Sept. 18, 2022 – Personal Responsibility

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Hello Together,

The leaves are starting to change colors and I can’t believe how fast the Fall season is approaching!


I know you all can probably relate to that feeling and I hope the past couple of months didn’t only hold you “hostage” working non-stop! Although I do understand that these days it’s hard to take and make time to enjoy life, family, and friends.

Costs of living are out of control no matter where you are living, the work environment has changed for a lot of us, tensions are growing and people are getting more and more unhappy. Well, at least most of them.

I often hear from people “oh, you can be so happy you’re out there alone in the woods and don’t have to deal with any of this. I’d love to be able to live like that!” or “Wow, you look different and happy! I’d love to do something too!”

In the old times I’d start to explain, why living like this isn’t an everyday delight and it’s not for the faint of heart and why and how those people could do it themselves if they wanted to live like this… but, especially the ladder part, nobody wants to really listen to or take into consideration. But why?

Well, I admit living out here alone with not a lot of distractions from the outside, forced me to take time to think and see things in life and people around me differently … but especially the past 6 months starting on our new health and business “adventure” taught me, that it’s not up to me to explain this to anyone who doesn’t seriously want to make a change … who doesn’t want to take the responsibility for their own life.

People seem to give up more and more of that responsibility to others, no matter if it’s the government, health care system, you name it … or other people in general. And then, blame everyone else for their situation, but themselves … so again … why?

Oh, and don’t get me wrong … of course there are things we can’t influence or change, have to “go with the flow” or just suck it up and pull through …. but there are tons of things we have the power to change … we just have to take action and … responsibility for our own lives!

Doesn’t matter if it’s your job … you don’t like it … well, think about what you’d like to do and make time to visit courses, read about it (when was the last time you read an educational book?)! Oh, you’re so busy you wouldn’t know when to do this? Well, in the evening most of us sit for at least 2 – 3 hours in front of the TV …. What about just taking 1 of those hours and doing something to educate yourself? Not just streaming the life of others, but actually doing something for yourself? Taking … responsibility!

It’s not easy to take responsibility, but if you don’t take action and change whatever you don’t like, to finally get to where you would like to be … nobody else is going to do it!

Find your “WHY” !

And no, it’s not easy to change!

It takes perseverance, strength and the ability to stand up again and again, because things will happen that knock you down!

People will tell you you’re wrong, stupid, not good enough … even if they mean well … turn around and look for people who understand and support you …. Those are the ones that will help you get where you want to be!

It took a while for us too, but we found our “WHY” and found a solution that helped us not only get mentally and physically but also financially on the path we were looking for, while being able to help others … Doesn’t get any better than that 😊


Nature

Well, this might be the part that most of you are actually looking forward to, so … welcome to the woods and things Mother Nature (and our little bundle of joy ,Bugsy) spoiled us with so far these past couple of months😉

But let’s start with some new creations matching the time of year

“Fallen Leaves” soap creations

And some before:

And after:

And after 🙂


Coming to the End

We would like to thank you for taking your time to stop by here today and if there’s ever anything we can help you with, or if you have any questions or suggestions … we’d love to hear from you!

Until then have a wonderful weekend, take care, stay curious and true to yourself, and never forget to

“Enjoy life, as it’s too short to waste a minute … but also embrace the moment!”

All the best from us to you – your restless-roots


Deutsche Version

18. Sept. 2022 – Eigenverantwortung

Hallo Zusammen,

Die Blaetter fangen an sich zu verfaerben und ich kann es gar nicht glauben, dass der Herbst im Anmarsch ist!


Wahrscheinlich koennt Ihr alle das Gefuehl nachvollziehen und ich hoffe, dass die vergangenen Monate Euch nicht nur mit Arbeit im Griff hatten! Wobei ich es gut nachvollziehen kann, dass es in der heutigen Zeit und Situation schwer ist, sich Freizeit mit Familie und Freunden, zu goennen.

Lebenshaltungskosten sind ausser Rand und Band, egal, wo man auf der Welt lebt. Das berufliche Umfeld, oder die Art und Weise, wie und wo man sonst gearbeitet hat, hat sich auch fuer viele von uns veraendert und Spannungen und die Unzufriedenheit vieler Menschen waechst mehr und mehr.

Immer oefter bekommen wir von Leuten zu hoeren „Oh, Ihr koennt Euch so gluecklich schaetzen, dass Ihr da allein mitten im Wald lebt und Nichts von irgend dem, was so abgeht mitbekommt. Ach, was wuerde ich nicht dafuer tun, um auch so leben zu koennen!“, oder, „Ihr seht aber gut aus und so gluecklich. So moechte ich auch mal leben koennen!“

Frueher haette ich angefangen zu erklaeren, warum das hier nicht so einfach ist, wie’s aussieht und die Leute doch auch die Moeglichkeit haetten sowas zu tun, sogar Vorschlaege und Plaene ueberlegt, wie sie auch sowas umsetzen koennten … aber, insbesondere Letzteres, das wollten die Meisten gar nicht hoeren, oder in Erwaegung ziehen. Aber, Warum?

Ich gebe Eines gern zu, naemlich, dass das Leben hier draussen, allein im Wald, ohne irgendwelche „hausgemachten“ Ablenkungen von Aussen, mich gezwungen haben, mir die Zeit zu nehmen, mich, die Menschen in meinem Umfeld und das Leben generell, gruendlich unter die Lupe zu nehmen und mit anderen Augen zu betrachten. Besonders die letzten 6 Monate, wo wir unser neues „Gesundheits- und Geschaeftsabenteuer“ angefangen haben, haben mir aber ganz klar vor Augen gefuehrt, dass es nicht mir obliegt, anderen etwas zu erklaeren, oder, zu versuchen einen Weg aufzuzeigen, wenn sie selbst nicht ernsthaft eine Veraenderung in Betracht ziehen … Menschen also, die nicht selbst die Verantwortung fuer ihr Leben in die Hand nehmen wollen.

Irgendwie scheint es fuer viele Menschen Usus geworden zu sein, anderen die Verantwortung fuer ihr Leben zu uebergegen, ganz egal, ob es die Regierung, Gesundheitsystem, oder wem auch sonst, ist. Und dann natuerlich als Folge, auch diese fuer die eigene Situation verantwortlich machen … fuer das, was mit und in ihrem Leben passiert … aber, wieder … warum ist das so?

Versteht mich nicht falsch … natuerlich gibt es Dinge, auf die wir keinen direkten Einfluss haben, oder, die wir aendern koennen, Situationen, wo man einfach mit dem Strom schwimmen muss, oder, die Situation akzeptieren muss, wie sie ist! Aber, es gibt viele Dinge, auf die wir selbst Einfluss und die Macht haben, diese zu aendern … wir muessen nur die Initiative ergreifen! Ergo: die Eigenverantwortung fuer unser Leben!

Dabei ist es egal, ob es sich um einen Job handelt, den du nicht ausstehen kann … denk mal drueber nach, was du gern machen wuerdest und nimm dir die Zeit um z B Kurse zu besuchen, ein Buch darueber zu lesen … wann war das letzte Mal, dass Du ein Buch in die Hand genommen hast, um etwas zu lernen?

Oh, aber Ela, ich habe keine Zeit fuer sowas … in der Regel sitzen die Meisten von uns abends mind. 2 – 3 Std vor dem Fernseher oder dem Computer … wie waer’s einfach mal 1 Stunde davon zu nehmen und etwas fuer die eigene Weiterbildung zu tun?

Nicht nur das Leben anderer in dieser Kiste zu verfolgen, sondern, tatsaechlich etwas fuer sich selbst zu tun … also, Eigenverantwortung zu uebernehmen?

Es ist nicht einfach, diese „Eigenverantwortung“ zu uebernehmen, aber, wenn man selbst nicht „aus’n Puschen kommt“ und anfaengt zu veraendern, was man nicht mag, um endlich das zu bekommen, was man will … niemand Anderes wird es fuer dich tun!!

Finde Dein „Warum“!!

Und, Nein, es ist nicht einfach sich und sein Leben zu veraendern!!

Es verlangt Durchhaltevermoegen, Willen und die Faehigkeit immer und immer wieder aufzustehen, denn, eines ist sicher … Dinge werden passieren, die dich in die Knie zwingen!

Andere Menschen werden dir erzaehlen (auch wenn’s vlt. gutgemeint ist), dass du falsch liegst, du eine dumme Entscheidung triffst, nicht gut genug bist … dreh dich um und suche nach Menschen, die dich verstehen, bereits da sind, wo du hinmoechtest ….denn, das sind die Menschen, die dir helfen werden dorthin zu kommen, wo du hinwillst!

Obwohl wir schon viel gemacht haben und uns vor der Eigenverantwortung nicht scheuen, haben auch wir noch immer nach unserem „Warum“ gesucht. Aber, wir haben es gefunden und fuer uns bedeutete es, dass wir gesuender sind, als noch vor 10 Jahren, finanziell nun auch eine neue Perspektive haben und sogar die Moeglichkeit haben, anderen Menschen auch zu helfen, die ihr Leben veraendern wollen und bereit sind Eigenverantwortung zu uebernehmen … besser geht’s einfach nicht 😊


Natur Pur

Nun, kommen wir endlich zu dem Teil, dem die Meisten von Euch wirklich entgegensehen … also, Wilkommen im Wald und all dem, womit Mutter Natur (und unser kleines Energiebuendel, Bugsy) uns in den letzten Monaten erfreut haben 😉

Dazu gehoert auch noch eine neue Version unserer “Fallen Leaves” Seifen, die sich grosser Beliebtheit erfreuen

Und unsere Vorher/Nachher Arbeiten, halten uns auch auf Trab

Und nun aber wirklich zur Natur 😉


Wir kommen zum Ende

Vielen Dank, dass ihr euch mal wieder die Zeit genommen habt, hier vorbeizuschauen und wenn es jemals irgendetwas gibt, wobei wir euch helfen koennen, ihr Fragen oder Vorschlaege habt … wir freuen uns immer, von Euch zu hoeren!!

Bis dahin, habt ein wunderschoenes Wochenende, passt auf euch auf, bleibt neugierig und euch selbst treu und vergesst niemals …

„Geniesst das Leben, es ist zu kurz um auch nur eine Minute zu verschwenden, aber, vergiss nicht, auch die kleinen Dinge im Leben zu sehen und schaetzen“

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots

Feb. 26, 2022 – February – My “Challenge” Month

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Home of Off Grid Living - Restless Roots

Hello Together,

It’s been way too long again and I hope you’re all healthy and safe?!

Originally this post was meant to be about asking if you have some days or months in the year that just seem to be more filled will memories, good or bad, than others?

Because for me it’s definitely the month of February!


I want to give you a quick glimpse of why it’s so emotional for me … for example:

This year in February it’s been 25 years since my mom decided that she just couldn’t take the new and at some point anyhow terminal diagnosis, and ended her time on this earth on her own terms. She’d been struggling with cancer for the past 20 years. It started with breast cancer and spreading through her body year after year, while she was fighting it with any kind of traditional or experimental treatments you can imagine. She was always dedicated to showing cancer the middle finger although it was physically and mentally exhausting. But when she started developing headaches and the scan showed that it had spread into her brain and spine and it was only a matter of time until she’d be solely dependent on other people to take care of her and a long and painful process of dying slowly lay ahead of her … she decided to go over the rainbow bridge.

Although it hurt like hell, I admire her  (and my dad who did the same a couple years later due to terminal pancreatic cancer) for her courage and support the decision she made on that day in February 25 years ago.


Then of course it’s been two years now on Feb. 4th,  that we had to let our “soul dog” Emmy go over that same rainbow bridge and I completely underestimated the pain and loneliness of her not being with me after more than 10 years and all of the amazing things I was allowed to do and experience with her as a dog therapy team and during our adventurous time travelling and moving to three different countries. I still can feel that deep, dark hole I fell into for the first year after she was gone and even after two years I’m right at the edge looking down each now and then.

The decision to write a book about her was my kind of “self-therapy”, so I was really surprised and so grateful, when people who bought and read it, told me how deeply touched they were by her story.

There’s still not a day I miss her and that pain will always be there, but I’m just so blessed to have been allowed to spend these years with her.

Although I must say that it also led to the decision that Frank and I never wanted to have a dog again!

But while I was still in that deep, dark hole at the beginning of last year, I stumbled upon a post where an organization here in Nova Scotia was looking for fosters for a load of dogs they rescued from the Bahamas and, after long discussions, Frank and I decided that it would maybe be good for us to foster a dog. No, not adopt … just foster 😉

We didn’t know what we’d get (in case you’d like to read the whole story here’s the link), but on June 26th out of 120 dogs, someone handed us this little, scared, bundle and these photos still break my heart, although at that time I didn’t even know what this little dog named “Bugsy” had been through during his short of life.

As we’d picked him up on June 26th and he was about 4 months old at the time we got him, we decided that Feb. 26 would be his birthday.

So, today’s the day this little guy is turning 1 and he’s officially our new pack member 🙂

He’s had his share of challenges that haven’t made it easy, but everything we’ve put into getting him where he is … he’s already “paid” back a hundred times and we can’t wait to see which adventures we’ll be allowed to experience as a pack 🙂


So … as said in the beginning ( in way more detail) this was what I wanted to post about and why February is my “challenge” month … but now, although personal experiences we make shouldn’t just be set aside as “not important” … I find my original topic superficial.

On the other hand, I can’t even really find the words to say what I’m feeling towards Mr. P (at least nothing that wouldn’t be censored) and the poor people of Ukraine who, a couple of days ago took the subway to get to work and now are sitting there huddled together using it as a bomb shelter L

And of course, our family and friends in Germany, which of course is part of NATO (but nobody really thought he’d start a war with Ukraine either), but thinking about Kyiv only being 1300 km apart from Berlin (so think of a roundtrip from Yarmouth to Glace Bay or a one-way trip from Halifax to Quebec City) … does leave a lot of room for thoughts we’re trying to avoid.

So, I’d say February of 2022 will mean something different to a lot of us in the future!

Flower of Ukraine
Flower of Ukraine

I’ve been thinking about not posting any of my usual nature photos, but a friend of mine who actually has family in Ukraine told me to do so, as

“Nature means “Peace” and “Freedom” and images of that is something we all need more than ever”

Thank you so much for stopping by and more than ever…

Ela, Bugsy and Frank - restless roots

Stay safe and only the best from us to you – your restless-roots

Please let us know what you think about our post


Deutsche Version

26. Feb. 2022 – Februar – Mein Monat der Herausforderungen

Home of Off Grid Living - Restless Roots

Hallo Zusammen,

Es ist schon wieder viel zu viel Zeit vergangen und ich hoffe mal, dass es Euch Allen soweit gut geht?!

Eigentlich wollte ich heute Mal fragen, ob Ihr auch solche Tage oder Monate habt, die Euch mit guten oder traurigen Erinnerungen erfuellen? Denn, bei mir ist es der Februar!


Und hier mal ein kurzer Einblick, warum es fuer mich ziemlich emotional ist … zum Beispiel:

Dieses Jahr sind es 25 Jahre, seitdem meine Mutter beschloss, dass sie sich nicht mehr der naechsten (und im Endeffekt auch eh toedlichen) Krebsdiagnose, stellen wollte und aus dem Leben ging. Sie hat ja mehr als 20 Jahre damit gekaempft. Sie hat wirklich in all den Jahren saemtliche schulmedizinischen und experimentellen Therapiemethoden ausprobiert und ueber sich ergehen lassen, immer bereit, sich dem zu stellen und dem Sch…krebs den Mittelfinger zu zeigen, auch wenn viele der Therapien ebenfalls einen hohen Tribut gefordert haben. Von dem ersten Brustkrebs, ueber div. Andere Krebs- und sonstige Erkrankungen als deren Folge… aber, als bei der letzten Untersuchung, weil sie staendig Kopfschmerzen hatte, sich herausstellte, dass sich der Krebs nun auch im Gehirn und der Wirbelsaeule, ausgebreitet hat und die Diagnose war, dass man zwar Koerperteile entfernen und bestrahlen koennte, aber, es nur eine Frage der Zeit war, bis sie ein voelliger Pflegefall waere … da entschloss sie sich, dass es Zeit war, ueber die Regenbogenbruecke zu gehen.

Und, obwohl es wehtat, sie zu verlieren, verstehe ich es und bewundere sie (und auch meinen Vater, der ein paar Jahre spaeter auch den Weg waehlte, als der Bauchspeicheldruesenkrebs ihn innerhalb kuerzester Zeit „auffressen“ wollte) dafuer, dass sie diese Entscheidung an dem Tag im Februar vor 25 Jahren getroffen hat.


Dann waren es am 4. Februar auch schon wieder 2 Jahre, seitdem wir unseren „Seelenhund“ Emmy ueber die Regenbogenbruecke gehen lassen mussten. Selbst all die schmerzhaften Abscheide von Menschen, die ich wirklich geliebt habe, konnten mich nicht auf das Gefuehl der Einsamkeit und des Verlusts vorbereiten, die ich empfand, nachdem Emmy weg war. All diese Erinnerungen an diese, mehr als 10 Jahre, die wir als Therapiehundteam zusammen erlebt haben, die Herausforderungen ihrer Erkrankungen und unserer Reisen , Abenteuer und Umzuege in drei verschiedene Laender … ich fiel im ersten Jahr in so ein tiefes, dunkeles Loch, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte und nach nun zwei Jahren, stehe ich zum Glueck nur noch „am Rand“ und sehe hinab.

Die Entscheidung, das „Emmy Buch“ zu schreiben, entstand nur aus der Verzweiflung und war meine Art „Selbsttherapie“, um irgendwie all das, was in mir war herauszulassen. Daher war ich dann um so ueberraschter, als Menschen, die das Buch lasen, mir sagten, wie viel es ihnen bedeutete und mir somit auch halfen, ein wenig Frieden zu finden.

Es vergeht noch immer kein Tag, an dem ich nicht an sie denke und wie verrueckt vermisse, aber, die Dankbarkeit, sie einen Teil meines Weges im Leben mit ihr haben teilen zu duerfen, ueberwiegt inzwischen.


Obwohl ich sagren muss, dass diese Trauer um Emmy Frank und mich damals auch zu dem Entschluss gefuehrt hatte, dass wir gesagt haben, dass wir uns NIE WIEDER einen Hund zulegen wuerden!

Aber, waehrend ich im ersten Jahr nach ihrem Weggang noch tief in diesem emotionalen Loch sass, hatte ich Anfang letztes Jahres einen Bericht gesehen, wo man hier in Nova Scotia noch nach Pflegefamilien suchte, fuer Hunde, die von den Bahamas von Toetungsstationen gerettet wurden. Die Hunde sollten dort nur solange bleiben, bis eine Adoptivfamilie gefunden worden war und nach Abwaegen der Fuer und Widers, entschlossen wir uns, dass das etwas waere, was wir tun koennten, um zu helfen und ohne uns wieder an einen Hund zu binden 😉

Wir wussten ja nicht, was wir eigentlich fuer einen Hund bekommen wuerden (wer die Geschichte noch nicht kennt und mal lesen mag, hier ist der Link) und so waren wir ueberrascht, als uns aus den 120 Hunden, die ankamen, dieses kleine, veraengstigte Buendel in den Arm gedrueckt wurde und diese Fotos brechen mir bis heute das Herz, obwohl wir zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal wussten, was der kleine Kerl namens „Bugsy“ schon in seinem kurzen Leben alles mitgemacht hatte.

Als wir ihn am 26. Juni 2021 in Empfang nahmen, wurde uns gesagt, dass er ca. 4 Monate alt war und so haben wir uns entschlossen, den 26. Februar als seinen Geburtstag festzulegen.

Heute hat der (nun inzwischen nicht mehr ganz so) kleine Kerl also offiziell seinen 1. Geburtstag im Kreise seines neuen Rudels 🙂

Er hat definitiv ein paar „Baustellen“ gehabt, die es nicht einfach gemacht haben, aber, alles, was wir bisher an Arbeit in ihn gesteckt haben, um ihn dorthin zu bekommen, wo er jetzt ist … hat sich „ausgezahlt“ und wir bekommen es hundertfach von ihm zurueck und wir freuen uns auf die Zeit und die Abenteuer, die wir hoffentlich noch ganz viele Jahre zusammen erleben werden duerfen 🙂


Tja, so wie ganz am Anfang dieses Blogs gesagt, sind dies (nur ein paar der Themen), ueber die ich eigentlich ganz ausfuehrlich berichten wollte, warum der Februar, so ein Monat der widerspruechlichsten Gefuehle fuer mich ist … und, obwohl keiner von uns, seine persoenlichen Erfahrungen und Probleme, jemals als „unwichtig“ beseite schieben sollte … erscheinen mir meine urspruenglichen Themen angesichts der Situation in der Welt irgendwie doch als oberflaechlich.

Auf der anderen Seite, fehlen mir die Worte, was ich zu Herrn P. Sagen soll (okay jedenfalls Worte, die nicht zensiert werden muessten) und erst recht zu dem, was diese armen Menschen in der Ukraine angeht! Vor ein paar Tagen faehrt man noch mit der U-Bahn ganz normal zur Arbeit und heute sitzt man veraengstigt und zusammengedraengt mit hunderten, anderer Menschen auf dem U-Bahnhof, der nun als Bunker dient.

Und natuerlich machen wir uns auch Sorgen um unsere Familie und Freude in Deutschland, was zwar Teil der NATO ist (niemand wollte aber eigentlich daran denken, dass der Idiot einen Krieg mit der Ukranie anfaengt) , aber, wenn man ueberlegt, dass Kiew keine 1300 km von Berlin entfernt ist …  Das ist eine Tagestour mit dem Auto!! Da will man gar nicht weiter drueber nachdenken 😦

Daher gehe ich mal davon aus, dass der Februar in Zukunft leider fuer viele Menschen eine besondere Bedeutung haben wird.

Flower of Ukraine
Flower of Ukraine

Ich habe darueber nachgedacht, dieses Mal keine meiner ueblichen, geliebten Naturfotos zu posten, weil ich es irgendwie angebracht fand, aber, eine Bekannte von mir, die Familie in der Ukraine hat, meinte nur:

„Bitte, tue es, denn die Natur steht fuer „Freiheit und Frieden“ …

Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, vorbeizuschauen und mehr denn je …

Passt gut auf Euch auf, seid nett zueinander!

Ela, Bugsy and Frank - restless roots

Nur das Beste von uns fuer Euch – Eure restless-roots

Uns wuerde interessieren … wie habt Ihr diesen Post empfunden:

Jan. 23, 2022 – Winter has arrived here in Nova Scotia

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Winter in our log cabin at Bagpipe Lake

Hello Together!

I hope you all started well off into 2022, are still standing strong and are as healthy and happy as possible!


My plan was to have written at least one new blog post by now, and I can’t believe that the new year is already three weeks old … but finally the real Canadian winters have caught up to us and we’ve had some big snowstorms, high winds and frigid temperatures on the past weekends.

fallen tree on the road

For Frank, this means being off taking care of snow removal at our customer’s places

Snowbank the high of the truck hood

And Bugsy and me are trying to keep up shovelling here at home

Bugsy and Me in the snow

But no matter what, after all of the shovelling and freezing, you just have to admit that Mother Nature really gives you a lot of beautiful things to look at and which make you remember, no matter how bad things are, the world is still an amazing place!

Workwise finally managed to build Frank the “woodshed” he always wanted …

and, we didn’t have to buy any material as we reused the former little structure we had attached to the house as an entry area which we removed when we finally built the connector/entry building to the house.

former entrance, now woodshed

We still have a lot of plans this year, but, as we know that life always throws you a curveball, we’ll just keep on taking on whatever happens and are grateful that we’re healthy.

Speaking of healthy … one thing that is really worrisome to most of us is the ice build-up on our properties that makes walking really treacherous.

A couple of people who’ve seen the spikes we have on our boots asked us about them, so I thought I’d show them to you because they really are the real deal!

The only thing to mention is … don’t go in the house and walk on your wooden floors or step on your dog’s paws, because that’ll definitely leave some marks you don’t want 😉

And speaking of dogs …

Well, the little “Bahama boy” is doing extremely good and the perfect addition to our little pack 🙂

He’s still not really happy about me on our walks, as I constantly ask him to pose for some photos and I still have to take about 50 photos of which one is usable … but, I must say … he did really give me some good ones 😉

Coming to the End

I hope you had some fun getting a peek of what’s been going on here during these first couple of weeks and would like to thank you for taking your time stopping by here!

wide lens photo of sunset and the log cabin

And please, if there’s ever anything you’d like to know or have any questions about our way of living off the grid … please don’t hesitate to contact us! We’d love to hear from you 🙂

Having that said … never forget: Enjoy life, it’s too short to waste a minute!

ela, frank and bugsy

Only the best from us to you – your restless-roots


Deutsche Version

23., Jan. 2022 – Der Winter ist nun auch in Nova Scotia angekommen!

Winter in our log cabin at Bagpipe Lake

Hallo Zusammen!

Ich hoffe, Ihr seid Alle gut in 2022 gestartet, seid noch immer gesund und behaltet eine positive Einstellung zum Leben bei ?! Auch, wenn das manchmal nicht einfach ist 😉


Mein Plan war eigentlich bis zu diesem Zeitpunkt, wo das Jahr schon drei Wochen alt ist, mindestens schon einen Blog veroeffentlicht zu haben, aber, der kanadische Winter hat endlich zugeschlagen und wir hatten die letzten zwei Wochenenden Schneestuerme, Starkwind und eiskalte Temperaturen.

fallen tree on the road

Fuer Frank bedeutet das, dass er dann immer weg ist und fuer unsere Kunden Schneebeseitigung macht

Snowbank the high of the truck hood

Und Bugsy und ich versuchen hier mit Schaufel und Schneefraese die Stellung zu halten

Bugsy and Me in the snow

Aber, egal, wie kaputt und durchgefroren man nach den vielen Stunden ist, man muss zugeben, dass Mutter Natur einem auch dann so viele, wunderschoene Dinge bietet, die einem zeigen, was fuer ein grossartiger Platz diese Erde doch ist, trotz der vielen, schrecklichen Dinge, die vonstatten gehen!

Was die Arbeit ansonsten angeht, haben wir es auch endlich geschafft, Frank das Holzlager zu bauen, das er immer wollte …

Und, wir mussten dafuer kein Material kaufen, da wir einfach das kleine, provisorische Vorgebaeude, dass wir am Haus hatten, bevor wir dann das endgueltige Gebaeude angebaut haben, abgebaut und gelagert hatten. Wir wussten nicht wofuer wir’s mal nutzen wuerden, aber, das hat sich ja jetzt ergeben 😉

former entrance, now woodshed

Wir haben noch viele Plaene fuer dieses Jahr, aber, wie wir alle wissen, kommt es immer anders, als man denkt und so sind wir dann einfach froh, wenn wir wenigstens ein paar Projekte umsetzen koennen. Hauptsache wir bleiben gesund 🙂

Apropos “gesund” … bei uns ist es ja immer ein riesiges Thema, wenn auf den Schnee Regen faellt, was hier leider staendig passiert und uns mit zentimeterdicken Eisschichten, hinterlaesst 😉

Die ueblichen „Ueberzieher“ mit den kleinen Metalstiften, funktionieren fuer uns ueberhaupt nicht und daher haben wir schon vor Jahren welche entdeckt, die viele Leute gar nicht kennen, und daher wollten wir die Mal hier kurz vorstellen.

Da gibt’s kein Rutschen und nix, nur, sollte man nicht damit ins Haus gehen und auf dem Holzfussboden herumlaufen und auch vermeiden auf evt. Hundepfoten zu treten, denn, das hinterlaesst Spuren, die niemand will 😉

Ach, und apropos „Hund“ … dem kleinen (inzwischen ehr ziemlich grossen) „Bahama Boy“ geht’s richtig gut und er ist wirklich die perfekte Ergaenzung zu unserem kleinen Rudel 🙂

Er findet mich allerdings immernoch ziemlich nervig, wenn ich ihn auf unseren Spaziergaengen staendig versuche zu irgendwelchen Fotoposen hinzustellen und aus 50 Fotos, wird vlt. mal eines so, wie ich’s mir vorstelle. Aber, er hat sich ein paar, wie ich finde, richtig gute Vorlagen geliefert und ich konnte ein paar schoene Fotos schiessen 😉

Wir kommen zum Ende

Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spass mal wieder einen kleinen Einblick von dem zu bekommen, was hier so los war waehrend der ersten Wochen im neuen Jahr und vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt vorbeizuschauen :-)!

wide lens photo of sunset and the log cabin

Ach, und solltet Ihr mal Fragen haben zu dem, was wir hier so machen, dem Off-Grid Leben generell, oder, irgendwelche Vorschlaege haben, worueber wir mal schreiben sollten … zoegert nicht uns zu kontaktieren! Wir freuen uns, von Euch zu hoeren 🙂

Und, ansonsten, nicht vergessen : Geniesst das Leben, es ist zu kurz, um auch nur eine Minute davon zu verschwenden!

ela, frank and bugsy

Nur das Beste von uns an Euch – Eure restless-roots 🙂