Aug. 22, 2021 – A Blog to Relax and Smile

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Relaxing at sunrise

Hello Together,

Hope all is well with you and you’re “enjoying” the “back to normal” as good as possible!

I know there’d be a lot to say about vaccinations, elections, economy and emissions … and even more so about how people are changing and often not to the better 😦 But, maybe it’s just me?!

That’s why I’ve decided to give you the update you’ve been waiting for and keep this post really short and fun … Bugsy and Natures Beauty 🙂


Bugsy

The little man is still adapting to new situations and working with a dog with his background is certainly new and challenging and we’re learning from him too.

Having him here certainly also showed us that the past 1 ½ years without a dog after Emmy left us were important, but also proved that we are “dog people” and don’t mind adapting our lives to have a dog around.

He’s been in and out of the vet’s office as the “upset stomach” which the adoption organization tried to convince us was causing the constant diariaah, sending us on a wild goose chase switching foods and telling us to be patient. Our request to take him to a vet was denied and instead we were told that this was normal for those rescues. Well, the day after we adopted him I had a vet appointment and it turns out that he (although over vaccinated and full of all kind of preventive treatments) still had Guiardia and is on antibiotics for the past weeks.

It’s getting better and despite the “poop problem” he’s gained more than 8 pounds and got almost 6 inches taller!

He’s a fun little guy, fast and willing to learn, sits, stays, lays, fetches, heels, gives paw and I take him with me wherever I can and expose him to everything imaginable, trying to desensitize him as good as possible.

He loves people which we are used to from Emmy, but he also likes to swim and loves other dogs … which neither Emmy nor our other dog before, Rottweiler Lilly, did! So, this is really new and something we have to get used to 😉

Next week  he’s up for his first recall class … it’s hard to train a dog properly if you don’t have the necessary distraction and that’s something we really have to get him used to do among other dogs.

So, for him it’s gonna be “off to school” too  😉


The other thing that took our minds off all of the work and things going on in the world are our surroundings. And as I know that you all enjoy them too I’ll leave it at that and here we go without further ado 🙂


Coming to the End

We hope that you all are standing strong, stay happy and healthy and would like to thank you for taking your time to stop by for a visit here 🙂

See ya soon and only the best from us to you – your restless-roots


Deutsche Version

22. Aug. 2021 – Ein Blog zum Entspannen und Laecheln

Hallo Zusammen,

Wir hoffen, dass es Euch Allen gut geht und Ihr den Weg zurueck zum “neuen Normal“ so gut es geht „geniessen“ koennt!

Ich weiss, es gaebe eine Menge ueber Impfungen, Wahlen, Wirtschaft und Emissionsausstoss zu sagen … und, mehr noch dazu, wie die Menschen sich veraendern und oft nicht zum Besseren … aber, vielleicht sehe ich das ja auch nur so ?! 😦

Darum habe ich mich jedenfalls heute entschlossen, Euch nur die Updates zu liefern, wofuer die meisten sich bestimmt interessieren und mich ansonsten kurz zu fassen … also, geht’s um: Bugsy, ein bisschen Emmy und Naturfotos 🙂


Bugsy

Der kleine Mann hat sich gut eingelebt, aber, muss sich noch an so manch neue Situation gewoehnen, was fuer einen Hund mit seiner Vergangenheit manchmal nicht so einfach ist und … wir lernen auch viel von ihm!

U. a. das die letzten 1 ½ Jahre seitdem Emmy nicht mehr da ist, es zwar gut war, dass wir uns diese Zeit genommen haben, aber definitiv „Hundemenschen“ sind, denen es nichts ausmacht, Ihr Leben mit Hund zu planen.

Er war inzwischen auch oft beim Tierarzt, da er, seitdem er hier ist, permanent Durchfall hat, von dem die Tierrettungsgesellschaft uns versucht hat zu ueberzeugen, dass alle Hunde den wegen des Stresses haben und wir Geduld haben sollten. Sie schlugen alle moeglichen Futterversuche vor, haben aber einen Arztbesuch abgelehnt. Na ja, am Tag nachdem wir ihn adoptiert hatten, waren wir sofort beim Arzt und, obwohl er, wegen des Transports, bis unter die Haarwurzeln geimpft und mit allen moeglichen Entwurmungsmitteln behandelt worden war, stellte sich bei der Stuhlprobe heraus, dass er Giardien (eine Wurmart) hat und nun seit 2 Wochen mit Antibiotikum behandelt wird.

Es wird nun langsam aber sicher besser und wir haben uns nicht zu grosse Sorgen gemacht, denn, trotz des Durchfalls hat er fast 4 kg in den letzten 7 Wochen  zugenommen und ist fast 16 cm gewachsen!

Er ist wirklich ein lustiger, kleiner Kerl. Schnell, lernwillig, macht Sitz, Platz, Bleib, bei Fuss, Pfote und holt Stoeckchen und ich nehme ihn ueberall mit hin, um ihn so gut wie moeglich an alles zu gewoehnen und zu desensibilisieren.

Er liebt Menschen, was wir ja von Emmy gewohnt sind, aber, er schwimmt auch gern und mag andere Hunde … etwas, das weder Emmy, noch unser Rottweiler Lilly, mochten und somit auch fuer uns eine ganz neue Situation darstellt 😉

Naechste Woche haben wir uns fuer die Hundeschule angemeldet, um Rueckruf zu lernen … nicht, dass er das nicht hier zuhause schon macht, aber, dies unter Ablenkung und, wenn andere Hunde da sind, zu ueben … da muessen wir halt zu „Plan B“ greifen.

Also, muss auch Bugsy bald zur Schule … ohne Schultuete 😉


Emmy Buch

Ich moechte an dieser Stelle allen, die sich das Emmy Buch besorgt und dann auch noch eine Bewertung abgegeben haben, von ganzem Herzen danken!

Es sind Kommentare dabei, die mir wirklich die Traenen in die Augen getrieben haben, weil ich gesehen habe, dass diese Menschen das Buch genau so verstanden haben, wie ich versucht habe, meine Empfindungen auszudruecken. Hier ein paar Beispiele:

Selten so ein beeindruckendes Hundebuch gelesen. Es ist in jeder Zeile voller Liebe, die die Autorin ihrem Hund entgegenbringt und die der Hund tausendfach zurückgibt. So etwas hört nie auf und füllt auch das Herz des Lesers mit ganz viel Freude. Zusätzlich erfährt man, was die Tiertherapie mit alten oder kranken Menschen macht. Sie ist ein Segen für alle, die das in einer Leidenssituation erfahren dürfen …Ursula S.

Wir haben dieses Buch gekauft, da wir Halter eines BM- Welpen sind und überlegen, wie wir ihn später auf eine gesunde Art auslasten können. Dieses Buch um das BM- Mädchen Emmy ist einfach nur herzergreifend geschrieben, die Geschichten darin fast unglaublich. Wer Hunde und vorallem BM mag, dem wird Emmy ganz schnell ans Herz wachsen. Für die letzten 25 Seiten habe ich daher auch sehr lange gebraucht, da das unausweichliche Ende immer näher rückte. Ich kann Emmy’s Geschichten nur empfehlen, denn sie hat es einfach verdient, dass wir Menschen sie kennenlernen.Lars J.

Ich versuche das Buch auf meine, sehr unprofessionelle und auf mangelndes Wissen beruhende  Weise, weiter zu vermarkten und bin jedem, der es weiterempfiehlt, oder, als Geschenk weitergibt, unendlich dankbar. Wer mich ein wenig kennt, weiss auch, dass es mir dabei nicht darum geht Geld zu verdienen, denn, die Verdienstmargen bei Buechern sind laecherlich und wenn man, wie ich, das Buch im Selbstverlag rausbringt, dann ist es fraglich, ob man die Kosten dafuer ueberhaupt rausbekommt, vielmehr geht es darum, die „tierisch/menschliche“ Seite von dem, was Emmy und „ihre Menschen“ zusammen erlebt haben und, die einfach das Herz beruehren, zu versuchen, Aussenstehenden naeherzubringen. Und vielleicht dadurch das Thema „Therapietiere“ irgendwann zu unserem Alltag gehoeren zu lassen!

Also, wenn Ihr jemanden kennt, von dem ihr meint, den koennte dieses Thema interessieren … es ist ein schoenes Geschenk und die Geschichte kommt von Herzen.

Danke 🙂 !

Link zum Shop


Wie immer, gab und gibt es hier reichlich Arbeit und manchmal wuenscht man sich einfach mal einen freien Tag … aber, da das nicht geht, sind wir doch mehr als froh, das wir einfach nur vor die Tuer treten muessen und dort alles finden, was wie ein Kurzurlaub wirkt 😉 Und da wir wissen, dass Ihr das auch moegt, kommen wir, ohne weitere Worte, zu den Naturfotos der Woche 🙂


Wir kommen zum Ende

Wir hoffen, dass Ihr alle ein schoenes und erholsames Wochenende habt und danken Euch dafuer, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, hier vorbeizuschauen 🙂

Lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen & passt gut auf Euch auf – Eure restless-roots

July 25, 2021 – Sometimes “failing” is a good thing!

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Hello Together,

I hope you’ve been doing well and have had a chance to enjoy things going back to some kind of “normal”!

We’ve had things planned out and thought we were on track, but then something happened and although we tried so hard to focus on facts and details trying really hard only to stick to our plan … we failed.

But did it ever happen to you that although you failed, it just felt so right and good ?!

Well, we failed miserably, but it comes with laughter and just that warm feeling in our hearts, because we are “foster fails” 😉


Bugsy

Yes, the little guy who was supposed to stay with us for a while, get settled and prepared for his new forever home, grabbed a piece of our hearts and just wouldn’t let go. And for those of you who might not know the story, here’s a link to that blog post.

We still didn’t want to listen though, rather kept reminding ourselves that we had plans for the near future that would mean not being able to take care of him as we usually would.

Everybody who met  him and us together on the other hand said they couldn’t believe how attached this little guy was to us and how remarkable his improvement was considering us only having him for a couple of weeks and that we’d seem to be the only ones not realizing that this pup was meant to be with us.

We understood what people were saying and deep inside we felt it too, but just wanted the best for this little dog that has already endured so much.

It was actually when some friends said that they understood why we were hesitating, but shouldn’t forget, no matter where Bugsy would find a forever home … there was so no thing as a “perfect” home. There would always be something were adjustments and compromises would have to be made and if, as in our case, this would mean that he might have to travel in a plane once a year for a couple of hours, but therefore spend every other single minute with us, the people he’d trust and be so attached to … well, that would be a no brainer to them.

There was a person who was interested in adopting him too, but I learned that she’d be at work every day for 6 hours and he’d be crated for that time, she had a busy social life, where he’d have to stay alone, and he’d be in a crate overnight. Don’t get me wrong, there’s nothing wrong with crating a dog! It’s a great, safe place and I crate train our dogs too. But they don’t have to spend the majority of their days in there.

So, Frank and I sat down debating about what to do and I admit, Bugsy sitting in front of us looking from one to the other the whole time as if he knew what this was about, didn’t help … or it did, depending from which point of view you see it 😉

The match ended : Frank and Manuela = 0, Bugsy = 1 (won …pun intended 😉 )

We don’t know yet how we’re going to deal with what we’ve originally planned for the future, but hey, if there’s one thing we’re really good at it’s pivoting our lives 😉

He’s still a challenge, makes us wonder and brought back some much needed laughter … so it’s safe to say that he needs us, as much as we need him.

Welcome to the family Bugsy


Pipe

And there is this other little miracle that happened this week … do you still remember when we saved the little gosling we named Pipe? Here’s a link to that blog post and here’s the video we had made.

So, we had dropped off Pipe at Hope for Wildlife and received a number where we could contact them three month later to see what has become of him.

Those three month were over on Monday July, 19 and I had marked my calendar so I wouldn’t forget to contact them.  But when we got up in the morning and looked out on the lake, we couldn’t believe it … there was a Canada goose paddling up and down right in front of the house!

I sat down immediately and sent an email to the “outcome” center there, submitted the number that they had assigned to Pipe, asked what had become of him and told them about the lone, grown Canada goose on the lake.

The immediately wrote back …

“Hello Manuela,

This young gosling was examined by our medical team upon arrival and appeared to be in good condition. She was transferred to our duckling & gosling nursery where she grew up alongside many other geese her age. The flock proceeded to our outdoor gosling unit once they grew bigger and developed their feathers and spent several weeks out there learning to swim, preening, and fly. Finally, the flock of geese was released back to the wild!

Thank you so much for helping this little one in her time of need! She now has a new family and is free 🙂 The gosling you saw was likely not her, as she is quite a bit bigger now and was released with a flock in Porters Lake, and the flock tends to stick together. But you never know, it’s possible she returned to where she was born.”

Well, we don’t have a clue if it’s really her, but why does a single Canada goose show up here every morning, swim up and down in front of the house and then disappear only to return next morning?

It’s weird, but we like to think it’s Pipe coming back to say “Hello” 🙂


Coming to the End

So, this blog was all about these two animals.

Both rescues.

Both having touched our hearts when these were broken for the past year.

One returning just to say “Hi”

 the other, being part of our pack now.

The void in our hearts that Emmy left, can’t be filled by him. But that’s okay.

Family photo at the Grand Canyon

Thanks for stopping by, stay safe and only the best from us to you – your restless-roots 🙂


Deutsche Version

25. Juli 2021 – Manchmal tut es gut zu “Versagen”

Hallo Zusammen,

Ich hoffe, dass es Euch gut geht und Ihr schon die Gelegenheit hattet, das “neue normal” ein wenig zu geniessen!

Wir hatten ja schon einige Dinge die wir hier geplant hatten, angefangen umzusetzen und lagen ja eigentlich gut im Plan. Haben versucht zielgerichtet zu arbeiten und wirklich nur so zu funktionieren, wie es der Verstand uns sagte … und haben volle Lotte versagt.

Aber, ist es Euch schonmal so gegangen, dass etwas, was Ihr Euch vorgenommen habt, voellig daneben gegangen ist, aber, es sich dabei einfach nur gut und richtig angefuehlt hat?!

Na ja, wir haben klaeglich und auf ganzer Linie bei dem was wir uns vorgenommen hatten, versagt, aber, uns dabei so wohl wie lange nicht mehr gefuehlt und bekennen nun mit einem Lachen im Gesicht, das wir als „Pflegeeltern“ voellig ungeeigent sind 😉


Bugsy

Ja, der kleine Kerl, den wir aufgenommen hatten, damit er erstmal nach der Rettung von den Bahamas (wer die Geschichte noch nicht kennt, hier der Link zum letzten Blog) erholen konnte, den wir auf ein neues, permanentes Zuhause vorbereiten sollten, hat sich ganz still und leise einen Platz in unseren Herzen erobert.

Wir haben wirklich die letzten Wochen versucht, nur unseren Verstand einzusetzen, uns daran zu erinneren, dass wir noch ein paar Plaene haben, die uns, nach unserem Standard, nicht so um kuemmern lassen wuerden, wie wir es erwarten wuerden.

Jeder, der uns allerdings mit ihm zusammen getroffen hat, meinte aber, dass es unfassbar waere, wie sehr er an uns haengen wuerde und, nach all dem was er hinter sich hat und in welchem Zustand, koerperlich und seelisch, er hier vor drei Wochen angekommen war, wie er sich in der kurzen Zeit entwickelt haette und ob wir nicht mitbekommen wuerden, dass dieser Hund fuer uns bestimmt sei?!

Wir verstanden ja, was Alle meinten, und tief im Innern fuehlten wir ja auch so, aber, wir fanden, dass er mehr verdient hat, nachdem er schon so viel mitgemacht hatte.

Es war, als uns Freunde dann sagten, dass sie unsere Bedenken und Vorstellungen vom “perfekten Leben” fuer Bugsy nachvollziehen koennten, wir sollten aber nicht vergessen, dass, egal wo sein neues Zuhause sei, es niemals “PERFEKT” sein wuerde. In jedem Haushalt wuerde es etwas geben, wo Kompromisse eingegangen werden muessten und, wenn das, wie in unserem Fall, bedeuten wuerde, das er hin und wieder mal fuer ein paar Stunden in einem Flugzeug verbringen muesste, aber, ansonsten immer mit uns zusammen sein koennte, also, den Menschen, zu denen er inzwischen so viel Vertrauen aufgebaut haette, dann braeuchten sie nicht lange darueber nachdenken, welches Zuhause fuer ihn richtig waere.

Es gab ja auch eine Dame, die daran interessiert war ihn zu adoptieren! Ich erfurh aber, dass sie jeden Tag zur Arbeit gehen muesste und er dann fuer 6 Stunden in seiner Hundebox bleiben muesste, sie einen Sohn haette, mit dem sie immer zum Fussballtraining und –spielen muesste, wo er dann auch nicht mit koennte und, ebenso wie nachts, dann wieder in der Transportkiste allein bleiben muesste.  Versteht micht nicht falsch, ich bin ein absoluter Befuerworter von Hundeboxen! Es ist ein toller, ruhiger und sicherer Platx fuer einen Hund und all unsere Hunde haben ihre Boxen geliebt. Aber, sie muessen nicht den Grossteil ihrer Tage darin verbringen!

Also, setzten Frank und ich uns hin, waegten das Fuer und Wider hin und her ab und ich gebe zu, dass Bugsy, der die ganze Zeit vor uns sass und uns abwechselnd, wie bei einem Tennismatch, beobachtete, als ob er wuesste worum es ging, nicht gerade hilfreich war … na ja, oder doch, je nachdem von wessen Standpunkt man es aus betrachtet  😉

Das Ende vom Lied: Bugsy gewann das Match nach Punkten 🙂

Wir haben noch immer keine Ahnung, wie wir all das Regeln werden, was jetzt auf uns zukommt, aber, wenn es eine Sache gibt, bei der wir gut sind und woraus eigentlich ja unser ganzes Leben besteht, dann ist es Improvisation 😉

In manchen Bereichen ist er noch immer eine Herausforderung, bringt uns zum Ueberlegen, aber, hat auch das Lachen in unseren Alltag wiedergebracht … also, kann man mit Sicherheit behaupten, dass er uns genauso braucht, wie wir ihn.

Willkommen in Deiner neuen Familie Bugsy 🙂


Pipe

Dann gibt es da noch dieses andere, kleine Wunder, dass diese Woche passiert ist … koennt Ihr Euch noch daran erinnern, dass wir vor ein paar Monaten das kleine Gasekueken, das wir “Pipe” nannten, gerettet hatten? Falls nicht, hier der Link zu dem Blogpost und auch das Video, dass wir erstellt hatten.

Na ja, wir hatten Pipe ja bei einer Wildtierrettungsstation abgeliefert und dabei auch eine Nummer erhalten, wo wir uns drei Monate spaeter melden koennten, falls wir wissen wollten, was aus dem kleinen Kerl geworden ist. Und, natuerlich wollten wir das!

Die drei Monate waeren am 19 Juli rumgewesen und ich hatte mir den Tag auch im Kalender vermerkt, damit ich es nicht vergessen wuerde, mich dort zu melden.

Letzen Montag war es also soweit und als wir morgens aufstanden und aus dem Fenster auf den See sahen, dachten wir, uns trifft der Schlag … da war eine ausgewachsene Canada Gans, die vor dem Haus hin und her paddelte!

Ich habe mich natuerlich sofort hingesetzt und die Wildtierstation angeschrieben, die Nummer, die man Pipe gegeben hatte vermerkt und gefragt, was eigentlich aus ihm geworden war und auch gleich berichtet, dass eine ausgewachsene Canada Gans, heute bei uns aufgetaucht waere.

Ein paar Stunden spaeter haben die auch tatsaechlich gleich geantwortet und teilten mir Folgendes mit:

„Hallo Manuela,

das Gaensekueken wurde nach Ankunft von unserer medizinischen Abteilung untersucht und war in gutem Zustand. Es war ein Weibchen und wurde dann zur Aufzuchtstation gebracht, wo sie mit anderen Gaesekuekenwaisen in ihrem Alter aufwuchs. Als diese gross genug waren, wurden sie im Aussenbereich untergebracht, wo sie dann lernten zu schwimmen, fressen und fliegen. Schliesslich wurden sie dann wieder in die Freiheit entlassen.

Vielen Dank fuer Deine Hilfe, fuer das kleine Kueken dagewesen zu sein, als sie Hilfe brauchte. Sie hat nun eine neue Familie und ist frei!Wir gehen eigentlich davon aus, dass sie es nicht sein koennte, die bei Euch aufgetauchst ist, denn sie wurde mit der ganzen Gaeseschar in Porters Lake (das ist ca. 150 km von uns entfernt) freigelassen und normalerweise bleiben die Gaese zusammen. Aber, sicher kann man sie sein, vielleicht ist sie ja auch an den Ort, wo sie geboren wurde, zurueckgekehrt!“

Wir haben keine Ahnung, ob sie es nun ist, oder nicht, aber, warum sollte eine einzelne Canada Gans hier auftauchen und seit Montag jeden Tag in der Frueh bei uns vor dem Haus auf und ab schwimmen … jeden Morgen!?

Ist schon komisch, aber, wir finden den Gedanken, dass „Pipe“ zurueckgekommen ist, um noch eine kleine Zeit hier zu verbringen, bevor sie auf die grosse Reise in den Sueden geht, einfach nur schoen 🙂


Wir kommen zum Ende

So, dieser Blog war nun nur ueber diese zwei Tiere, Bugsy und Pipe.

Beide aus dem Bereich der Tierrettung.

Beide haben unser Herz beruehert, das im letzten Jahr einfach nur zerbrochen war.

Ein Tier kam zurueck, um einfach nochmal „Hallo“ zu sagen.

Ein Tier ist nun Teil unseres Rudels

Das fehlende Teil in unseren Herzen, das Emmy hinterlassen hat, kann er nicht ersetzen.

Aber, das ist Okay!

Die Drei Musketiere am Grand Canyon

Vielen Dank, dass Ihr Euch wieder die Zeit genommen habt, hier vorbeizuschauen, lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen und bis zum naechsten Mal …

nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots 🙂

 Kleiner Nachtrag noch von mir:

All denen unter Euch, die sich das Emmy Buch besorgt haben … vielen, vielen Dank fuer Euer Interesse an Emmchen und Ihrer Geschichte! Die wundervollen Bewertungen und Eure Unterstuetzung bedeutet mir mehr als ich sagen kann !

Taschenbuch

Hardcover

E-Buch

Versand innerhalb Deutschlands ueber den Verlag ist kostenlos.

July 11, 2021 – Dog Fostering – A Whole New Experience!

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Hello Together!

I hope you’re all doing well and enjoying the (very) slow return to the new kind of normal!

Around here the days (and nights ) have changed due to our potcake  😉 And in case you have no clue what a “potcake” is, here’s the link to the last blog post that should bring you up to speed 🙂


Bugsy

Last time we were preparing a bit for our foster puppy, but besides this enclosure we actually didn’t do much … and we’ve already taken it down again, because besides the crate, we don’t need it.

For the organization that made this rescue from the Bahamas happen it was the third time and on this flight 70 dogs and 120 cats from shelters and kill stations. Of course this meant that a lot of people would be at the airport and as we all not only drove there to pick up our fosters, but be provided with food for the first couple of weeks, there was some help needed.

For Frank and me it was a no brainer to offer our help as we think this is part of recuing, but quickly found out that this was only us. I mean when it came to helping unload the trucks with the food to give out to the foster parents there where some people who offered to help. And I’d say it was a “sign” that the first bag I grabbed held my name  🙂

But when it came to cleaning the 70 transport boxes the dogs had been in, and I don’t want to get into details on what they looked like after those scared dogs had spent the past 14 hours in there, the few people who had offered to help, weren’t to be seen anywhere anymore 😦

We had also brought our own cleaning materials and just went to work in the airport hanger, grabbing one kennel after the other and doing what had to be done and after 1 ½ hours all 70 kennels were ready to go again.

It was a bit of a frenzy anyhow out there people all excited and anxious, but never having been a part of something like this before myself, was stunned when I saw the dogs. The cats stayed in their crates and were just picked up, but the dogs were so scared, confused and some just completely shut down and had to be pulled out of the crates. Some of them covered in poop and pee, so we did clean them up a bit before we gave them to their fosters. Others so traumatized that they actually wouldn’t walk and had to be carried.

Because of all of the cleaning we were the last people around and when we finally looked out for our foster dog, someone held the little paralyzed puppy in his arms and it was such a sad sight. I told Frank to take him and go out to just get away from all of the noise while I cleaned the last couple of kennels. When I was done and came out of the hanger I heard a woman say “Oh my, this is just such a sweet sight, can I take a picture?”

And when I looked around what she meant I saw Frank just sitting on the ground in the middle of the huge empty parking lot with our puppies head tucked under Franks face and both not moving an inch.

Although I’ve had dogs around me for most of my life and due to my work as a dog behavioral therapist seen a lot of different kinds of challenges that dogs had … this is a whole new ballgame!

These dogs are like creatures from another planet and of course each and every one of them cope differently with their new life.

But with Bugsy, he was scared of everything and no wonder … he’d never heard the wind in the trees, was raised on a concrete floor in the shelter and freaked out when his feet touched grass the first time. Almost dropped dead when the first bird chirped and flew over his head and I could go on and on with this.

But, I’ve also never seen a dog try so hard to overcome these obsticles, offer us his full trust and just trying to leave behind him what he’s endured. And seeing the scars, bit wounds and calluses on this only 4 month old dog … man, he’s been through a lot!

He’s made me throw everything I thought I knew about dogs over board and start to think out of the box to make him understand this whole new scary world.

It’s only been two weeks since we picked him up at the airport and he still has a long way to go, still doesn’t want to go out when it’s dark, jumps at each and every noise, loves to meet people, but gets so submissive that he has that little “fear tinkle” coming out …. But hey, he’s getting there and even makes us see our surroundings with different eyes, not speaking of the laughs we get watching this adorable little Potcake with the heart of a lion.

We’re working hard to give him the best possible basics for him to succeed in the forever home we hope he’ll get soon as this little guy has stolen our hearts and will make someone a great companion 🙂


Emmy

Speaking of hearts … there’s not one day I don’t think about Emmy, but I’m happy to say the I just published the German edition of the “Emmy book” 🙂

It’ll take a bit until I’ve translated it, but I’m working on it and will give you an update as soon as it’s available!


Coming to the End

This really was an “all about dogs” blog, but I hope you had some fun and if you have any questions about fostering or adoptions please let me know! I’d love to help more people getting the awesome experience we’re having thanks to this while also helping an animal in need 🙂

Thanks so much for your time and we hope you’ll have a wonderful weekend ahead of you!

Enjoy life and only the best from us to you – your restless roots 🙂


Deutsche Version

11. July 2021 – Pflegehund und Emmy Buch … Der etwas andere Blog!

Hallo Zusammen!

Hoffentlich geht’s Euch Allen gut und Ihr geniesst die langsame Rueckkehr ins neue “normale” Leben!

Hier haben sich die Tage (und Naechte) aufgrund unseres Potcakes geaendert 😉 Und falls Ihr nicht genau wisst, was ein Potcake ist, hier nochmal der Link zum letzten Blog, wo Ihr mehr dazu erfahren koennt 🙂


Bugsy

Letztes Mal haben wir uns ja noch auf unser Pflegekind vorbereitet, aber bis auf die Unterkunft, konnten wir nicht viel tun.

Die Gruppe von Freiwilligen, die sich nun zum 3. Mal dieser Aufgabe widmete, hatte fuer diesen Transport 70 Hunde und 120 Katzen, die aus Tierheimen oder Toetungsstationenn kamen, zusammenbekommen. Das bedeutete natuerlich auch, dass sich am Flughafen mehr als 400 Leute einfanden, denn viele kamen mit der ganzen Familie, um ihre Pflegetiere in Empfang zu nehmen. Da die Organisation fuer alle Tiere auch das Futter fuer die ersten Wochen bereitstellt, hatten sie im Vorfeld gefragt, ob ein paar von uns Pflegefamilien vielleicht beim Ausladen und verteilen des Futters helfen wuerden.

Fuer Frank und mich war das eigentlich voellig klar, dass man mithilft, fanden aber schnell heraus, dass das offensichtlich von Anderen nicht als selbstverstaendlich angesehen wurde. Als es darum ging, das Futter auszuladen, waren allerdings ein paar Leute anwesend und ich sah es natuerlich wieder als ein „Zeichen“, als, die erste Tuete, die ich griff und ausladen wollte, meinen Namen trug 🙂

Aber, als es dann darum ging, die 70 Transportboxen der Hunde zu reinigen (die Katzen wurden samt Kiste verteilt), hatten es alle eilig mit ihren Pflegehunden nach Hause zu kommen. Die Tiere hatten locker 14 Stunden darin verbracht, uebereinander in dem kleinen Flugzeug gestapelt und waren total veraengstigt … was das fuer Auswirkungen auf Magen, Darm und Blase hat … na ja, da braucht man nicht viel Phantasie um sich auszumalen, wie die Kisten innen aussahen und warum Frank und ich ploetzlich allein dastanden.

Fuer uns ist es aber so, dass das einfach dazugehoert, wir hatten sogar unsere eigenen Reinigungs- und Putzmittel eingepackt und 1 ½ Stunden spaeter, waren die Boxen wieder blitzblank und fertig fuer den naechsten Transport.

Ausserhalb des Flugzeughangers ging es natuerlich drunter und drueber, weil all die Leute ganz gespannt auf ihre Tiere warteten. Da wir selbst sowas auch noch nie mitgemacht hatten, waren wir allerdings sprachlos, als wir die Hunde nun „live“ erlebten. Diese waren teilweise so verstoert, dass sie nicht aus den Boxen wollten, die fuer die letzten 14 Stunden ihr kleiner Hafen der Sicherheit waren und ein paar mussten herausgezogen werden.  Manche waren von ihren eigenen Faekalien besudelt, also saeuberten wir sie bestmoeglich, bevor wir sie an ihre Pflegefamilien uebergaben. Andere waren wieder so traumatisiert, dass sie nicht laufen konnten und getragen werden mussten.

Aufgrund des Putzens, waren wir so mit die letzten Leute vor Ort, und als wir uns dann irgendwann nach unserem Pflegehund umsahen, sahen wir jemanden, der einen kleinen, voellig veraengstigen Hund auf dem Arm hielt. Dieses traurige Buendel war dann also unser, namens Bugsy. Ich sagte zu Frank, dass er ihn schon einmal in Empfang nehmen und aus dem lauten Flugzeughanger bringen sollte, waehrend ich noch ein paar Transportboxen reinigen musste. Als ich dann fertig war, aus dem Hanger ging und nach Frank Ausschau hielt, hoerte ich eine Frau sagen „Ach Du meine Guete, was fuer ein herzerweichender Anblick! Darf ich ein Foto machen?“

Als ich mich umdrehte und ihn ihre Richtung sah, verstand ich auch was sie meinte. Frank sass auf dem Boden des riesigen, nun verlassenen, Flughafenparkplatzes, den Kopf vornuebergebeugt, mit dem kleinen Hund, der seinen Kopf an seinen gelehnt hatte und beide ganz einfach so dasassen ohne sich einen Zentimeter zu bewegen.

Ich habe Hunde und andere Tiere fast mein ganzes Leben um mich gehabt und ja auch waehrend der Arbeit mit den Hunden meiner Kunden, so Einiges gesehen was die Herausforderungen angeht, die Hunde so haben koennen … aber, das hier war eine ganz andere Hausnummer!

Diese Hunde sind wie Kreaturen von einem anderen Planeten und natuerlich geht jeder von ihnen mit dieser neuen Situation auf ganz eigene Art um. Je nachdem natuerlich auch, was er von seinem Umfeld vermittelt bekommt.

Mit Bugsy war es so, dass er sogar Angst vor seinem eignen Schatten hatte und wen wundert es auch … Er hat noch niemals den Wind in den Baumwipfeln rauschen gehoert, hat die 4 Monate seines Lebens nur in Zwingern mit Betonboden verbracht und wollte keinen Fuss auf unseren Kiesweg oder gar Rasen setzen und fiel fast tot um, als ein zwitschernder Vogel ueber seinen Kopf hinwegflog … und das sind nur ein paar der Dinge, die fuer ihn komplett ausserirdisch waren.

Aber, ich muss gestehen, dass ich auch noch nie einen Hund gesehen habe, der so hart an sich gearbeitet hat, um diese Aengste zu ueberkommen. Er hat sein volles Vertrauen in uns gesetzt und es bricht mir fast das Herz, wenn er mich ansieht und versucht etwas zu tun, was ihm solche Angst macht … und wenn es nur sowas ist, wie im Dunkeln draussen neben mir zu sitzen und den Lauten der Nacht zu lauschen. Ich kann es ihm aber auch nicht verdenken, wenn ich die ganzen Narben sehe, mit denen er uebersaeht ist und Liegeschwielen, die kein 4 Monate alter Hund haben sollte. Was muss dieser kleine Mann schon durchgemacht haben!

Sein Verhalten hat mich dazu veranlasst, alles, was ich sonst machen wuerde, zu vergessen und mir andere Wege einfallen zu lassen, wie ich sein Vertrauen in den Menschen und sein eigenes Selbstvertrauen aufbauen kann, damit er sich in dieser grossen, neuen Welt besser zurechtfindet und lernt, dass sein Leben jetzt gut ist und er Hund sein darf.

Es sind nun zwei Wochen seitdem er bei uns eingezogen ist und er hat noch einen langen Weg vor sich. Dunkelheit ist noch nicht sein Ding, bei Geraeuschen macht er einen Satz, will gern zu Menschen hin, ist aber so unsicher, dass, sobald sie ihn anfassen, eine kleine „Angstpfuetze“ entsteht … aber, wir haetten nie gedacht, dass er sich in der kurzen Zeit schon so positiv entwickelt und muessen zugeben, dass seine ganze Art auch uns dazu veranlasst, unser Umfeld mit anderen Augen zu sehen! Von dem Lachen, das dieser kleine „Potcake“  mit dem Herz eines Loewen, bei uns ausloest, wenn wir seine Kapriolen beobachten, mal ganz zu schweigen 🙂

Er und wir arbeiten jedenfalls hart daran, ihm die beste Grundlage zu verschaffen, damit er hoffentlich bald ein tolles, neues Zuhause finden wird, wo er seinen neuen „Menschen“ genauso das Herz stiehlt, wie er es bereits bei uns getan hat und denen er dann ein toller Weggefaehrte sein wird 🙂


Emmy

Das wir gerade von “gestohlenen Herzen” sprechen … es vergeht trotzdem kein Tag, an dem ich nicht an Emmy denke und mir bewusst wird, welch einen Platz Tiere in unserem Leben haben, aber auch, welche Verantwortung wir ihnen gegenueber haben!

Ich habe all meine Hunde geliebt, aber, Emmy … ich koennte hier so viel darueber schreiben, aber, das habe ich ja schon  😉

Ja, fuer die, die es noch nicht mitbekommen haben, hier nochmal ganz offiziell: Das Emmy Buch ist erschienen 🙂

Fuer diejenigen unter Euch, die sich dafuer interessieren, klickt hier zum Link fuer das E-Buch.

Wer lieber ein „richtiges“ Buch in den Haenden halten moechte, es ist auch

als Taschenbuch

und Hardcover erhaeltlich!

Falls Ihr Euch dafuer interessiert, tut Euch den Gefallen und bestellt direkt bei dem Verlag „Tredition“, denn, bei Amazon ist es zwar aufgefuehrt, aber erst in 4 – 6 Wochen erhaeltlich!!

Und, beim Verlag ist auch der Versand innerhalb Deutschlands kostenlos!

Nicht vergessen,  wer den „Bullmastiff nicht im Sack kaufen will“ … ja, dort gibt es auch eine Leseprobe und hier auch nochmals der kurze Trailer zum Buch

Denjenigen unter Euch, die es schon bestellt haben, an dieser Stelle meinen und Emmys herzlichsten Dank fuer Euer Interesse und Vertrauen … es bedeutet mir mehr als ich sagen kann!!!

Wir kommen zum Ende

Dies war ja nun mal wirklich ein Blog rund um den Hund, aber, ich hoffe, Ihr hattet trotzdem ein wenig Spass daran und solltet Ihr Fragen zu Hundeadoptionen oder Pflegestellen haben, lasst es mich nur wissen!  Ich wuerde gern Menschen, die sich einen Hund anschaffen wollen, aber Fragen oder Bedenken zu Hunden aus Rettungsstationen (und da ist es ja egal, aus welchem Land die Hunde kommen) haben, helfen, diese zu beantworten und einem Tier in Not ein tolles Zuhause geben!

Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt vorbeizuschauen und wir wuenschen Euch von ganzem Herzen ein hoffentlich erholsames und sonniges Wochenende!

Nur das Beste von uns fuer Euch – Eure restless-roots 🙂

Feb. 28, 2021 – Off-Grid “In House Kiln-Dry” and Which Water Filter Works for Us!

Hier geht’s zur deutschen Version

Hello Together,

So…how was your week ? Hope you were able to not only take in that what’s happening in the world will keep on going for a while, but also to appreciate having family, a loved one or a friend you can call your own…because if we have any of these…we’re already “rich”!

And so I’d like to start today with a shoutout to my family, friends and to you all who stop by and take your time to join us here every time!! I appreciate this more than I can say, so I’ll just leave it at “Thank You” 🙂


Some of you don’t follow us on social media so I wanted to share some photos of our own “off-grid indoor kiln-dry system”….yeah, if you don’t have everything at hand, you gotta work with what’s there 😉 And on a positive note…the usually quite low humidity in our house due to the woodstove, went up to a healthy percentage ….so, win win 🙂

Those piles of wood will actually become a bookshelf, wall decor, barstools and a dining table….maybe not so obvious yet, but if you see what Frank already made out of a couple of pieces of wood….believe me it’s gonna be nice ….and….I finally got to unpack the first box of books! Only another 200 or so to go, but for me this one box was the most important one…as now I feel as if this house is becoming my home 🙂


Speaking of “Home”….I don’t know about you, but here in Nova Scotia some of us deal with water problems. Not that we don’t have enough, but there is a lot of Arsenic, Uranium and other heavy, toxic metals in the ground. If, as in our case, you might have a drilled well that goes through a lot of rocks, it is likely that you might end up with some of these toxins in your water, not to speak of bacteria.

To get rid of the ladder the “go to” method  seems to be UV light filter systems. Only problem is the UV light filters are not able to filter out Arsenic , Uranium or other heavy metals. It’s even more complicated as my “water guy” told me.

If you don’t have really good filter systems set up before the water hits the UV light tube, especially Manganese and Iron will coat the sleeve and over time prevent the UV light of going through. Not only that, but if you get your water from a brook or lake bacteria might stick to small pieces of debris and that debris will prevent the UV light to kill the bacteria.

As most people feel really safe with their UV light systems they rarely check the sleeve or, if they should have them, the other pre-filter systems and that’s why they actually have more water tests with bad results from UV light filter systems!

We too need filters for our house as we have Arsenic, but as the UV filter only works for bacteria and the highly recommended Reverse Osmosis System uses a lot of power due to the way it works, our batteries would hardly handle it and the generator would have to kick in. So our friendly “water guy” did some research and came up with a special sand filter system that removes the Arsenic. It’s a lot cheaper than a Reverse Osmosis system and we just manually start the backwash cycles every 4 – 6 weeks when the sun shines (although it could be set up to start automatically!). The maintenance is similar to other systems….we just have to change the sand every 3-4 years ,instead of filters, so it’s actually a really good energy efficient and clean system that works great for our off-grid way of life…okay, with a little more “hands on” as we start the backwash cycle by hand …..but, that’s okay 😉


Well, enough of that, but I will keep on going about “water”….but this time it’s frozen and I hope you enjoy the following videos 🙂

And if you’re not into videos…..here some of the “Nature’s Ice Art” photos I was able to shoot…..I just love winter 🙂


Coming to the End

I hope you had some fun and wish you and your loved ones a wonderful weekend!

Thanks again for stopping by, take care, stay safe and enjoy life….it’s too short to waste a minute!

All the best from us to you – your restless-roots

PS. And here a little article that had been published this week about people in Nova Scotia who “Come from Away” 🙂


Deutsche Version

28. Feb. 2021 – Unser Off-Grid “In Haus Holztrocknungssystem” & welcher Wasserfilter bei uns funktioniert

Hallo Zusammen,

Na, wie war Eure Woche? Ich hoffe, es hat sich nicht alles nur darum gedreht, was so in der Welt los ist und augenscheinlich auch noch eine Weile so bleiben wird, sondern, Ihr auch Zeit hattet wirklich wahrzunehmen, dass Ihr Familie, geliebte Menschen, oder Freunde um Euch habt….denn, wenn Ihr auch nur irgendeinen davon habt, dann habt Ihr schon fast alles, was Ihr braucht!

Und somit moechte ich heute auch mal damit starten, mich bei meiner Familie, Freunden und Euch Allen, die Ihr Euch immer die Zeit nehmt hier vorbeizuschauen zu sagen, wie sehr wir dafuer dankbar sind, dass Ihr da seid und wie viel es uns bedeutet! Also, „Danke“ 🙂


Da manche von Euch nicht in den Socialmedia unterwegs sind, wollte ich gern nochmals eine paar Fotos teilen, die unser „Off-Grid Innenholztrocknungssystem“ zeigen ….ja, wenn’s nicht anders geht, dann muss man sich halt was einfallen lassen 😉 Und, da unsere Luftfeuchtigkeit aufgrund des Holzofens eh immer ein wenig niedrig ist, hat es noch den angenehmen Nebeneffekt, dass diese nun im Normalbereich ist  🙂

Diese Holzstapel und –abschnitte sollen uebrigens Buecherregale, Wanddekor, Barhocker und ein Esstisch werden….ist vlt. Noch nicht so ganz ersichtlich, aber, wenn man sieht, was Frank schon aus ein paar Scheiben Holz gezaubert hat….dann weiss man, dass das noch klappen wird. Hoert sich vlt. Seltsam an, aber, ich war ziemlich geruehrt, als ich nach fuenf jahren nun endlich einmal die erste Buecherkiste auspacken und einraeumen konnte. Noch warten so um die 200 Kisten darauf endlich ein Regal zu bekommen, aber, die erste Kiste war sowas wie ein Meilenstein fuer mich, dass aus diesem Haus nun ein Heim wird.


Apropos “Heim”…ich weiss ja nicht, wie’s bei Euch ist, aber in Nova Scotia gibt es schon Wasserprobleme. Nicht, dass wir nicht genuegend Wasser haben, aber, es hat oft hohe Anteile von Arsen, Uran und anderen Schwermetallen, die in den unteren Gesteinslagen vorhanden sind. Wenn man dann, wie wir, einen gebohrten Brunnen hat, wo der Bohrer durch eben diese Gesteinsschichten durchgeht, werden dann auch leider diese Schadstoffe freigesetzt, von Bakterien gar nicht zu reden.

Um Bakterien im Trinkwasser loszuwerden, werden ja immer mehr UV Lichtfilter eingesetzt. Das Problem ist nur, das diese Systeme eben nur Bakterien eliminieren und nicht Arsen, Uran oder andere Metalle. Wie mir mein „Wassermann“ neulich sagte, als wir auf das Thema zu sprechen kamen, ist es sogar noch komplizierter.

Wenn man nicht eine entsprechende Filteranlage gegen Schwermetalle gesetzt hat, die die Metalle schon entfernt, bevor sie auf die Roehre treffen, wo das UV Licht von Aussen augefuehrt wird, dann beschichten besonders Mangan und Eisen diese Roehre und ueber kurz oder lang geht kein UV Licht mehr durch. Nicht nur das, aber hier in Nova Scotia ziehen viele Haushalte ihr Wasser aus Baechen oder Seen und ohne entsprechende Vorfilter, koennen Baktieren an Kleinstpartikeln, die sich im Wasser befinden, haften bleiben und ziehen dann ebenfalls „unbestrahlt“ an der UV Anlage vorbei.

Da viele Menschen sich auf die vielbeschworene UV Anlage blind verlassen, sich kaum um die Filter in ihren Anlagen kuemmern und schon gar nicht nach dem Roehrchen gucken, haben sie dort, wenn sie mal einen Wassertest machen lassen, oft schlechtere Ergebnisse als mit herkoemmlichen Filteranlagen.

Wir brauchen auch einen Arsenfilter und da UV Anlagen in dem Fall eh nicht infrage kamen und die hochgelobte Umkehrosmoseanlage aufgrund ihrer Bauweise so viel Strom verbraucht, dass unsere Batterien das kaum schaffen wuerden und staendig der Generator anspringen wuerde, hat unser freundlicher „Wassermann“ ein wenig Recherche betrieben.  Das Ergebnis war eine spezielle Sandfilteranlage, die ebenfalls Arsen filtert. Nicht nur, dass sie preiswerter ist als die Umkehrosmoseanlage, sondern wir koennen sie von „Autopilot“ auf „Manuell“ umschalten und dadurch dann alle 4 – 6 Wochen wahlweise reinigen wenn die Sonne scheint. Wartungsarbeiten sind aehnlich die der anderen Anlagen, wir wechseln halt nur alle 3 – 4 Jahre den Spezialsand aus, statt der Filter. Es ist also ein wirklich energieeffizientes und umweltfreundliches System und funktioniert prima fuer den Off-Grid Bereich.


Aber, genug davon…wobei…es geht noch ein wenig weiter zu dem Thema “Wasser”….aber, dismal in gefrorener Form und ich hoffe, dass Ihr Spass an den folgenden Videos haben werdet 🙂

Und wenn Euch so gar nicht nach Video ist…auch dafuer ist gesorgt, dann halt nur die „Natur Eis Kunst“ Fotos….ach, ich liebe den Winter 🙂

Wir kommen zum Ende

Wir hoffen, dass Ihr ein wenig Spass hattet und wuenschen Euch und Euren Familien ein schoenes Wochenende!

Vielen Dank nochmals fuer’s Vorbeischauen, passt auf Euch auf, bleibt gesund und geniesst das Leben….denn, es ist zu kurz um auch nur eine Minute zu verschwenden 😉

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots

PS. Und hier noch ein kleiner Artikel von dieser Woche von Menschen die nach Nova Scotia gekommen sind 😉

Jan. 17, 2021 – A “No Frills” Photo Blog

Hier geht’s zur deutschen Version

Natures Beauty

Hello Together,

I don’t even really dare to ask how you’re doing, as I feel that most people are getting more and more tired, frustrated and sad and sometimes just are so sick and tired of hearing others, including me, say:
“Hey, look at the bright side. If you want things to change, you have to start with yourself. Other people are off far worse than you are….” And so on, and so on.

And, although I do feel like that, I thought I’d give you a break from this and rather put together a blog of photos I’ve taken in 2020 and that will hopefully bring a smile to your face and give you a break from what you usually see each day.

No advice, no stories, no smart quotes….I just take a deep breath, grab a coffee and I hope you enjoy this visual ride through 2020 🙂



Hope you had fun, stay safe and don’t let life take you down 😉

Thanks for stopping by and hope to see you again soon

All the best from us to you – your restless-roots 🙂


Deutsche Version

17. Jan. 2021 – Der “schnoerkellose” Fotoblog

Hallo Zusammen,

Ich traue mich schon gar nicht mehr zu fragen, wie’s Euch geht, denn, ich habe so das Gefuehl, dass die Menschen immer frustrierter, trauriger und irgendwie “mueder” werden und es einfach so satt haben von Leuten (wie auch mir) staendig Dinge zu horen wie

“Hey, seht doch mal wie viel Gutes es noch im Leben gibt!

Wenn Ihr etwas aendern wollt, muesst Ihr bei Euch selbst anfangen!

Anderen Menschen geht es noch viel schlechter, als uns!” …und so weiter und so fort.

Und, obwohl ich zu diesen Aussagen stehe, dachte ich mir, dass ich Euch mal ‘ne wohlverdiente Pause goenne und mal nur einen Blog fertigmache, der aus Fotos besteht, die ich in 2020 aufgenommen habe und Euch hoffentlich einfach ein Laecheln ins Gesicht zaubert und Euren Alltag ein wenig aufhellt!

Also, heute gibt’s keine guten Ratschlaege, Geschichten oder schlaue Zitate…atmet tief durch, nehmt Euch ‘nen Kaeffchen und ich hoffe, Ihr geniesst einfach diese optische Reise durch 2020 🙂



Ich hoffe, dass Ihr etwas Spass hattet, bleibt gesund und lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen 😉

Vielen Dank fuer’s vorbeischauen und bis hoffentlich bald wieder

Eure restless-roots 🙂

Dec. 13, 2020 – Are You Happy With Your Life?

Hier geht’s zur deutschen Version

Hello Together,

I hope you’re all healthy and keeping your heads up these days?


I know it isn’t easy! And yes, I might live in the woods, get these amazing sunsets and should be one of the happy go lucky people during this time….but it really doesn’t matter how or where you live….we all have our struggles and personal fights we have to face!

So, what do I have to whine about….if I see it from the outside…nothing! It’s probably the same as most people think and feel about you! And let’s be honest how often have we listened to people thinking “oh my, what do they have to complain about…they can be happy they’re not living my life”

So, if we just try to see it objectively for a moment….we don’t have a clue what the other person is struggling with, as much as they haven’t walked in our shoes! But it’s hard to see and accept another person’s problems when we’re trying to deal with our own stuff and the mountain in front of us seems so high. And each and every one of us has our own way of dealing with problems!

I’m sure you’ve had your fair share and I’ve got to admit that I really had a tough year too. Not so much because of the pandemic, but because of losing Emmy.

I don’t want to bore you with any details, but since she’s gone I realized that most of my already very little social life out here in the woods, has almost completely vanished. I have no reason anymore to leave the house, but for maybe going out once or twice a month to get groceries.

Of course there’s a lot of work to do outside, but most of it requires Frank’s expertise. So, I started to get into learning how to build up my online business, trying to pivot, enrolled for courses about marketing, pitching, building up a community, getter better in writing, learning how to build an email list, how to grow my followers on Instagram, Facebook and Pinterest, enrolling with motivational, inspirational and growth influencers and so on and so on.

It got to the point that I spent 12 – 14 hours a day in front of the laptop, trying to soak up all the information, learning things I’ve never heard before and sometimes didn’t even care about, but thought I’d have to know to succeed.

I slept less than ever before (which is bad as I already hardly sleep 5 hours a day), beat myself up because I just didn’t understand and to understand better, enrolled in even more courses and webinars, cried a lot because I just couldn’t understand things and felt so stupid. Started my mornings being horrified of opening my (in the meantime) five different email accounts to sometimes find 50 or more emails waiting to be answered or viewed.

But I didn’t want to give up, I’m not a quitter, I just HAD to understand and learn all of this….because if others could do it, why couldn’t I? So, I kept on going 7 days a week, from morning to night, month after month.

If I did take a minute for myself, of course I noticed that I wasn’t happy. Things didn’t work out the way I wanted and no matter how hard I tried, the worse things seemed to get…..and the worst of all was….I was simply unhappy and had to admit that I was doing most of this to get over the emptiness of being without Emmy. It’s like putting a band aid on a cut and being afraid to pull it off, because you don’t know what to do next in case it hasn’t healed and opens up again.

So, a couple of weeks ago I started taking a long hard look at myself and my life….because let’s face it….I have a lot of great advice on hand for others….but as we all know….it’s sometimes hard to apply it to our own lives 😉 And so I decided… now it’s time to de-clutter!

No, not only my brain, but my storages, my crafts, my business, my feelings….my life!

Why am I telling you this….

We all have things we’re just covering up by doing something else, procrastinating, avoiding, blaming others, because then we don’t have to deal with it. Accepting that some things just are what they are and learn to deal with it. Let people out of our lives, because they don’t serve us well. Setting our priorities new….but most important of all… thinking about what’s really important in life!! 

And….Netflix, cellphone, Alexa, and getting 5000 followers on Twitter = wrong answer 😉

And don’t try to do all at once….start with something small and do a bit every day! Oh, and one more other really important thing…..never, ever think, or let other people tell you that what you’ve done so far was a waste of time!!! Never think or believe it…..because it’s an experience you made and that you’ll always take something away from! The only waste would have been, not having tried!!

Take this pandemic and start to “de-clutter” and when things get better, and they will….you’ll already be in a better place to enjoy and embrace it!


And now to come to a peaceful end, I hope you’ll enjoy these photos

Take care, stay safe,be kind to yourself and others and thanks so much for stopping by!! I really appreciate this !

All the best from us to you – your restless-roots


Deutsche Version

13. Dez, 2020 – Bist Du Gluecklich mit Deinem Leben?

Hallo Zusammen,

Ich hoffe, dass Ihr Alle gesund und munter seid und Euch nicht unterkriegen lasst?


Ich weiss, dass ist nicht einfach! Und ja, ich lebe im Wald und sehe all diese tollen Sonnenuntergaenge und sollte wahrscheinlich diejenige sein, die waehrend dieser Zeit nichts zu Jammern haette, aber, es ist wirklich egal, wie oder wo man lebt….wir haben Alle unsere eigenen persoenlichen Herausforderungen, denen wir uns stellen muessen.

Also, was hab ich wohl zu Jammern…wenn ich’s von Aussen betrachte…Nichts! Da geht’s mir so wie bestimmt viele Menschen ueber Euch denken! Und wenn wir mal ehrlich sind, wie oft haben wir selbst schon Anderen zugehoert und bei uns gedacht “Oh man, was hat der denn zu Jammern! Der hat ja keine Ahnung, was ich durchmache!”

Also, wenn wir mal versuchen es ganz Objektiv zu betrachten…wir haben doch wirklich keine Ahnung, was Andere gerade mitmachen und wie’s ihnen geht! Aber, es ist zugegebenermassen auch immer schwer zu akzeptieren, dass es anderen vielleicht auch gerade nicht gut geht, wenn wir selbst unser Paeckchen zu tragen haben und der Berg von Problemen vor uns so hoch ist, dass wir selbst nicht druebersehen koennen!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihr Alle auch ein hartes Jahr hinter Euch habt! Ich kann das verstehen, denn, mir geht’s genauso. Gar nicht mal wegen der Pandemie, sondern weil Emmy nicht mehr da ist.

Ich will niemanden mit Details langweilen, aber, ich musste feststellen, dass, seitdem sie weg ist, mein ohnehin so gut wie nicht Vorhandenes, soziales Umfeld, nun fast gar nicht mehr existent ist.

Ich habe keinen Grund mehr das Haus zu verlassen, ausser 1 – 2 mal im Monat um einzukaufen. Natuerlich haben wir immer reichlich Arbeit draussen, aber, das meiste davon verlangt doch nach Franks Fachwissen.

Deshalb hatte ich ja angefangen die Online Schule zu besuchen, damit ich lerne, wie man ein Onlinegeschaeft aufbaut, wie man Werbung macht, welche Zweige es noch gibt, wie man eine Gemeinschaft aufbaut, bessere Texte schreibt, auf Instagram, Facebook und Pinterest postet und wirbt, wie man ein Emailliste aufbaut, Automationen erstellt, noch Kurse bei Motivations- und Inspirationscoaches und Influencern gebucht, um den naechsten Level zu erreichen, und so weiter und so fort.

Es kam schnell an den Punkt, wo ich jeden Tag 12 – 14 Stunden vor dem Rechner gesessen habe und versucht habe, alles aufzunehmen und notieren und mir Dinge ins Gehirn zu haemmern, von denen ich vorher nie gehoert und die mich auch nie interessiert hatten, nur, weil ich dachte, dass wuerde dazu gehoeren und ich muesste das wissen und koennen.

Ich habe weniger geschlafen als je zuvor (was fuer jemanden, der ohnehin keine 5 Std Schlaf bekommt, dann schon an die Substanz geht), habe angefangen, mich selbst fertigzumachen, weil ich manche Sachen einfach nicht verstanden habe und mich dann in noch mehr Kurse eingeschrieben, in der Hoffnung, dass irgendwie einzuhaemmern.  Mehr geheult als jemals zuvor, weil es dann trotzdem nicht geklappt hat und ich mir vorkam wie der letzte Idiot. Morgens schon mit dem Horror vor Augen, meine inzwischen fuenf Email Konten aufzumachen und dann 50 oder mehr Emails vorzufinden, die alle beantwortet werden mussten.

Aber, ich wollte nicht aufgeben! Ich bin niemand der aufgibt! Ich musste das einfach verstehen und lernen, denn, wenn Andere das koennen, dann muss ich das doch auch hinkriegen!?!

So machte ich weiter. Sieben Tage die Woche, vom fruehen Morgen bis in die Nacht, Monat fuer Monat.

Wenn ich mir dann mal eine Minute fuer mich genommen habe, hatte ich nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern sah auch, das ich nicht gluecklich war. Und nicht nur das, sondern ich musste zugeben, dass ich das inzwischen einfach nur weiter durchzog, um mich vom Verlust von Emmy abzulenken. Es war wie ein Pflaster, das eine Wunde zusammenhielt und ich hatte Angst es abzureissen, weil ich mir nicht sicher war, ob es Zusammengeheilt war und wenn nicht, was ich machen sollte, falls die Wunde wieder auffreissen wuerde.

Vor ein paar Wochen habe ich mich also entschlossen, dass Pflaster abzureissen, sprich…ich bin mit mir mal hart ins Gericht gegangen und habe mich entschlossen, Tabula Rasa zu machen. Denn, ich kann nicht immer nur gute, schlaue Ratschlaege erteilen, sondern, auch wenn’s schwerfaellt, muss diese jetzt mal selbst in die Tat umsetzen!

Es ist Zeit zum Entruempeln! Nicht nur meine Gedanken, sondern auch woertlich, meinen Betrieb, meine Werkstatt, meine Schubladen, die Umzugskisten die nun seit 2016 ungeoeffnet im Schuppen stehen, etc, etc……also, einfach mein Leben!

Warum erzaehle ich Euch das Alles…

Wir haben Alle Dinge, die wir irgendwie umgehen, nur um uns nicht damit befassen zu muessen.Dinge, die wir immer wieder verschieben, weil’s angeblich gerade nicht passt, Dinge die wir einfach vermeiden, Dinge, die wir Anderen in die Schuhe schieben, damit wir sie einfach los sind, auch, wenn’s eigentlich unsere Verantwortungen sind! Trauen uns nicht, Menschen Adieu zu sagen, obwohl wir wissen, dass sie uns nicht gut tun und druecken uns davor unsere Prioritaeten neu zu setzen, weil es vielleicht unbequem sein koennte, obwohl wir wissen, dass es uns eigentlich gut tun wuerde und wirklich wichtig fuer unser Wohlbefinden und unser Leben ist!

Und….Netflix, Handys, Alexa und 5000 Follower bei Twitter zu haben = Nein, Nicht Wichtig 😉 !!

Diese Pandemie gibt uns die Zeit mal nachzudenken, zu Entruempeln! Und hey….es muss nicht alles auf einmal sein….einfach nur mit kleinen Dingen anfangen, sonst verliert man nur gleich wieder die Lust!

Oh, und bevor ich’s vergesse….denkt NIEMALS, dass der Versuch etwas zu tun, was nicht geklappt hat, eine Zeitverschwendung war!

Denkt es nicht und lasst Euch das ja nicht von Anderen Leuten weissmachen!! Es wird immer etwas haengenbleiben von dem ihr Zehren koennt und der einzige Fehler den ihr haettet machen koennen ist, es erst gar nicht zu versuchen!!! Also, Kopf hoch, Brust raus, Abklopfen, Kroenchen geraderuecken und weitermachen 😉

Und wenn die Dinge dann wieder besser werden (und das werden sie!)….stehen wir dann schon in den Startloechern und sind auf jedenfall besser dran, als zuvor 🙂 !!


Und um die Gedanken etwas herunterzufahren, hier natuerlich dann auch noch ein paar Fotos der Woche


Passt auf Euch auf und seid nett zueinander und vielen Dank fuer’s Vorbeischauen!

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots 🙂

P.S. Falls jemand noch Interesse hat….hier mein erstes Video auf deutsch!

Sorry, falls es mittendrin etwas wackelt, aber, ich hab ‘nen Krampf im Arm bekommen beim Aufnehmen….auch noch etwas, was auf die Liste muss …“Armmuskulatur staerken” 😉

June 21, 2020 – Finally, My 1. Online Shop Ready!

Hier geht’s zur deutschen Version

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Hello Together,

Well, this has been a really long time now since the last post and I hope among everything that is going on, you managed to find a “happy” spot inside yourself to stay sane 😉 !

As some of you know I’m attending online school for the past couple of months to learn how to sell my products online. Well, I don’t know if it’s age or just not a talent of mine…but I’m having a hard time to get all of this consumer psychology, marketing, analytics, etc, etc, etc, into my head….and even worse really understanding it.

I saw this quote the other day and love it……just hope I’m not going to have to go to too many of the catastrophes 😉