic superficial.

On the other hand, I can’t even really find the words to say what I’m feeling towards Mr. P (at least nothing that wouldn’t be censored) and the poor people of Ukraine who, a couple of days ago took the subway to get to work and now are sitting there huddled together using it as a bomb shelter L

And of course, our family and friends in Germany, which of course is part of NATO (but nobody really thought he’d start a war with Ukraine either), but thinking about Kyiv only being 1300 km apart from Berlin (so think of a roundtrip from Yarmouth to Glace Bay or a one-way trip from Halifax to Quebec City) … does leave a lot of room for thoughts we’re trying to avoid.

So, I’d say February of 2022 will mean something different to a lot of us in the future!

Flower of Ukraine
Flower of Ukraine

I’ve been thinking about not posting any of my usual nature photos, but a friend of mine who actually has family in Ukraine told me to do so, as

“Nature means “Peace” and “Freedom” and images of that is something we all need more than ever”

Thank you so much for stopping by and more than ever…

Ela, Bugsy and Frank - restless roots

Stay safe and only the best from us to you – your restless-roots

Please let us know what you think about our post


Deutsche Version

26. Feb. 2022 – Februar – Mein Monat der Herausforderungen

Home of Off Grid Living - Restless Roots

Hallo Zusammen,

Es ist schon wieder viel zu viel Zeit vergangen und ich hoffe mal, dass es Euch Allen soweit gut geht?!

Eigentlich wollte ich heute Mal fragen, ob Ihr auch solche Tage oder Monate habt, die Euch mit guten oder traurigen Erinnerungen erfuellen? Denn, bei mir ist es der Februar!


Und hier mal ein kurzer Einblick, warum es fuer mich ziemlich emotional ist … zum Beispiel:

Dieses Jahr sind es 25 Jahre, seitdem meine Mutter beschloss, dass sie sich nicht mehr der naechsten (und im Endeffekt auch eh toedlichen) Krebsdiagnose, stellen wollte und aus dem Leben ging. Sie hat ja mehr als 20 Jahre damit gekaempft. Sie hat wirklich in all den Jahren saemtliche schulmedizinischen und experimentellen Therapiemethoden ausprobiert und ueber sich ergehen lassen, immer bereit, sich dem zu stellen und dem Sch…krebs den Mittelfinger zu zeigen, auch wenn viele der Therapien ebenfalls einen hohen Tribut gefordert haben. Von dem ersten Brustkrebs, ueber div. Andere Krebs- und sonstige Erkrankungen als deren Folge… aber, als bei der letzten Untersuchung, weil sie staendig Kopfschmerzen hatte, sich herausstellte, dass sich der Krebs nun auch im Gehirn und der Wirbelsaeule, ausgebreitet hat und die Diagnose war, dass man zwar Koerperteile entfernen und bestrahlen koennte, aber, es nur eine Frage der Zeit war, bis sie ein voelliger Pflegefall waere … da entschloss sie sich, dass es Zeit war, ueber die Regenbogenbruecke zu gehen.

Und, obwohl es wehtat, sie zu verlieren, verstehe ich es und bewundere sie (und auch meinen Vater, der ein paar Jahre spaeter auch den Weg waehlte, als der Bauchspeicheldruesenkrebs ihn innerhalb kuerzester Zeit „auffressen“ wollte) dafuer, dass sie diese Entscheidung an dem Tag im Februar vor 25 Jahren getroffen hat.


Dann waren es am 4. Februar auch schon wieder 2 Jahre, seitdem wir unseren „Seelenhund“ Emmy ueber die Regenbogenbruecke gehen lassen mussten. Selbst all die schmerzhaften Abscheide von Menschen, die ich wirklich geliebt habe, konnten mich nicht auf das Gefuehl der Einsamkeit und des Verlusts vorbereiten, die ich empfand, nachdem Emmy weg war. All diese Erinnerungen an diese, mehr als 10 Jahre, die wir als Therapiehundteam zusammen erlebt haben, die Herausforderungen ihrer Erkrankungen und unserer Reisen , Abenteuer und Umzuege in drei verschiedene Laender … ich fiel im ersten Jahr in so ein tiefes, dunkeles Loch, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte und nach nun zwei Jahren, stehe ich zum Glueck nur noch „am Rand“ und sehe hinab.

Die Entscheidung, das „Emmy Buch“ zu schreiben, entstand nur aus der Verzweiflung und war meine Art „Selbsttherapie“, um irgendwie all das, was in mir war herauszulassen. Daher war ich dann um so ueberraschter, als Menschen, die das Buch lasen, mir sagten, wie viel es ihnen bedeutete und mir somit auch halfen, ein wenig Frieden zu finden.

Es vergeht noch immer kein Tag, an dem ich nicht an sie denke und wie verrueckt vermisse, aber, die Dankbarkeit, sie einen Teil meines Weges im Leben mit ihr haben teilen zu duerfen, ueberwiegt inzwischen.


Obwohl ich sagren muss, dass diese Trauer um Emmy Frank und mich damals auch zu dem Entschluss gefuehrt hatte, dass wir gesagt haben, dass wir uns NIE WIEDER einen Hund zulegen wuerden!

Aber, waehrend ich im ersten Jahr nach ihrem Weggang noch tief in diesem emotionalen Loch sass, hatte ich Anfang letztes Jahres einen Bericht gesehen, wo man hier in Nova Scotia noch nach Pflegefamilien suchte, fuer Hunde, die von den Bahamas von Toetungsstationen gerettet wurden. Die Hunde sollten dort nur solange bleiben, bis eine Adoptivfamilie gefunden worden war und nach Abwaegen der Fuer und Widers, entschlossen wir uns, dass das etwas waere, was wir tun koennten, um zu helfen und ohne uns wieder an einen Hund zu binden 😉

Wir wussten ja nicht, was wir eigentlich fuer einen Hund bekommen wuerden (wer die Geschichte noch nicht kennt und mal lesen mag, hier ist der Link) und so waren wir ueberrascht, als uns aus den 120 Hunden, die ankamen, dieses kleine, veraengstigte Buendel in den Arm gedrueckt wurde und diese Fotos brechen mir bis heute das Herz, obwohl wir zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal wussten, was der kleine Kerl namens „Bugsy“ schon in seinem kurzen Leben alles mitgemacht hatte.

Als wir ihn am 26. Juni 2021 in Empfang nahmen, wurde uns gesagt, dass er ca. 4 Monate alt war und so haben wir uns entschlossen, den 26. Februar als seinen Geburtstag festzulegen.

Heute hat der (nun inzwischen nicht mehr ganz so) kleine Kerl also offiziell seinen 1. Geburtstag im Kreise seines neuen Rudels 🙂

Er hat definitiv ein paar „Baustellen“ gehabt, die es nicht einfach gemacht haben, aber, alles, was wir bisher an Arbeit in ihn gesteckt haben, um ihn dorthin zu bekommen, wo er jetzt ist … hat sich „ausgezahlt“ und wir bekommen es hundertfach von ihm zurueck und wir freuen uns auf die Zeit und die Abenteuer, die wir hoffentlich noch ganz viele Jahre zusammen erleben werden duerfen 🙂


Tja, so wie ganz am Anfang dieses Blogs gesagt, sind dies (nur ein paar der Themen), ueber die ich eigentlich ganz ausfuehrlich berichten wollte, warum der Februar, so ein Monat der widerspruechlichsten Gefuehle fuer mich ist … und, obwohl keiner von uns, seine persoenlichen Erfahrungen und Probleme, jemals als „unwichtig“ beseite schieben sollte … erscheinen mir meine urspruenglichen Themen angesichts der Situation in der Welt irgendwie doch als oberflaechlich.

Auf der anderen Seite, fehlen mir die Worte, was ich zu Herrn P. Sagen soll (okay jedenfalls Worte, die nicht zensiert werden muessten) und erst recht zu dem, was diese armen Menschen in der Ukraine angeht! Vor ein paar Tagen faehrt man noch mit der U-Bahn ganz normal zur Arbeit und heute sitzt man veraengstigt und zusammengedraengt mit hunderten, anderer Menschen auf dem U-Bahnhof, der nun als Bunker dient.

Und natuerlich machen wir uns auch Sorgen um unsere Familie und Freude in Deutschland, was zwar Teil der NATO ist (niemand wollte aber eigentlich daran denken, dass der Idiot einen Krieg mit der Ukranie anfaengt) , aber, wenn man ueberlegt, dass Kiew keine 1300 km von Berlin entfernt ist …  Das ist eine Tagestour mit dem Auto!! Da will man gar nicht weiter drueber nachdenken 😦

Daher gehe ich mal davon aus, dass der Februar in Zukunft leider fuer viele Menschen eine besondere Bedeutung haben wird.

Flower of Ukraine
Flower of Ukraine

Ich habe darueber nachgedacht, dieses Mal keine meiner ueblichen, geliebten Naturfotos zu posten, weil ich es irgendwie angebracht fand, aber, eine Bekannte von mir, die Familie in der Ukraine hat, meinte nur:

„Bitte, tue es, denn die Natur steht fuer „Freiheit und Frieden“ …

Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, vorbeizuschauen und mehr denn je …

Passt gut auf Euch auf, seid nett zueinander!

Ela, Bugsy and Frank - restless roots

Nur das Beste von uns fuer Euch – Eure restless-roots

Uns wuerde interessieren … wie habt Ihr diesen Post empfunden:

Sep. 06.2020 – Does Life happen TO You, or FOR You? (Tony Robbins)

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Restless Roots Home

Hello Together,

Hope you’re all doing well?

I know it’s been a while since the last blog post and I’d actually planned on writing one last week, but then something came up….I think you call it “life” 😉

A couple of you might already know about it from our Facebook page, but here a little more in detail….and as you know me in the meantime, this means it’ll be a long read 😉

Living in the Woods

Thursday (Aug. 29) a neighbour (so someone who lives on another lake 😉 ) sent me a text message (which is already weird as I usually never have cell service up here…so it was meant to be) asking me how things were and how I was dealing with the forest fire? She’d be down at her lake seeing smoke coming from our area and could even smell it.

Well, I was in the middle of an online training course and had no clue what she was talking about. So I just ran out, looked around, took a sniff, but couldn’t identify anything.

So I ran back to go on with my course, but the little voice in the back of my head didn’t shut up telling me to go take a look as it still might be possible and maybe I couldn’t see anything as the wind was blowing from the lake into the woods. We also had a really impressive thunder and lightning “event”  two days earlier.

As I couldn’t focus on my course anymore anyhow I went out, jumped onto the ATV and decided to take a ride further up into the woods to have a look.

Well, I didn’t even drive far turning into one of the small paths that lead to a neighbour’s camp when I saw the flames and the smoke right in front of me. It wasn’t more than 200 m through the woods to our place, but due to the wind blowing the other direction I hadn’t noticed.

As it was further uphill I thankfully had cellphone reception and called 911. Dispatch put me through to the fire department, but then the “fun” started.

The lady on the other end just didn’t understand that I was in the middle of the woods, so I gave her my civic number and told her to send the fire trucks there and I’d meet up with them and lead them to the fire.  She still didn’t understand and was asking me why I was in the woods, telling her I was living there but had a civic number. It had to be my house then that was on fire.

So while I was discussing this with her holding my phone in one hand, I tried to turn the ATV and get away from the fire to drive down through the woods to the main road. Thankfully halfway down I meet a guy from DNR who told me that a plane had spotted the smoke, but nobody knew where it really was coming from.

So I hung up on the lady, turned around again and brought the gentleman up to the spot where I had seen the flames. When I asked him if there was anything I could do he gave me a roll of emergency tape and asked me to flag the way so others would find it.

So again I drove off but decided to go down to the main road first because I wouldn’t make sense to flag in the woods when nobody knew how to get up there.

On my way down I called Frank at work because I knew that, even if the fire trucks in our area are small, they’d not be able to get over our small bridge in the middle of the woods, when they were loaded with water.

Frank would have to open up the logging road that was blocked with boulders and leads over the quarry in our area and would provide easy and safe access.

I didn’t see him coming, but it usually takes him about 40 min. to get from home to work…..he made it in 19 that day…..and he really must have been fast, as our game cam only showed a cloud of dust but never caught him on camera 😉

I just had arrived down at the gate at the main road when I already saw the first small fire truck rushing down the dirt road. I asked if they had any information where to go and as they denied I turned around and led the way. As Frank wasn’t there yet we had to take the small bridge and go the narrow road through the woods….and man that was tight for a truck that size. But even when the road got straight, I really felt for the drivers….we’re talking rocky unkempt overgrown old logging roads and only one way! So passing is hardly possible….and it turned out to be quite the task to organize which truck was coming or going if the other didn’t want to go backwards all the way through the woods.

Btw …. When I say “fire trucks and fire department” I’m talking VOLUNTEERS…..all of them!!!

It was around 5 pm when the first one rolled in and when I drove back down to finally start to flag the road the people of our and the neighbourhood community where rolling in …. I don’t have a clue how they all got there that fast, but man…..what a sight it was 🙂

Due to the narrow roads, it was a logistical nightmare to get everything organized as firefighters couldn’t drive up there with their cars and I tried to pitch in shuttling people up and down with the ATV.

As there are so many little side roads and paths they set up people at every corner and I told as many people as possible that the quarry road was open so no trucks had to go over our little bridge and through the curvy wood road.

As the fire trucks as small as they were couldn’t reach the fire, huge folding water basins were set up, filled by the trucks and then the fireman & women filled their backpacks, while others tried to lay out a hose to reach the nearby hotspots.

Of course, the trucks had to refill with water and I didn’t know where they were doing that until I heard someone say that one truck had just broken through the bridge we use, while trying to get to the refill station.

My heart skipped a beat and I looked at the other truck driver who was standing beside me…..why, how or when the information about the quarry being open and accessible for the trucks had gotten lost ….didn’t matter….what happened, happened, end of story.

I just asked the truck driver if I should take him down there on the ATV, he jumped on and off we went.

Thankfully the truck was able to get off the bridge, with no damage to it or it’s passengers….and that was the only thing that counted!!

I was able to cross with the ATV, but it was clear that we’d have to tear it down…but, that wasn’t important at that moment and when we found the truck I also saw that they had set up the pump truck at a really badly accessible spot and suggested to pack up and come to our place. It would be so much easier to access, there was room for trucks and we were only minutes away from the fire.

So, everything was packed up and I led the way to our place.

If you can say so in a situation like that…..when the firefighters saw the new location…..they were some “happy campers” 😉

In the meantime, it had gotten late and due to safety regulations, firefighters are not allowed to keep on working at night.

The team leader came down and told us that the fire was contained so far, but there still were a couple of hot spots that shouldn’t cause too much concern as the wind had died down.

So around 9 pm they packed up and told us they’d be back by the crack of dawn and wished us a good night.

Well, I have to admit that I didn’t feel too good knowing that there still might be a chance of the fire starting again. I do always have my emergency bag sitting right by the door as you always have to be aware of something maybe going sideways if you live like we do…..btw, I didn’t even notice that my bag said “Hotpack” before someone mentioned it to me 🙂

Frank on the other side was his usual “what the heck should go wrong”, but when it was around 10 pm and I decided to take the ATV for another drive up just to see if the fire had reignited (no I didn’t want to extinguish it, I would have just jumped in the truck and got the hell out of Dodge 😉 ) he said he’d join me.

So I just packed a couple of essentials (if you live in the woods long enough you don’t go without), jumped on the 4wheeler and drove off into the dark. We didn’t even have to drive far when we saw headlights on the old logging road. As we approached we saw that it was a couple of trucks with some of the firefighters inside. One rolled down the window and said “Man it’s good to see you guys, we don’t have a clue how to get out of here”.

I want one thing to be totally clear….I’m not telling this to embarrass anyone….it’s the opposite….

These people could be at home, with their families, have a nice and safe evening, relax and have fun….instead they spend their time crawling through burning forests, dragging, I don’t even want to think about how many pounds of weight, sweating and stumbling through the roughest terrain you can imagine, with equipment that is certainly not up to the standard of professional firefighters and certainly not for night orientation in the middle of nowhere, with no cell service or anything else !! If you’ve never been in the middle of the woods at night in the dark….well, don’t try it, because if you don’t know what to do, you’ll even get lost in broad daylight!!

And still…..they do this for their community, people they don’t even know and if they weren’t the people they are, probably wouldn’t even give a sh….about!

Having this said…. We just wanted to thank these brave women and men and say Kudos for your service!

Anyhow, next morning everybody was there and as the wind had picked up a couple of fires had started again. But nothing they couldn’t deal with and that then finally was taken care of by the afternoon.

I talked to the team leader and she told me that probably lightning had struck somewhere during that thunder event five days ago and that it’s quite common that fires will smoulder for days before they break out.

By Saturday evening everybody was gone and on Sunday Frank and I drove down to start tearing off the bridge

In the meantime the neighbor on whos property the main fire had been burning ordered new wood and on Wednesday him, his son and Frank put in a new bridge. Only a couple of little touchups will have to be done, but otherwise….we’re ready to rumble again 😉

Animals & More

I’m happy things went well and since then our animal neighbours one more showed us how therapeutical they are for the human soul ;-)….

Always great to watch a loon “take-off”

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Well, I don’t know what this porcupine was doing up there on the tiny branches, but his face looking down at me on the last photo (although the quality isn’t great) is just priceless 😉

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With the water levels being so low I had to get out of the canoe the other day to finally get a sneak peek to the inside of beaver dam…..doesn’t look too exciting, but be happy we don’t have scented photos….man, the stench coming out of there was really hard on the stomach. If they should ever move back we should get them a cleaning lady 😉

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Look who comes every day to feed up on the septic field….their show is better than anything on TV  😉

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Of course, there are always some impressions from mother nature I like to share and….it’s been 7 months now since Emmy went over the rainbow bridge and we still miss her like crazy. As she’s been part of me blogging since day one, a blog would be complete with at least one photo of her

Oh, and before I forget….I was making firewood the other day and came upon this slab of wood….is it only me, or do you see an ape face too ???

Coming to the End

Of course, some people already got back to us sharing their empathies and worries how terrible it would have been to lose this place to a fire and how dangerous life out here is.

We absolutely agree to the ladder as life in the woods holds some other risks than life in the city, but we’re aware of that and willing to take the risk.

But when it comes to “maybe losing everything”….even if you might not believe it…but it’s only a house! I don’t know how to really explain this, but if it would happen, well, so be it and we’d just switch to “plan B”

Because no matter what happens in life (and I mean life in general, not just ours)…it’s up to each and every one of us to make the best of it! Even if it’s not easy….we have the choice! A choice that only we can make. We are the only ones responsible for our life and what we make of it!

And if there’s one thing we’ve learned during all of our ups and downs, challenges and adventures, sad and happy times….health is the most important thing and we only tend to realize this when we lose it and….you really only need very, very little in life to be happy.  But many of us have lost the ability to see this and as Tim McGraw says in one of his songs “Live like you were dying”.

Speaking of great quotes here’s one I got from John C. Maxwell….

And….when was the last time for you?!

Thanks so much for stopping by and taking your time to join us here! Stay safe and strong and see you next time – Your restless-roots


06. Sept. 2020 -” Passiert” Euer Leben, oder “Lebt” Ihr es ?

Restless Roots Home

Hallo Zusammen,

Ich hoffe, dass es Euch Allen gut geht und Ihr gesund seid?

Ich weiss, dass es eine Weile her ist seit dem letzten Blog und eigentlich war ja geplant, dass schon letzte Woche einer rauskommt, aber, dann kam etwas dazwischen das man “Leben” nennt 😉

Leben im Wald

Ein paar von Euch haben vlt. schon etwas davon auf unserer Facebook Seite mitbekommen, aber, hier nochmals in aller Ausfuehrlichkeit….und wer mich kennt, weiss, dass jetzt ein kleiner Roman folgt 😉 ..

Am Donnerstag (27.08.) schickte mir eine “Nachbarin” (lebt an einem anderen See, etwas weiter entfernt)  eine SMS (sonst funktioniert hier nie SMS!!!) und meinte, ob alles in Ordnung waere. sie waere unten an ihrem See, es kommt Qualm aus unserer Richtung aus dem Wald und wuerde auch schon ganz verbrannt riechen.

Ich war mitten in einem Onlinekurs und dachte schon wieder “man, was will die nur” denn sie ist die absolute Oekotante hier in der Gegend und ziemlich verschrieen, aber, ich komme ganz gut mit ihr klar.

Naja, ich also raus vor die Tuer und wir hatten ziemlich starken Wind vom See Richtung Land. Habe nichts gesehen oder gerochen, bin also wieder rein, hab ihr nur geschrieben, dass ich davon nichts wuesste und hab mich wieder meinem Kurs zugewand.

Im Hinterkopf sprach aber noch immer meine kleine Stimme zu mir, denn zwei Tage zuvor hatten wir Nachts ein riesen Spektakel mit Blitz und Donner.

Also, dachte ich mir, springe ich mal auf’s ATV und fahre mal eben die Waldwege in der Gegend ab, nur so zur Sicherheit.

Naja, ich musste gar nicht lange fahren, da hab ich schon die Flammen gesehen, durch den Wind ist aber alles von uns weggedrueckt worden und daher hab ich nichts gesehen und gerochen.

Hab dann gleich die Feuerwehr gerufen und versuchte denen zu erklaeren, wo es ist und das ich die unten am Briefkasten mit der Hausnummer treffen wuerde.

Die Tante am Apparat hat das ueberhaupt nicht gepeilt und zum Glueck kam ca. zur gleichen Zeit eine Meldung von einem Ueberwachungsflugzeug (da wir hier ja monatelang keinen Regen hatten, waren einige Feuer in der Gegend ausgebrochen) und die freiwillige Feuerwehr wurde informiert.

Ich bin sicherheitshalber trotzdem mit dem ATV runter, hab Frank noch auf der Arbeit angerufen und gesagt er soll sofort kommen, denn ueber unsere kleine Bruecke passt ja kein Loeschfahrzeug und der Alternativweg ueber die Kiesgrube wurde von uns ja mit Felsbrocken abgesperrt (auf wunsch der Gesellschaft, der das Gelaende gehoert) damit die ATV Fahrer dort nicht Unfug treiben.

Naja, ich also runter und das Tor aufgemacht, da kamen schon die ersten Fahrzeuge von unserer kleinen freiwilligen Feuerwehrstation um die Ecke gefahren und jemand vom Forstamt gleich hinterher. Da niemand wusste, wo sie mitten im Wald hinsollten, bin ich also vorgefahren und da die Kiesgrube ja noch immer abgesperrt war, mussten wir erstmal alle bei uns ueber die Bruecke.

Ich die also alle die ca. 4 km durch den Wald gefahren (da war es dann ca. 17 Uhr) und der vom Forstamt drueckte mir dann eine Rolle mit Neonband in die Hand und meinte, ob ich den Weg kennzeichnen koennte, damit die Leute ueberhaupt bis dahin finden wuerden.

Naja, ich bin dann also los wieder runter und hab alles abgesteckt, aber auch unten, wo ein Posten stand bescheid gesagt, dass Loeschfahrzeuge nur geradeaus ueber die Kiesgrube fahren sollten und die gleich offen waere.

Die Loeschfahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr sind alle ziemlich klein, aber, wenn die voll sind wiegen die natuerlich auch einiges.

Da der Weg hoch bis zur Brandstelle nur ein voellig ueberwachsener, einspuriger, holpriger Forstweg ist, mussten nachkommende Feuerwehrleute bei uns an der Gabelung parken und ich habe die mit dem ATV alle hochgeschuttelt.

Und da man mit den Loeschfahrzeugen (inzwischen waren es drei an der Zahl) nicht bis as Feuer kam, wurde ein Auffangbecken aufgebaut und befuellt, wo die Feuerwehrleute dann mit ihrem Wasserrucksack ran sind und diese befuellt haben, um dann ca. 1  km bis zur Brandstelle durch den voellig zugewachsenen Wald zu brechen.

Ich hatte gerade einen neuen Feuerwehrmann abgesetzt, da kam die Durchsage, dass ein Loeschfahrzeug an unserer kleinen Bruecke eingebrochen und diese nicht mehr befahrbar waere !!! Da hatte ich zwar Allen mitgeteilt, dass sie ueber die Kiesgrube ohne Problem fahren koennten, weil das schoen breit und frei waere …..aber, irgendwo war die Infokette unterbrochen und die Loeschfahrzeugfahrer wussten davon nix.

Frank hatte es naemlich in der Rekordzeit von 19 min (sonst faehrt man ca. 40) von der Arbeit nach Hause geschafft und alles freigeraeumt.

Naja, ich habe also einen Einsatzleiter auf’s ATV genommen und wir sind dann erstmal zur Bruecke gefahren, wo einer der Loeschfahrzeuge zwar an einem Teil eingebrochen war, aber, es noch ruebergeschafft hatte. Ich konnte auch noch mit dem ATV rueber, aber, die Bruecke war abrissreif.

Das Pumpfahrzeug stand an einem Hang und versuchte gerade wieder irgendwie hochzukommen und ich hatte keine Ahnung, dass die eh versucht hatten, die ganze Zeit das Wasser von dieser voellig unzugaenglichen Stelle zu holen und schlug dem Einsatzleiter vor, dass sie zu uns kommen sollten, denn das waere ja gleich um die Ecke vom Brandherd und die Zufahrt waere problemlos fuer die Fahrzeuge moeglich.

Naja, also haben wir das ganze Equipment zusammen gepackt ich habe alle Fahrzeuge zu uns hochgeleitet und auch wenn die Leute ja alle aus der Gegend stammen, es wusste niemand wirklich, dass dort ein See waere, geschweige denn jemand wohnen wuerde. Das klappte ab da jedenfalls gut und das Feuer konnte eingedaemmt werden.

Dann brach aber die Nacht ein und da unsere freiwillige Feuerwehr nicht fuer Nachteinsaetze ausgestattet ist, duerfen die hier nicht nach Einbruch der Dunkelheit weiterarbeiten!!!

Also, packten die dann gegen 21 Uhr zusammen und meinten nur, dass es noch ein paar kleine Feuerherde gaebe, aber, es nicht so schlimm aussehen wuerde und sie am naechsten morgen um 7 Uhr wieder da waeren.

Naja, ein gutes Gefuehl  hatte ich nicht wirklich und so hab ich dann gegen 22.30 Uhr zu Frank gesagt, dass ich nochmal mit dem ATV hochfahren wuerde um zu gucken, wie der Stand der Dinge waere.

Unsere Tasche mit Papieren und ein paar Notwendigkeiten steht ja eh immer an der Tuer bereit fuer den Fall das wir mal einen schnellen Abgang machen muessen. Ist uebrigens reiner Zufall, dass auf meiner Tasche “Hotpack” draufsteht….hab ich erst gesehen, als mich jemand darauf ansprach 🙂

Frank meinte zwar, wir koennten eh nix machen, selbst wenn’s brennt, aber, der Wind hatte etwas gedreht und ich wollte mir etwas Gewissheit verschaffen, dass es bei den paar kleinen Herden geblieben war.

Er kam dann aber doch mit, ich habe mir noch ein paar Dinge, wie Taschenlampe und Messer eingepackt und dann sprangen wir auf’s ATV und sind losgefahren. Wir waren noch keine 500 Meter Richtung Hauptbrandstelle gekommen, da sahen wir ploetzlich lauter Autoscheinwerfer und beim Naeherkommen, ging vom ersten Fahrzeug die Scheibe runter und wir sahen dass das lauter Leute der freiwilligen Feuerwehr waren, die in ihren Autos sassen.

Die Fahrerin des ersten Fahrzeugs guckte uns total erleichtet an und meinte “Ein Glueck seid Ihr da! Wir sitzen hier schon die ganze Zeit und wissen nicht mehr, wo wir lang muessen und wie wir hier rauskommen”

Frank und ich konnten es erst gar nicht glauben, aber, die kennen sich in dieser Gegend nicht aus, sind fuer Nachteinsaetze nicht ausgeruestet und wer noch nie mitten in der Nacht in einem stockfinsteren Wald gestanden hat, kann sich nicht vorstellen, wie schnell man sich verirren kann, selbst am hellichten Tag!!

Naja, wir haben den Trupp dann durch den Wald bis runter an die Hauptstrasse geleitet und von dort wussten die Gestrandeten dann jedenfalls wieder wie sie nach Hause kommen.

Am naechsten Morgen waren alle wieder da und da der Wind wieder aufgefrischt hatte, waren ein paar neue Feuer ausgebrochen, die dann aber bis zum Nachmittag alle geloescht wurden.

Die Einsatzleiterin sagte mir dann noch, dass es in der Regel zwei – drei Tage dauert, bis ein Feuer sich nach einem Blitzeinschlag ausbreitet und das war dann genau der Zeitraum von dem Tag an, wo wir den Abend das Blitz und Donner Spektakel hatten.

Naja, am Samstag haben wir dann angefangen endgueltig aufzuraeumen und ueber Nacht hatten wir zum Glueck zu Auslaeufer eines Tropensturms von dem Hurrikan der ja unten in den USA gewuetet hatte und der uns ca. 60 mm Regen brachte, womit sich alle Braende in der Gegend hier erledigt haben duerften.

Frank und ich sind dann Sonntag zur Bruecke runter und haben angefangen sie abzureissen

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Der Nachbar auf dessen Grundstueck es hauptsaechlich gebrannt hatte, hat sich dann um die Bestellung fuer neues Holz fuer die Bruecke gekuemmert und am Mittwoch haben wir uns dann getroffen und ratzfatz eine neue Bruecke hingebaut.  Es fehlen zwar noch ein paar Kleinigkeiten, aber, wir koennen wieder ungehindert zu unserem Grundstueck kommen.

Also, Ende gut, Alles gut 🙂

Tierwelt

Ich bin wirklich froh, dass das gut ausgegangen ist und unsere tierischen Nachbarn haben uns dann auch wieder gezeigt, wie gut Natur fuer die Seele ist…

Es ist immer wieder toll anzusehen, wenn der Eistaucher “losrennt” um Anlauf fuer seinen Abflug zu finden.

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Was er da oben wollte, werden wir wohl nie herausfinden, aber, dieses ziemlich grosse Stachelschwein sass oben in einem Baumwipfel und ich koennte mich wegschmeissen ueber das Gesicht von ihm im letzten Foto….okay die Qualitaet ist nicht die Beste, aber man muss einfach lachen, oder ?

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Der Wasserstand ist noch immer sehr niedrig und unsere Bieber haben ihre Bauten verlassen und sind fuer dieses Jahr woanders hingezogen . Bei einer Spritztour mit dem Kanu ueber den See haben wir dann gesehen, dass der Eingang von diesem Bau komplett freilag und ich bin erstmal aus dem Kanu und habe mal die Kamera in den Bau gehalten um Fotos zu machen. Einmalige Situation, denn normalerwiese liegen diese Eingaenge unterhalb der Wasseroberflaeche! Und eines kann ich Euch sagen…..Puh, stinkt das in so einem Bau…..vlt. war ja aber auch die Wasserspuelung zum Bieberklo kaputt 😉

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Und dann natuerlich unsere taeglichen Besucher auf unserer kleinen Wildwiese…die zu beobachten, wie sie wachsen und herumspringen ist einfach nur besser als jedes Fernsehprogram 🙂

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Hier dann noch ein paar Impressionen, was die Natur sonst so fuer uns auf Lager hatte und es sind jetzt genau 7 Monate vergangen, seitdem unser Emmchen ueber die Regenbogenbruecke gegangen ist. Sie fehlt uns jeden Tag wie verrueckt und der Blog waere nicht komplett, wenn es nicht wenigstens ein Foto von ihr gaebe

Ich war den einen Tag am Feuerholz machen, da fiel mir diese Holzscheibe auf…..hab ich einfach nur zu viel Phantasie, oder seht Ihr auch ein Affengesicht  ?!

Wir kommen zum Ende

Wir hatten natuerlich bereits ein paar Kommentare wegen des Feuers und wie furchtbar es gewesen waere, wenn wir alles verloren haetten und wie gefaehrlich das Leben hier draussen doch waere.

Und was Letzteres angeht, da stimmen wir vollkommen zu….das Leben hier draussen birgt selbstverstaendlich ein anderes Risiko als in der Stadt, aber, wir waren und sind uns dessen voellig bewusst und so gut wie moeglich darauf vorbereitet.

Was die Sache angeht “alles zu verlieren”….auch wenn es mancher nicht glauben mag…..es ist nur ein Haus! Ich weiss gar nicht, wie ich es ausdruecken soll, aber, wenn es passieren wuerde, dann ist es halt so und wir wuerden einfach zu “Plan B” uebergehen.

Egal was im Leben passiert (und damit meine ich nicht nur unser Leben)…..es liegt nur an uns, aus dem, was das Leben uns bietet, etwas zu machen. Auch, wenn es manchmal nicht einfach ist….wir haben die Wahl!! Oft eine Schwierige, aber, eine, die nur WIR treffen. Nur wir sind fuer unser Leben und das was wir daraus machen verantwortlich .  Und wenn wir Eines gelernt haben….dann ist es, das Gesundheit ein Segen ist (den wir alle oft erst sehen, wenn’s zu spaet ist) und man wirklich wenig im Leben braucht um Gluecklich zu sein! Wir haben nur oft verlernt das zu Sehen… und zu Leben!  Habt Ihr schon einmal das Lied von Country Saenger Tim McGraw gehoert “Live like you were dying”…das trifft es gut!!

In diesem Sinne….hier ein sehr schoener Spruch den ich von John C. Maxwell geborgt habe ….

Wann war denn das letzte Mal, das Ihr etwas zum ersten Mal gemacht habt?

Passt gut auf Euch auf und Danke fuer’s vorbeischauen! Lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen und bis zum naechsten Mal 

 Eure restless-roots